smart driving
Sauberer und effizienter Stadtflitzer: Hundert smart fortwo ed mit "Electric Drive" stellen bei einem Kleinflotten-Praxistest in der britischen Hauptstadt die besonderen Vorzüge des emissionsfreien Fahrens unter Beweis. Jetzt schickt auch die Metropolitan Police vier Jahre lang den smart ed auf Streife durch die City.
Äußerlich unterscheidet sich der smart ed der Metropolitan Police in London nicht von den konventionellen smart-fortwo-Varianten mit Diesel- oder Benzinmotor, wobei die Polizeiausrüstung und die Folienbeschriftung der "Met" natürlich schon einen Unterschied machen. Aber abgesehen davon weisen nur das Kürzel "ed" beim Namen, die Steckdose unter dem Tankdeckel oder der fehlende Auspuff am Heck auf den "Electric Drive" hin.
Das Herzstück des Wagens besteht aus einem 30 kW/41 PS starken Permanentmagnet-Elektromotor, der gleich vom Start weg sein maximales Drehmoment von 140 Nm auf die angetriebenen Räder bringt und den City-Flitzer mit einem Tritt aufs "Gaspedal" in nur 5,7 Sekunden von 0 auf 60 km/h beschleunigt. Eine Zebra-Batterie (Na-Ni-Chlorid-Akku) mit einer Kapazität von 15,5 kWh bei einer Spannung von 300 Volt sorgt für die nötige Elektropower. Die Ladezeit an jedem normalen 230-Volt-Stromanschluss beträgt gerade einmal dreieinhalb Stunden für die gängigste Aufladung von 20 Prozent auf 80 Prozent. Mit voll geladener Batterie verfügt der E-smart über eine maximale Reichweite von bis zu 115 Kilometern (72 Meilen).
Unter Öko-Gesichtspunkten ist der smart ed momentan konkurrenzlos, denn sowohl in Sachen Geräuschentwicklung als auch im Hinblick auf den direkten Ausstoß von Abgasen sind die Werte vorbildlich. Wenn der Ladestrom dann noch vorwiegend aus regenerativen Energiequellen wie Windkraft oder Biomasse stammt, ist der smart mit "Electric Drive" eine echte "grüne" Mobilitätsalternative mit hoher Energieeffizienz. Dies liegt zum einen am hohen Wirkungsgrad des Elektromotors, zum anderen am "Rekuperationsmodus", durch den die Bremsenergie wie im Dynamo zum Wiederaufladen des Batteriepacks genutzt wird.
Für regelmäßige Fahrten in die City of London - mitten hinein in die "C-Zone" also - lohnt sich der leise und emissonsfreie Elektroflitzer allein schon deshalb, weil man damit die Tagesmaut von rund 10 Euro an 365 Tagen im Jahr garantiert sparen kann. Elektrofahrzeuge sind grundsätzlich von der Congestion Charge befreit, die wochentags (montags bis freitags) jeweils von 7.00 bis 18.00 Uhr für den motorisierten Individualverkehr in Central London erhoben wird.
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