Schwierige Situationen aktiv mit dem Fahrzeug meistern
Active Brake Assist: Bei Gefahr Vollbremsung
Wer mit 40 Tonnen durch Europa fährt oder Fahrgäste im Reisebus transportiert, sollte nicht nur auf sein Können und sein Glück vertrauen, sondern auf den neuen Active Brake Assist setzen. Basis des Active Brake Assist sind drei Radarkeulen. Sie tasten einen Bereich von 7–150 m in der Fahrspur vor dem Lkw oder Bus ab und ermitteln dabei fortlaufend die Differenzgeschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Ist ein Unfall bei unveränderter Fahrweise unvermeidlich, wird der Fahrer zunächst optisch durch ein rot aufleuchtendes Dreieck und dann akustisch gewarnt. Bei einer Verschärfung der Situation reagiert das System mit einer Teilbremsung – bevor es, wenn nötig, selbstständig eine Notbremsung mit der optimalen Bremskraft einleitet. Der Active Brake Assist kann nicht immer Auffahrunfälle verhindern. Er verringert jedoch durch die Notbremsung die Kollisionsgeschwindigkeit und damit die Unfallfolgen ganz erheblich.
  Weltpremiere im Omnibus – der neue Mercedes-Benz Travego mit Active Brake Assist: Der Notbrems-Assistent bremst automatisch, wenn das System einen drohenden Auffahrunfall ermittelt und der Fahrer nicht selbst reagiert.
 
Seit zwei Jahren im Mercedes-Benz Actros lieferbar, und bereits in über 350 Millionen Kilometern im Kundeneinsatz bewährt, feierte der Active Brake Assist (ABA) zur IAA 2008 in den Premium-Reisebussen Mercedes-Benz Travego und Setra TopClass 400 Premiere. Die Technik nimmt dabei durch einen sanften Anstieg des Bremsdrucks Rücksicht auf die Fahrgäste. Kein anderer Omnibus der Welt bietet derzeit dieses Assistenzsystem.
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