Daimler setzt mit der Entwicklung passiver und aktiver Sicherheitstechnologien Meilensteine in der Fahrzeugsicherheit. Früher waren dies zum Beispiel die ersten Airbags in Serienfahrzeugen oder das präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE®. Heute arbeiten die Forscher und Entwickler an der „Vision vom unfallfreien Fahren“.
Im Herbst 2008 hat der Active Brake Assist auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover seine Premiere erlebt. Mercedes-Benz präsentierte damit als weltweit erster Hersteller ein aktives Notbremssystem für Omnibusse. Fahrdemonstrationen mit einem Mercedes-Benz Travego zeigten, wie Active Brake Assist hilft, Auffahrunfälle zu vermeiden, und dazu beiträgt, Menschenleben zu retten.
Online-Workshop für kreative Ideen: Mit dem „Daimler Innovation Jam“ startete das Unternehmen im Sommer 2008 einen Versuchsballon der besonderen Art, nämlich einen dreitägigen Online-Workshop im Intranet zum Austausch pfiffiger Ideen. Das Resultat dieses „virtuellen Brainstormings“ kann sich sehen lassen.
Mobilität ist ein komplexes und vor allem globales Thema. Nur wer auf allen dafür relevanten Technologiefeldern über solides Wissen verfügt und dieses mit dem von herausragenden Partnern verknüpft, wird im Wettbewerb um die besten Antriebskonzepte den Ton angeben. Wie geht es auf der Daimler-Roadmap zur nachhaltigen Mobilität in der Forschung und Entwicklung weiter voran?
Schlafen kann tödlich sein – vor allem dann, wenn es hinter dem Lenkrad geschieht. Sekundenschlaf am Steuer führt oft zu Verkehrsunfällen. Diese können glimpflich abgehen, meistens sind es aber schwere Unfälle. 2002 startete die Konzernforschung ein Projekt zur Müdigkeitserkennung. Zwei Jahre später übernahmen es die Entwicklungsbereiche. Herausgekommen ist nun ein neuartiges Assistenzsystem – der „Attention Assist“.
Mit dem Projekt Riskmanagement unterstützt und begleitet ein multidisziplinäres Ingenieurteam die Pkw-, Van- und Nutzfahrzeugentwicklung über den gesamten Produktentstehungsprozess hinweg: vom Bewerten neuer Technologien, die im Automobilbau erstmals zum Einsatz kommen, bis zur Massenfertigung und Montage im Fahrzeug und auch bei der Suche nach Ausfallursachen von bereits ausgelieferten Fahrzeugen.
Bei der Formula Student – in Deutschland seit 2006 vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) getragen und von Unternehmen wie Daimler gesponsert – geht es nicht allein darum, die schnellste Runde hinzulegen. Formula Student ist in erster Linie ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studenten einen Rennwagen konstruieren und bauen.
Als „Retter der Ozonschicht“ haben die Medien 1995 Paul J. Crutzen bezeichnet. Damals erhielt der niederländische Atmosphärenchemiker zusammen mit den US-Forschern Sherwood Rowland und Mario Molina den Nobelpreis für Chemie. Die Wissenschaftler hatten FCKW als Ursache des Ozonlochs identifiziert. Im Interview äußert sich der emeritierte Professor zu Fragen des Klimaschutzes, zur Aufgabe der Wissenschaftler und zur forscherischen Neugier.