Dr.-Ing. e. h. Karl Maybach
06.07.1879 - 06.02.1960
Karl Maybach arbeitet nach einer intensiven technischen Ausbildung und
mehreren Auslandsaufenthalten ab 1909 als technischer Geschäftsführer
in der „Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH“ in Bissingen, die sein Vater Wilhelm Maybach zusammen mit dem Grafen Zeppelin als Tochterunternehmen des „Luftschiffbau Zeppelin“ in Friedrichshafen gegründet hat.
Mit der Verlegung der Firma – nun Motorenbau GmbH – nach Friedrichshafen
zieht auch Karl Maybach an den Bodensee. Neben dem Bau der Luftschiffmotoren beginnt die Entwicklung von Höhenflugmotoren und die Entwicklungsarbeiten an schnelllaufenden Dieselmotoren sowie an
Personenwagen- und Nutzfahrzeugmotoren.
 
 
 
Karl Maybach
1946 schließt Maybach mit der französischen Regierung eine „Convention“
zur Entwicklung und Fertigstellung eines Benzinmotors von 735 kW (1000 PS) mit Hilfsmotor sowie eines Dieselmotors ab. Die Arbeiten werden in Vernon, Frankreich, aufgenommen. Von September 1947 bis Mitte 1951 lebt Maybach mit seiner Familie in Vernon. Ende 1952 scheidet Karl Maybach auf eigenen Wunsch aus Altersgründen als Geschäftsführer aus der Maybach-Motorenbau GmbH aus und zieht sich nach Garmisch zurück. Maybach bekommt auch das Große Bundesverdienstkreuz verliehen.
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