Nachtsicht-Assistent Plus: Das dritte Auge
Auf unbeleuchteten oder schlecht beleuchteten Straßen lassen sich Hindernisse nachts erst spät erkennen. Der Nachtsicht-Assistent zeigt über eine Infrarotkamera auf dem Display des Kontrollinstruments den Straßenverlauf in hellerem Licht und bietet mehr Sicherheit bei Nachtfahrten.
Der Fahrer hat dadurch den Streckenverlauf, Verkehrsteilnehmer oder Hindernisse bis in große Entfernungen klar im Blick, kann kritische Situationen früher wahrnehmen und deshalb schneller darauf reagieren.
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Der Nachtsicht-Assistent zeigt über eine Infrarotkamera auf dem Display des Kontrollinstruments den Straßenverlauf in hellerem Licht und bietet mehr Sicherheit bei Nachtfahrten. |
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Eine Infrarotkamera zeigt die Straße in hellerem Licht, als wäre Fernlicht eingeschaltet – ohne jedoch den Gegenverkehr zu blenden. Mit der Aktivierung des Nachtsicht-Assistenten wechselt das Display im Kombiinstrument von der Standardanzeige Rundinstrument-Tachometer auf eine Anzeige mit dem Bild des Nachtsicht-Assistenten – die Geschwindigkeit wird dann auf einem Balken-Tachometer am unteren Rand des Kombiinstruments angezeigt. |
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Was sonst im Dunkeln bleibt, zeigt der Nachtsicht-Assistent auf Knopfdruck optimal im Blickfeld des Fahrers platziert. Das Videobild auf dem großen 8 Zoll TFT-Display hilft, bei jeder Nachtfahrt sowohl „warme“ Objekte wie Menschen und Tiere als auch „kalte“ Hindernisse wie Steine oder verlorene Ladung frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren - ein deutlicher Vorteil gegenüber herkömmlichen Wärmebildsystemen, die „kalte“ Hindernisse nicht erkennen. |
Die
Reichweite von über 150 Metern der beiden Infrarotscheinwerfer rechts und links der Kühlermaske entspricht der von normalem Bi-Xenon Licht im Fernlichtmodus – mit dem Vorteil, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird, da Infrarotlicht für den Menschen unsichtbar ist. Die ausgeleuchtete Straßenszene wird von einer Infrarot-Kamera am oberen Rand der Windschutzscheibe im Fahrzeuginneren aufgenommen. Sie „sieht“, was dem Fahrer mit bloßem Auge entgeht und überträgt die Verkehrssituation als kontraststarkes Graustufenbild auf das Multifunktionsdisplay im direkten Blickfeld des Fahrers im Cockpit. Das angezeigte Bild ist dem Blick durch die Windschutzscheibe bei eingeschaltetem Fernlicht ähnlich.
Zwei in die Front integrierte Infrarotscheinwerfer beleuchten die Fahrbahn mit blendfreiem, für das menschliche Auge unsichtbarem Infrarotlicht. Eine Infrarot-
kamera kann die auf diese Weise beleuchtete Szene aufnehmen und an das Steuergerät des NACHTSICHT-ASSISTENT PLUS weitergeben. Dieses kann Fußgänger und unter bestimmten Bedingungen auch unbeleuchtete Radfahrer im Bild erkennen. Auf einem Display im Fahrzeuginneren wird die Fahrszene angezeigt und registrierte Personen werden darauf markiert. Ist die Spotlight-Funktion aktiv, werden erkannte Personen zusätzlich am Straßenrand auf der Beifahrerseite von einem Frontscheinwerfer angeblinkt und somit die Aufmerksamkeit des Fahrers auf sie gelenkt. Dabei wird das Anblinken so gesteuert, dass eventuelle Vorausfahrer oder Gegenverkehr nicht geblendet werden.