Klima-Windkanäle
Von der lauen Brise bis zum Orkan
Generell gilt: Bei allen ausgewählten Streckenprofilen werden das Fahrzeug und seine Komponenten immer unter realen Bedingungen von Luft umströmt. Dafür sorgt in beiden Prüfeinrichtungen ein leistungsfähiger Windkanal. Seine Turbine erzeugt von der lauen Brise bis zum Orkan jeden gewünschten Fahrtwind. Im Extremfall sind beispielsweise Schneestürme mit 200 km/h möglich – Orkanstärke. Schon bei Windgeschwindigkeiten ab 100 km/h kann ein Mensch nicht mehr frei stehen.
Die Turbine erzeugt von der lauen Brise bis zum Orkan jeden gewünschten Fahrtwind. Im Extremfall sind bis zu 200 km/h möglich – Orkanstärke.  
 
Die Turbine erzeugt von der lauen Brise bis zum Orkan jeden gewünschten Fahrtwind. Im Extremfall sind bis zu 200 km/h möglich – Orkanstärke.
Selbstverständlich lässt sich die Windgeschwindigkeit nach Belieben regulieren. Dafür sorgen neben dem drehzahlregulierten Gebläse Düsen mit veränderbarem Querschnitt. Es gilt: Je kleiner der Düsenquerschnitt, desto größer sind die erreichbaren Geschwindigkeiten. Bei Untersuchungen an Pkw beträgt der übliche Querschnitt acht Quadratmeter; für große Autos wie den Sprinter wird er auf zwölf Quadratmeter vergrößert. Für den Mercedes-Benz SLS AMG und andere Sportwagen wählen die Versuchsingenieure dagegen eine kleine Sieben-Quadratmeter-Öffnung.
Um das Klima feinfühlig regulieren zu können, lässt sich neben der Windgeschwindigkeit sowohl im Kalt- wie auch im Warmkanal die Luftfeuchtigkeit von fünf bis 95 Prozent einstellen. In der weiteren Ausstattung unterscheiden sich die beiden Klima-Windkanäle allerdings, um die umfangreichen Anforderungen der Ingenieure zu erfüllen.
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