Béla Barényi
01.03.1907 - 30.05.1997
1931 kommt Béla Barényi nach Stuttgart und bewirbt sich vergebens im Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche.
 
 
 
Béla Barényi in den fünfziger Jahren.
Nach weiteren Absagen in den Folgejahren richtet Barényi 1938 eine Bewerbung an seinen ehemaligen Kollegen Karl Wilfert, mit dem er bei Steyr in Österreich gearbeitet hatte. Wilfert, im Jahr 1938 Entwicklungsleiter für Karosserien und später Direktor der Pkw-Entwicklung bei Daimler Benz, verschafft ihm ein Vorstellungsgespräch bei Dr. Wilhelm Haspel, in dessen Verlauf er das Vorstandsmitglied von seinen Visionen des modernen, sicheren Automobils überzeugen kann. Haspel stellt den arbeitslosen Visionär ein und begründet diese Entscheidung mit den legendären Worten: „Ein Haus wie Daimler-Benz kann nicht von der Hand in den Mund leben. Herr Barényi, Sie denken 15 bis 20 Jahre voraus. Sie kommen in Sindelfingen unter einen Glassturz. Was Sie erfinden, kommt direkt in die Patentabteilung.“ Baényi steigt in der Folgezeit zum Direktor der Mercedes-Benz Vorausentwicklung auf und bleibt bis 1972 im Unternehmen. Er trägt entscheidend zur Entwicklung der passiven Sicherheit bei, unter anderem mit dem Knautschzonenprinzip oder der Sicherheits-Lenkwelle. Seine größte Ehrung erfuhr der gebürtige Österreicher und tschechische Staatsbürger 1994: Barényi wurde in die Automotive Hall of Fame aufgenommen.
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