
Die Daimler-Verkehrssicherheitsinitiative „MobileKids“ kommt bei Kindern an und macht Schule – weltweit.
Es ist still in der lichten Schulturnhalle. Die Technik steht: Leinwand, Boxen, das Podest mit den beiden Spielkonsolen. Ein großer Junge in Jeans und T-Shirt verteilt eine Ladung Shirts auf zwei dicken Trampolinmatten – rote Shirts auf die eine Seite, orangefarbene auf die andere. Hinten im Geräteraum schlüpfen zwei Schauspieler in ihre Gummi-Overalls und unter außerirdisch sympathische Riesenköpfe. In einer Viertelstunde werden fast hundert Kinder die Halle stürmen. Sie werden sich in zwei Teams um ihre leibhaftigen Maskottchen scharen und miteinander wettkämpfen.
Dann endlich ist es so weit: Heute steht bei den Dritt- und Viertklässlern einer Grundschule in Baden-Württemberg die „MobileKids-Tour“ auf dem Stundenplan. Ganz ähnliche und ganz andere Touren sind derweil anderswo unterwegs. Ob Indien, Italien oder Israel, ob Roadshows in Thailand, Malaysia, Singapur oder Projekte in China und Russland – die bis dato erste weltweite Kinderverkehrsinitiative beschreitet neue Wege in der Verkehrserziehung: spielerisch, spannend, nah am Alltag. MobileKids soll Spaß machen; dann behalten die Kinder das, was sie wie nebenbei lernen und erfahren, besser in Erinnerung. Zielgruppe sind die Acht- bis Zwölf-jährigen – die Altersgruppe, in der das Unfallrisiko besonders stark ansteigt. Im Spiel lernen sie, Situationen im Straßenverkehr besser einzuschätzen. Das ist die Idee, die hinter der Initiative steht: junge Verkehrsteilnehmer für die Risiken des Straßenverkehrs zu sensibilisieren.
Kompetenz für eine gute Sache
Verkehrssicherheit gehört zu den Kernkompetenzen von Daimler. Kinder gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern, sie sind unerfahren und deshalb besonders gefährdet. Daimler setzt sich bereits seit Jahrzehnten für mehr Kinderverkehrssicherheit ein, der Konzern will auch in diesem Bereich seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Das Projekt „MobileKids“ wurde zusammen mit Verkehrssicherheitsexperten und Medienpädagogen entwickelt und startete im Jahr 2001. Die globale Initiative will weniger konkrete, von Land zu Land unterschiedliche Verkehrsregeln schulen, sondern zu mehr Rücksicht und Umsicht motivieren und weltweit gültige, stets kindgerechte Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster trainieren: das Rüstzeug also, um sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen und Gefahren rechtzeitig zu erkennen.
Viele nationale Organisationen des Konzerns haben sich der Initiative bereits angeschlossen und sie an die Gegebenheiten vor Ort angepasst, natürlich immer und überall ohne Werbung und ohne Product-Placement. Stefan Bernhart aus dem Bereich Corporate Sponsorship bei Daimler erklärt das Projekt „MobileKids“ als Business Case: „Daimler steht nicht nur für Innovationen im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit, sondern wir übernehmen auch Verantwortung für die Sicherheit der jungen Verkehrsteilnehmer. Wir konzentrieren uns dabei besonders auf Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. In diesem Alter sind Kinder schon sehr mobil und nehmen mit ihren Fahrrädern, Boards und Skates aktiv am Straßenverkehr teil, gleichzeitig sind sie aber noch unerfahren und deshalb besonders gefährdet. Daher stehen sie im Mittelpunkt unserer Initiative.“