Nachhaltigkeit verankern und moderieren: Rüdiger Grube, im Daimler-Vorstand für Konzernentwicklung verantwortlich, spricht im Interview über das neu etablierte „Sustainability Board“.
Kein anderer Automobilhersteller hat so viele Testkilometer mit Brennstoffzellenfahrzeugen zurückgelegt; trotzdem erhöht Daimler sein Innovationstempo. Warum? Und wie geradlinig verläuft der Weg zur emissionsfreien Mobilität? Ein gedanklicher Spaziergang entlang der „Road to the Future“.
Klimaschutz, Ressourceneffizienz, der wachsende Trend zur individuellen Mobilität: Das wird in Zukunft nur mit nachhaltiger Mobilität zu leisten sein. Innovationen für Nachhaltigkeit werden hier eine Schlüsselrolle spielen. Thomas Weber, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, gibt einen Ausblick in die Zukunft nachhaltiger Mobilität.
Effiziente und umweltfreundliche Nutzfahrzeuge: Daimler Trucks ist Weltmarktführer bei Hybridantrieben. Mit der Initiative „Shaping Future Transportation“ verfolgt Daimler bei Trucks und Bussen ein klares Ziel – Umweltverträglichkeit und Kosteneffizienz müssen im Transportsektor vereinbar sein. Der Mitsubishi Fuso „Aero Star Eco Hybrid“ setzt hierbei in Japan Standards im Alltagstest.
Sauberer und effizienter Stadtflitzer: Hundert smart fortwo ed mit „Electric Drive“ stellen bei einem Kleinflotten-Praxistest in der britischen Hauptstadt die besonderen Vorzüge des emissionsfreien Fahrens unter Beweis. Jetzt schickt auch die Metropolitan Police vier Jahre lang den smart ed auf Streife durch die City.
Plädoyer für entschiedene Effizienz: 36 Jahre nach Erscheinen der auf Computersimulationen basierenden Studie „Die Grenzen des Wachstums“ zieht der amerikanische Systemtheoretiker Dennis L. Meadows eine nüchtern-zynische Bilanz: „Der zunehmende Ressourcenverbrauch hat den Handlungsspielraum für eine nachhaltige Entwicklung kleiner werden lassen.“
Seit drei Jahren durchkämmen Daimler-Mitarbeiter systematisch die Fabrikationshallen an den deutschen Werkstandorten. Unermüdlich suchen sie nach Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu drosseln. Die Erfolge sind beachtlich: Mehrere hundert Millionen Kilowattstunden Strom oder Heizenergie wurden inzwischen eingespart und dadurch einige tausend Tonnen CO2 vermieden. Und von Tag zu Tag kommen weitere Effizienzerfolge hinzu.
Durchbruch bei Batterietechnik --- "Blauer Engel" für Citaro-Stadtbus --- 150.000 Lkw mit BLUETEC "on the road" --- C-Klasse: "Design for Environment" --- Daimler führt AFCC --- Jatropha: Biodiesel-Kooperation.
42 Dimensionen von Diversity: Moral, Mut, Macht, Alter, Charakter, Humor – jeder Mensch hat sein ganz persönliches Profil. Das Daimler-Diversity-Management nutzt die Potenziale und Möglichkeiten, die aus der Vielfalt der Belegschaft resultieren. Bis 2010 will Daimler zu den angesehensten Unternehmen in dieser Managementdisziplin gehören.
Im Bereich „Health & Safety“ von Daimler zählt die ergonomische Optimierung von Arbeitsplätzen in der Produktion zu den Kernaufgaben. Der Prozess der präventiven Ergonomischen Arbeitssystem-Bewertung in den Werken setzt bereits in der frühen Planungsphase einer neuen Fahrzeug-Generation ein.
Die Daimler-Verkehrssicherheitsinitiative „MobileKids“ kommt bei Kindern an und macht Schule – weltweit. Verkehrssicherheit gehört zu den Kernkompetenzen von Daimler, und das Unternehmen setzt sich bereits seit Jahrzehnten für mehr Kinderverkehrssicherheit ein.
Verantwortung als „Weltbürger“ – Daimler begreift sein Engagement für soziale Projekte, Kunst, Kultur und Sport als Chance und als besondere Verpflichtung, um seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden – weltweit.
Lehrstellenangebot auf Vorjahresniveau --- Siyakhana-Projekt: Kampf gegen Aids --- "School of Joy" und Kfz-Lehrwerkstatt --- Mondialogo Engineering Award --- Automotive-Trainingscenter in Malawi --- Daimler unterstützt 3. GMF-Forum Brüssel.
Vor elf Jahren gab es große Vorbehalte gegen den neuen US-Standort von Mercedes-Benz in Tuscaloosa, Alabama. Das Werk gilt heute als effizienter und innovativer Produktionsstandort, in dem die Mercedes-Benz GL-, ML- und R-Klasse vom Band laufen. Zudem setzt das Werk Standards innerhalb der Daimler-Produktionsstandorte - nicht zuletzt beim Umweltschutz.