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Ergonomische Arbeitssystem-Beurteilung (EAB) |
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Ergibt die Analyse anhand der sechs Leitfragen zu den verschiedenen Körperhaltungen (s.u.) ein zu großes ergonomisches Risiko, kann ein Arbeitsvorgang durch das sogenannte EAB-Verfahren (Ergonomische Arbeitssystem-Beurteilung) detaillierter untersucht werden. Auf diese Weise entsteht eine „Ergonomie-Landkarte“, welche die ergonomischen Risiken von vielen tausend Arbeitsvorgängen in den Ampelfarben „Rot“, „Gelb“ und „Grün“ abbildet.
Kriterien
– Körperhaltung – Handhaben von Lasten (Umsetzen/Halten bzw. Ziehen/Schieben) – Aktionskräfte – sonstige Ausführungsbedingungen (z.B. eingeschränkter Bewegungsraum) Beurteilungsergebnis als Ampelschema – Prozess in Ordnung – Prozess nicht optimal – Prozess nicht in Ordnung – Bandbereich nicht belegt/nicht vorhanden |
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Körperhaltungen / System zur Analyse von Körperhaltungen (SAK) |
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In einem vorgeschalteten Analyseschritt zur ergonomischen Risikoabschätzung, dem Screening-Verfahren ESC, wird ein Arbeitsvorgang anhand von sechs Leitfragen beurteilt:
1. ungünstige statische Körperhaltung 2. Umsetzen bzw. Halten von Lasten 3. Tragen bzw. Ziehen oder Schieben von Lasten 4. kraftbetonte manuelle Tätigkeiten 5. repetitive, hochfrequente Tätigkeiten 6. zusätzliche ungünstige Ausführungsbedingungen stehen
– normal – gebeugt – stark gebeugt – Überkopfarbeit Sitzen
– normal gebeugt – Überkopfarbeit Hocken
– normal – Überkopfarbeit Knien
– normal – gebeugt Überkopfarbeit – Rückenlage – normal |