Motorenentwicklung
Am Anfang des Projekts stand die Idee von einem universell einsetzbaren Dieselaggregat, dem Welt-Motor OM651. Nun läuft die Serienproduktion des neuen Vierzylinder-Dieselmotors – nach rund 100.000 Stunden auf dem Prüfstand.
 
Spitzenstellung für die neue Vierzylinder-Diesel-Generation von Mercedes-Benz - Neue Dimensionen in Leistung, Verbrauch und Emissionen: Der Motor OM651
Der Generationswechsel kam nicht über Nacht. Mehrere Jahre arbeiteten die Ingenieure bei Daimler daran, die neue Baureihe moderner Dieselmotoren zu erdenken, zu konstruieren und reif für die Serie zu machen. Und wie immer arbeiteten die Spezialisten in der Vor- und der Serienentwicklung Hand in Hand. Die Konzept phase für den OM651 startete in der Vorentwicklung bereits im Jahr 2003. Zuerst, so erinnern sich Franz-Paul Gulde und Johannes Leweux, ging es darum, auf rein technologischer Ebene neue Komponenten für den geplanten Motor zu entwick eln oder Bewährtes zu modifizieren. Gulde ist in der Vorentwicklung Abteilungsleiter Pkw Dieselmotoren, sein Kollege Johannes Leweux zeichnet für die Produktentwicklung des OM651 verantwortlich. Nicht immer musste das Ingenieurteam dazu das Rad neu erfinden – in manchen Fällen konnten sie auf Technologien zurückgreifen, die sich schon in anderen Projekten bewährt hatten. Schließlich ist die Bandbreite der bei Daimler aktuell gebauten Dieselmotoren extrem groß und reicht vom Dreizylinder-Aggregat des Smart, dem kleinsten Diesel der Welt, bis zum V8-Motor für den Actros mit 16 Litern Hubraum und 2.800 Nm Drehmoment.
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