Das Experimental-Sicherheits-Fahrzeug ESF 2009
Kinderschutzsystem: Sicherheit und Komfort für die Kleinsten
 
Mercedes-Ingenieure haben sich Gedanken gemacht, wie der Nachwuchs künftig noch sicherer im Auto reisen kann.
Eine deutlich verbesserte Schutzwirkung bei Kollisionen sowie mehr Komfort für den Nachwuchs – das sind die beiden wesentlichen Vorteile, die die Mercedes-Konzeptstudie „Kinderschutzsysteme“ im Vergleich zu konventionellen Kindersitzen bietet. Hinzu kommen die hohe Wertigkeit und die gelungene optische Integration des Sitzes in das Interieur von Mercedes-Modellen. Das gemeinsam mit Rückhaltesystemspezialist Takata konzipierte System ist für Kinder von drei bis 12 Jahren geeignet (Gewichtsklassen II und III). Eine Besonderheit ist der modulare Aufbau: Höhe und Breite lassen sich individuell an die Statur des Kindes anpassen.
Das „Kinderschutzsystem“ besitzt eine Rohrrahmen-Konstruktion. Dieser Aufbau bietet beim Seitencrash einen besseren Rückhalt und mehr Steifigkeit als Modelle mit Kunststoffschalen. Die ausgeprägten Seitenwangen im Schulter- und Kopfbereich halten das Kind zurück und minimieren die Verlagerung seines Körpers bei einem Unfall. Zugleich verhindern sie im Crashfall, dass das Kind mit eindringenden Fahrzeugteilen oder dem Nebensitzer in Kontakt kommt. Ausgerüstet ist die nach der Norm ECE R44.04 zulassungsfähige Sitzstudie ferner mit einer sensorgesteuerten, automatischen Airbag-Deaktivierung auf dem Beifahrersitz.
Als Zusatznutzen denken die Mercedes-Ingenieure daran, ein Buggy-Fahrgestell für den Kindersitz anzubieten. Damit wären Kinder auch außerhalb des Autos bestens unterwegs – komfortabel, chic und sicher.
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