Brennstoffzelle – Elektromobilität mit großer Reichweite
Die Brennstoffzelle
Die Brennstoffzelle ist ein hocheffizienter Energiewandler. Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor, der auf einem thermodynamischen Prinzip basiert, also Wärme in Bewegung umsetzt, wandelt die Brennstoffzelle den Kraftstoff Wasserstoff direkt in elektrischen Strom um, mit dem dann ein Elektromotor betrieben wird.
 
 
Alle Brennstoffzellen-Fahrzeuge sind somit Elektrofahrzeuge und hoch effizient. Sie weisen weit weniger Energieverluste auf und haben heute schon einen doppelt so hohen Wirkungsgrad wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.
 
 
Grundprinzip der Brennstoffzelle
In der Brennstoffzelle wird die im Wasserstoff gebundene chemische Energie direkt in elektrische Energie umgewandelt. Es entstehen durch die kontrollierte Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff Strom, Wärme und Wasser. Diese Reaktion findet bei ca. 80°C statt. Man spricht deshalb auch von einer Niedertemperatur-Brennstoffzelle oder „kalter Verbrennung“. Die Brennstoffzelle arbeitet mit einem sehr hohen Wirkungsgrad.
Eine einzelne Brennstoffzelle ist insgesamt nur rund zwei Millimeter dick. Da sie die vergleichsweise geringe Spannung von weniger als
1 Volt erzeugt, schaltet man mehrere Hundert Zellen zu einem so genannten Stack (Stapel) hintereinander. Mit der damit erreichten Systemspannung von über 200 Volt kann ein Fahrzeug angetrieben werden.
 
 
Das Brennstoffzellen-System des Schnittmodells zur B-Klasse „F-Cell“. Gut erkennbar (blau beleuchtet) ist der Brennstoffzellen-Stack.
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