02. März 2010
F 800 Style mit weiteren Innovationen für mehr Komfort und Sicherheit
PRE-SAFE 360° verbessert Schutz bei Heckunfällen
Steigert Staufolgefahren die aktive Verkehrssicherheit, einfach weil der Fahrer länger fit ist, so sorgt das innovative Schutzsystem PRE-SAFE 360° für direkten Zugewinn an passiver Sicherheit. Es wurde im Sicherheitsexperimentalfahrzeug ESF 2009 von Mercedes-Benz zum weltweit ersten Mal verwirklicht und kommt auch im F 800 Style zum Einsatz. PRE-SAFE 360° basiert auf dem bekannten, 2002 von Mercedes-Benz vorgestellten PRE SAFE®. Erkennt PRE SAFE® bestimmte kritische Fahrsituationen, aktiviert das System vorsorgliche Maßnahmen zum Insassenschutz.
Die Weiterentwicklung PRE-SAFE 360° beobachtet neben dem seitlichen Umfeld auch das Fahrzeugumfeld nach hinten. Das System überwacht mittels Nahbereichs- oder Multimode-Sensor das Fahrzeugumfeld in einem Bereich von bis zu 60 Metern nach hinten. Registriert das Unfallfrüherkennungssystem, dass eine Kollision unvermeidlich ist, werden rund 600 Millisekunden vor dem Aufprall die Bremsen aktiviert.
Wird bei einem Heckaufprall das bereits stehende Fahrzeug gebremst, lassen sich nicht nur Sekundärunfälle vermeiden – etwa das unkontrollierte Hineinkatapultieren des getroffenen Fahrzeugs in einen Kreuzungsbereich oder auf einen Fußgängerüberweg. Durch dieses Festbremsen kann auch die Schwere möglicher Verletzungen an der Halswirbelsäule der Passagiere vermindert werden, weil das Fahrzeug und damit die Körper der Insassen weniger stark beschleunigt werden. Der Fahrer behält auch bei PRE-SAFE 360° aber stets das Kommando: Gibt er beispielsweise Gas, weil er dem herannahenden Fahrzeug nach vorne ausweichen kann, wird die Bremse sofort gelöst.
PRE-SAFE 360° unterstützt in seiner Schutzwirkung die crashaktiven NECK-PRO-Kopfstützen. Haben dort die Messfühler eine Heckkollision mit definierter Aufprallschwere erkannt, geben sie vorgespannte Federn im Inneren der Kopfstützen frei, mit deren Hilfe die Polsterflächen der Kopfstützen millisekundenschnell leicht nach vorne und nach oben geschoben werden. So können sie den Köpfen von Fahrer und Beifahrer früher als konventionelle Kopfstützen Halt geben.
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