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Deutz (Daimlers Wirkungsstätte bei Nikolaus Otto)
Nach Gottlieb Daimlers Tätigkeit als Werkstättenvorsteher der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe wechselte er 1872 als technischer Direktor zu Nikolaus August Otto und Eugen Langen und deren Gasmotorenfabrik Deutz.
Abbildung Gasmotoren- Fabrik Deutz aus dem Jahre 1870.
Endlich hatte er sein Ziel erreicht, eine Führungsposition in der Industrie einzunehmen. Er erhielt die Oberleitung der Werkstätten und des Zeichenbüros sowie die Disposition über Material und Personal.
Gottlieb Daimler baute dort eine fortschrittliche Fertigung der stationären Motoren auf und erwies sich ebenso als Meister der Kalkulation.
1876 entwickelte Nikolaus August Otto den revolutionären Viertaktmotor. Dieser neue Motor wurde zum Rettungsanker für das Deutzer Unternehmen, das zuvor in eine Absatzkrise geraten war. Wirtschaftlich ging es aufwärts, doch die bereits zuvor bestehenden Spannungen zwischen Daimler und Otto wurden immer größer. Um die beiden zu trennen ohne ihre Mitarbeit zu verlieren, schlug der Aufsichtsrat Gottlieb Daimler vor, eine Filiale im Ausland zu gründen.
1881 ging er nach Russland, um die sich dort ergebenden Marktchancen zu prüfen. Nach seiner Rückkehr trat die erhoffte Entspannung jedoch nicht ein. Nikolaus August Otto stellte die Firma vor die Alternative, entweder ihn oder Daimler weiter zu beschäftigen. Im Dezember 1881 erhielt Gottlieb Daimler die Kündigung zum Juni des darauffolgenden Jahres. Gottlieb Daimler verließ Deutz und machte sich in Cannstatt bei Stuttgart selbstständig.
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