Unfallfolgen für alle Verkehrsteilnehmer minimieren
Wenn ein Unfall nicht zu vermeiden ist, dann sollen die Folgen für die am Unfall beteiligten Personen minimiert werden. Das ist vor allem die Aufgabe der Passiven Sicherheit. Die gestaltfeste Fahrgastzelle und die Knautschzone haben wir als Pionier vor 50 Jahren erstmals auf den Markt gebracht. Mittlerweile haben wir die Karosserieteile unserer Fahrzeuge weiter verbessert und verwenden beispielsweise zu mehr als 70 Prozent hochfesten und ultrahochfesten Stahl.
Zum Insassenschutz gehören heute ganz selbstverständlich Airbags und Automatikgurte. In Mercedes-Benz-Fahrzeugen finden sich bis zu neun Airbags. Automatikgurte mit adaptiven Gurtkraftbegrenzern sorgen dafür, dass Passagiere beim Aufprall noch weniger belastet werden. Die Nackenstütze NECK-PRO bringt beim Heckaufprall innerhalb von Sekundenbruchteilen ihre Polsterflächen in eine unter Unfallbedingungen günstigere Position und kann so das Risiko von Halswirbelverletzungen reduzieren.
Wir denken aber nicht nur an die Insassen unserer Fahrzeuge, sondern auch an alle anderen Verkehrsteilnehmer. So verbessert die Aktive Motorhaube bei der E-Klasse den Fußgängerschutz: Sie hebt sich beim Unfall augenblicklich um bis zu 50 Millimeter an. Der Deformationsraum wird größer, das Verletzungsrisiko noch geringer. Auch der Unterfahrschutz bei unseren Lkw dient der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.
Das Thema Sicherheit hört nach dem Unfall noch lange nicht auf. Es geht darum, schnelle Rettung zu ermöglichen sowie Unfallfolgen und Folgeschäden zu reduzieren.