Konzeptfahrzeuge von Mercedes-Benz – Wegbereiter der Zukunft
Ein neues Gesicht prägt die Marke: Coupé Studie
Mercedes-Benz präsentiert 1993 auf dem Automobilsalon in Genf eine Coupé-Studie. Sie ist das optische Aufbruchsignal für die Produktoffensive und nimmt die dynamische Formensprache vieler nachfolgender Modelle vorweg.
Elegante Gestalt: Die Coupé-Studie von 1993, präsentiert auf dem Automobilsalon Genf.
    Die Coupé-Studie zeigt ein neues Gesicht der Marke – mit einer schlanken Kühlermaske und vier einzelnen, elliptischen Scheinwerfern. Die Resonanz auf das Vier-Augen-Gesicht ist sehr positiv. Die Entscheidung fällt für die Serienproduktion, und zwar gleich bei einem der wichtigsten Modelle von Mercedes-Benz: 1995 erscheint die vollkommen neu entwickelte E-Klasse mit dem Vier-Augen-Gesicht.
    Noch eine marktforschende Aufgabe erfüllt das in Genf präsentierte Mobil: Wie würden die Kunden ein neues viersitziges Coupé mit Mercedes-Stern aufnehmen? Auch hier ist die Antwort klar – so, wie es in Genf präsentiert wurde, gäbe es eine gute Zahl von Käufern. Daraufhin erschien 1997 das CLK Coupé.
    Klicken Sie zum Vergrößern auf die Bildmotive.
     
    Fakten
    Fahrzeug:
    Coupé Studie
    Vorstellung:
    März 1993
    Ort:
    Automobilsalon Genf
    Zielsetzung:
    Viersitziges Coupé mit neuem Mercedes-Benz Gesicht und Fastback-Heck
    Antrieb:
    Viertakt-Ottomotor mit 8 Zylindern, 5,0 Liter Hubraum, 235 kW (320 PS), Heckantrieb, Automatikgetriebe
    Technische Highlights
    • Vieraugen-Gesicht: Serieneinführung 1995 in der E-Klasse (W 210)
    • Fastback-Heck:  Serieneinführung 2000 in der C-Klasse Sportcoupé (CL 203)
    • Ganzglasdach mit Grautönung: Serieneinführung 2002 in der E-Klasse (W 211)
    • Step-in-light
    • Vordersitze mit asymmetrischer Kopfstützen-Anbindung
      („Ergo-Wing-Sitze“)
    Design
    Die Coupé-Studie in Genf hat ein interessantes Detail: Obwohl sie ein – wenngleich kurzes – Heck hat, geben ihr die Designer keinen klassischen Kofferraumdeckel, sondern eine große, die Scheibe mit einfassende und bis zur Stoßfänger-Kante reichende Heckklappe. Damit ist sie der erste Mercedes-Benz mit „Fastback“-Heck und nimmt zu einem kleinen Teil das C-Klasse Sportcoupé vorweg, das erst im Herbst 2000 debütierte und die Heckklappe als ganz wesentliches Stilelement hat.
    Exterieur
    Die Eleganz des Exterieurs setzt sich fort im Innenraum mit seinen vier Einzelsitzen. Die Formel für das dortige Design lautet: flüssige Formen und keine Schnörkel. Zentrales und prägendes Element ist die von der Instrumententafel bis zur Hutablage durchgängige Mittelkonsole. Glattleder, edles Mikrofaser-Vlies und Holztäfelung sorgen für eine Atmosphäre noblen automobilen Wohnens. Daneben hat Ergonomie höchste Bedeutung. Ein Beispiel sind die Vordersitze mit asymmetrischer Kopfstützen-Anbindung. Diese so genannten Ergo-Wing-Sitze bieten im Schulterbereich besten Seitenhalt und stützen auch dort die Wirbelsäule.
    Klicken Sie zum Vergrößern auf die Bildmotive.
     
    Antrieb
    Die Coupé-Studie ist kein Showcar – sie ist voll fahrfähig. Unter der Motorhaube geht ein Achtzylinder-Motor mit fünf Liter Hubraum zu Werk, der 235 kW (320 PS) leistet und ein Drehmoment von 470 Newtonmetern bei 3900/min bietet – auch das eine Vorwegnahme, diesmal des CLK 500. Ein Maß für die Alltagstaug-lichkeit des Coupés ist das Kofferraumvolumen mit großzügigen 485 Litern.
    Viele Eigenschaften machen ein Auto. Die Coupé-Studie von Mercedes-Benz zeigt mit ihren mannigfaltigen Auswirkungen auf Serienprodukte des Herstellers, dass dies auch für ein Konzeptfahrzeug mit dem Stern gilt.
    Tools & Services
    © 2013 Daimler AG. Alle Rechte vorbehalten.  |  Anbieter  |  rechtliche Hinweise  |  Cookies  |  Datenschutz