Assistenzsysteme: Erkennungsdienst für Gefahren
Sensoren und Software haben das Fahrzeugumfeld „im Blick“
 
 
Gefahrensituation Baustelle. Die Stereokamera vermisst die Fahrspurbreite. Um die Datenflut und damit den Rechenaufwand zu reduzieren, wird die Welt in abstrakte „Stixels“ aufgelöst.
Eben noch war beim Blick in den Seitenspiegel alles frei hinter dem Fahrzeugheck. Einen Wimpernschlag später beim geplanten Spurwechsel ertönt drohend die Hupe des just im toten Winkel „lauernden“ Pkw auf der Überholspur. An der T-Kreuzung geht der Blick nach rechts – alles frei. Links – kein Fahrzeug zu sehen. Anfahren, und wie aus dem Nichts nähert sich von rechts das Motorrad auf der Vorfahrtstraße.
Bruchteile einer Sekunde, manchmal nur Millisekunden, entscheiden im dichten Verkehr, der heute überall in Ballungsräumen, auf Landstraßen und erst recht auf Autobahnen herrscht, ob wir wohlbehalten ankommen oder in einen Unfall verwickelt werden. Finanzieller Schaden, Zeitverlust und langwierige Briefwechsel sind im Gefolge eines Verkehrsunfalls noch das geringste Übel. Richtig drückend sind die Folgen, wenn ein Mensch wirklich schlimm zu Schaden kommt.
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