Evolution der Rückhaltesysteme
Gurt und Airbag sind mittlerweile weltweit etablierte Rückhaltesysteme. Bei diesen Systemen hat sich viel getan. Heute schützen moderne, leistungsfähige Rückhaltesysteme die Insassen noch bedarfs- und situationsgerechter.
Dafür ermitteln Computer mittels verschiedener Sensoren nicht nur die jeweilige voraussichtliche Unfallschwere, sondern auch individuelle Daten des Beifahrers. Hat die Sensorik beispielsweise einen kleinen Beifahrer erkannt, zündet sie je nach prognostizierter Aufprallschwere zunächst nur die erste Airbagstufe, damit sich das Luftpolster geringer füllt. Wird hingegen ein großer Mitfahrer erkannt, zünden beide Airbagstufen.
Auch die
Crash-Sensorik haben die Ingenieure nochmals verbessert. So sind beispielsweise in der Mercedes-Benz S-Klasse insgesamt elf Sensoren installiert, die frühzeitig Daten über Art und Schwere eines Aufpralls liefern und zwischen Frontal-, Seiten- oder Heckaufprall sowie Überschlag differenzieren. Was neben der Weiterentwicklung der Rückhaltesysteme
Gurt, Airbag und
Kopfstütze entscheidend weiterhilft, sind umfassende
Innovationen rund um Karosseriestruktur und Fahrgastzelle.