e-mobility: Die Zukunft ist elektrisch
Eine Antwort auf die Frage, wie Elektromobilität in der Praxis zum vernünftigen Preis funktionieren kann, liefert das Projekt e-mobility von Daimler und Partnern aus Politik und Energieversorgern mit seiner intelligenten und lösungsorientierten Ausrichtung. Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart werden bereits seit 2009 erfolgreich in e-mobility-Projekten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und der Schweiz eingesetzt. Weitere Märkte sind unter anderem Belgien, die Niederlande, Portugal, Dänemark und Tschechien sowie Nordamerika (USA und Kanada).
Für das Projekt in Berlin stellt Daimler beispielsweise über 100 Elektrofahrzeuge; der Projektpartner RWE sorgt für den Aufbau von 500 Stromladestationen im Stadtgebiet, die ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom versorgt werden.
Im Juni 2010 haben die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und Daimler gemeinsam die Initiative e-mobility Baden-Württemberg gestartet. Ihr Ziel ist es, das Geburtsland des Automobils innerhalb der nächsten zwei Jahre zur Vorbildregion für lokal emissionsfreie Elektromobilität zu machen. Startpunkt der Initiative ist die Landeshauptstadt Stuttgart, ein weiterer regionaler Schwerpunkt wird Karlsruhe sein. Die EnBW bringt ihr Know-how der Energielogistik für die Entwicklung intelligenter und kundenfreundlicher Batterielademodelle sowie in der Netzführung und -steuerung in die strategische Partnerschaft ein und sorgt für entsprechend vielseitige Energieträger. In Ergänzung zu den bereits laufenden e-mobility-Projekten ist die neue Initiative bewusst auf Vielfalt ausgerichtet.
Rund 200 Fahrzeuge der Marken smart und Mercedes-Benz, die je nach Modell mit einem batterieelektrischen Antrieb oder einem Brennstoffzellenantrieb ausgerüstet sind, werden im Rahmen von e-mobility Baden-Württemberg eingesetzt: neben den Mercedes-Benz Modellen A-Klasse E-CELL und B-Klasse F-CELL sowie Mercedes-Benz Vito E-CELL und Citaro G BlueTec Hybrid auch der smart fortwo electric drive.
Damit liefert der Erfinder des Automobils den Beleg dafür, dass Elektromobilität in allen wesentlichen Mobilitätsbereichen darstellbar ist – im Individualverkehr genauso wie im Liefer- und öffentlichen Nahverkehr. Die EnBW sieht vor, bis Ende 2011 in Baden-Württemberg über 700 Ladepunkte und zwei bis drei Wasserstofftankstellen aufzubauen. Ihre öffentlichen Ladestationen versorgt die EnBW mit Strom aus 100 Prozent Wasserkraft.