Brennstoffzelle – Elektromobilität mit großer Reichweite
Komponenten des Brennstoffzellen-Antriebsstrangs
Der Brennstoffzellen-Antriebsstrang besteht aus folgenden Schlüsselkomponenten: Brennstoffzellen-Stack, System-Modul, Wasserstoff-Tanks, Batterie und Elektromotor.
 
 
Er ist das Herz eines jeden Brennstoffzellen-Antriebssystems. Der Stack ist der Energiewandler. Er erzeugt aus Luftsauerstoff und Wasserstoff aus dem Tank elektrischen Strom, der dann den Elektromotor speist.
Die Komponenten, die die Brennstoffzelle umgeben, bilden das Brennstoffzellen-System. Es regelt die Bedingungen für die Brennstoffzelle, so dass je nach Fahrbetrieb zum richtigen Zeitpunkt genügend Wasserstoff und Sauerstoff zur Verfügung stehen und mit dem passenden Druck zugeführt werden. Außerdem wird mit seiner Hilfe die überschüssige Wärme über den Kühlkreislauf und der Wasserdampf aus dem Fahrzeug abgeführt.
In den Wasserstofftanks aus Aluminium und Karbonfaser wird gasförmiger Wasserstoff mit bis zu 700 bar Druck gespeichert. Die Befüllung erfolgt an Wasserstoff-Tankstellen, ein Vorgang, der sich nicht wesentlich vom heutigen Tanken mit Benzin und Diesel unterscheidet.
Fast alle bisherigen Daimler Brennstoffzellen-Fahrzeuge verfügen über eine Batterie, die sowohl die Dynamik des gesamten Antriebs unterstützt als auch den Gesamtwirkungsgrad durch die Rückgewinnung der Bremsenergie verbessert. In den aktuellen Fahrzeugen kommen die modernen Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz.
Die grundlegenden Eigenschaften eines Elektromotors - hoher Wirkungsgrad, volles Drehmoment von Drehzahl null an - , wirken sich positiv auf die Fahrzeugdynamik und den Gesamtwirkungsgrad eines Brennstoffzellenfahrzeuges aus und machen ein klassisches Getriebe überflüssig.
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