Prof. Dr.-Ing. h. c. Fritz Nallinger
6.8.1898–4.6.1984
Seine berufliche Laufbahn beginnt im Konstruktionsbüro von Benz & Cie. Nach der Fusion zwischen Benz und Daimler 1926 wechselt Fritz Nallinger als einer der ersten Konstrukteure zu Daimler nach Untertürkheim.
 
 
 
Fritz Nallinger
Er übernimmt die Leitung des Versuchswesens und hat als engster Mitarbeiter von Chefkonstrukteur Hans Nibel entscheidenden Einfluss auf zukünftige Fahrzeug- und Motorkonzepte.
Es beginnen die ersten Versuche mit dem Vollschwingachsen-Fahrwerk, das 1931 erstmals beim „Kleinen Mercedes“ Typ 170 zum Einsatz kommt. Gleichzeitig widmet man sich verstärkt der Kultivierung des Dieselmotors, der 1936 im Typ 260 D verwirklicht wird.

Im Mai 1935 übernimmt Fritz Nallinger als Technischer Direktor die Gesamtleitung des Großmotorenbaus, im April 1940 erfolgt seine Berufung zum stellvertretenden, 1941 zum ordentlichen Mitglied des Vorstandes. Von 1945 bis Anfang 1948 ruhte sein Mandat wegen eines Sonderauftrages der französischen Regierung. Im Mai 1948 nimmt er seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied und Technischer Direktor der Daimler-Benz
AG wieder auf, jetzt mit der Gesamtverantwortung für Konstruktion, Versuch und Entwicklung aller Fahrzeugsparten. Unter Führung von Fritz Nallinger entwickeln seine engsten technischen Mitarbeiter Hans Scherenberg, Rudolf Uhlenhaut einen neuen Formel-1-Rennwagen. Der W 196 wird ein voller Erfolg, Juan Manuel Fangio erringt auf diesem Silberpfeil die Formel-1- Weltmeisterschaft 1954 und 1955. Fritz Nallinger geht zum Jahresende 1965 in den Ruhestand. Über 300 Patente laufen auf seinen Namen.
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