
| Anmerkungen zu Diversity |
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1. Diversity ist mehr als ein Frauenthema
Diversity heißt, die Vielfalt der Menschen zu respektieren und unternehmerisch zu nutzen. Es geht weit über das Thema „Mann oder Frau“ hinaus. |
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2. Diversity setzt keine Quoten
Diversity versteht sich nicht als Quotenpolitik, sondern als aktives Management von Vielfalt. Messbare Vorgaben können ein Instrument sein, um Vielfalt zu implementieren und zum Beispiel den Frauenanteil auf Führungsetagen zu erhöhen. Bei Daimler gilt weiter das Leistungsprinzip. Das Unternehmen geht davon aus, dass mit weniger als acht Prozent Frauen auf leitenden Positionen weltweit das Leistungsprinzip jedoch nicht umgesetzt ist. |
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3. Diversity ist kein „weiches“ Thema
Daimler versteht Diversity als „Business-Thema“ wie Qualitätsmanagement oder Sicherheitskultur. Es wird strategisch umgesetzt. Der mit Vorstandsmitgliedern, Topmanagerinnen und -managern besetzte Global Diversity Council entscheidet über die Ausrichtung und Umsetzung von Diversity-Maßnahmen |
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4. Diversity ist mehr als die Umsetzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
Seit August 2006 darf in Deutschland laut AGG niemand wegen seines Alters, seines Geschlechts, seiner ethnischen Herkunft, seiner Religion oder Weltanschauung, seiner sexuellen Identität oder wegen einer Behinderung benachteiligt werden. Das Diversity-Management soll diesen Kriterien gerecht werden. Daimler hat das Verständnis von Vielfalt noch breiter als im AGG geregelt ausgelegt und weitaus mehr Merkmale von Diversity definiert, durch welche die Vielfalt individuell zum Ausdruck kommt. |
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5. Diversity ist mehr als ein Modethema
Diversity wird den globalen Wettbewerb permanent begleiten. Qualifizierte Arbeitskräfte werden im 21. Jahrhundert zu einer knappen Ressource, Toptalente werden Diversity-Kriterien bei ihrer Jobwahl zunehmend mitberücksichtigen.
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6. Diversity muss vom Vorstand „vorgelebt“ werden
Ein „Commitment“ an der Spitze ist absolut wichtig, um das Diversity-Management erfolgreich umzusetzen. Da es aber letztlich auch um einen wertschätzenden Umgang untereinander geht, hängt die erfolgreiche Umsetzung von Diversity von jedem einzelnen Mitarbeiter ab.
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