Hintergrund: Vom Preisträgerprojekt zum Produkt
Seit 1994 wird der Forschungs- und Innovationspreis verliehen, und die bisherigen Preisträgerprojekte belegen eindrücklich, dass viele der damit ausgezeichneten Projekte ihren Weg in die Serienprodukte von Daimler gefunden haben oder demnächst auf dem Markt erhältlich sein werden.
So ist das 1999 mit diesem Preis gewürdigte Nachtsichtsystem in den Baureihen der S- und CL-Klasse von Mercedes-Benz verfügbar. Das 2006 ausgezeichnete BlueTEC-I-System zur Emissionsminderung von Dieselmotoren konnte sein Markt-Entree noch in demselben Jahr in den USA und im letzten Jahr auch in Europa feiern. Das im Jahr 2000 ausgezeichnete Konzept zur „homogenen Verbrennung“ nutzten die Motorenforscher von Daimler als Basis des Diesotto-Konzepts und damit dem selbstzündenden Benzinmotor, der erstmals im Jahr 2007 in dem Forschungsfahrzeug F 700 der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde.
Aber auch preisgekrönte Prozessinnovationen fanden Eingang in die Produktionspraxis des Unternehmens, so etwa das 2003 ausgezeichnete Robscan-Verfahren und der im Jahr davor prämierte Softwareprozess der sogenannten „featurebasierten Prozesskette Karosserie“, die in dem Entwicklungswerkzeug CATIA V genutzt wird.