Wasserstoff-Tankstellen: Aufbau eines flächendeckenden Netzes
Im Zusammenhang mit der Einführung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen und Wasserstoff als Kraftstoff wird immer wieder vom „Henne und Ei-Problem“ gesprochen. Was kommt zuerst – die Fahrzeuge oder die Wasserstoff-Tankstellen?
Alle Beteiligten sind sich heute einig, dass beide Produkte gleichzeitig entwickelt werden müssen. Nur dann werden die zukunftsweisenden Technologien Brennstoffzelle und Wasserstoff auf eine breite Akzeptanz bei den Kunden und in der Öffentlichkeit stoßen.
Mit dem Start von Pilot- und Demonstrationsprojekten wurden und werden in sogenannten Clustern dort Tankstellen aufgebaut, wo Brennstoffzellen-Fahrzeuge im Einsatz sind. Dafür können die neuen Wasserstoff-Tankstellen in bereits bestehende, konventionelle Tankstellen integriert werden.
Im nächsten Schritt mit der Vergrößerung der Fahrzeugflotten können dann die Cluster wie auch einzelne Städte entlang der Hauptverkehrsadern durch sogenannte Korridore, an denen Wasserstoff-Tankstellen entstehen, miteinander verbunden werden.
Mit der Kommerzialisierung der Brennstoffzellen-Fahrzeuge und einer deutlichen Zunahme der Fahrzeuganzahl wird in der letzten Ausbaustufe und ausgehend von den großen Städten ein flächendeckendes Tankstellennetz aufgebaut werden.