Road to the Future
Ausblick
Bei der Beschreibung des Wegs in die Zukunft spricht Herbert Kohler gerne von einem „organisierten Suchprozess“. Die bisherigen Ergebnisse dieses Prozesses sprechen für eine hohe Vielfalt der Lösungen. Ähnlich wie bei der Biodiversität, dem Erfolgsgeheimnis der Natur, wird es auch auf dem Feld der Technik ganz unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Aufgaben geben.
Es werden vielfältige Nischen zu besetzen sein, beispielsweise urbane Räume, die ein wachsender Markt für ein reines Elektrofahrzeug mit einem Radius von 50 bis 150 Kilometern sein könnten. „London ist hier ein gutes Beispiel: Das Verkehrsgeschehen und die City-Maut bieten die Chance, einen Praxistest mit 100 smart ed unter Alltagsbedingungen zu realisieren“, erläutert Kohler und er fügt hinzu: „Wir müssen lernen, veränderte Rahmenbedingungen eben auch als Chance für neue Geschäftsfelder zu sehen.“
Und die könnten sogar über die klassische Fahrzeugherstellung hinausgehen. „Vielleicht verläuft die Grenze zwischen Energieversorgern, Infrastruktur-Betreibern und Autoherstellern eines Tages sehr fließend“, meint er abschließend mit Blick auf die „Straße in die Zukunft“, „da sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt.“
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