Prüf- und Technologiezentrum Immendingen
Über die Enstehung und die Ansprechpartner 
Das Prüf- und Technologiezentrum Immendingen der Daimler AG soll auf dem bisherigen Bundeswehrstandort Immendingen angesiedelt werden. Mit der Ankündigung des Bundesverteidigungsministeriums, die Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne und den angeschlossenen Standortübungsplatz sowie die Schießanlage im Rahmen der Bundeswehrreform aufzugeben, wurde ein erster Grundstein für den Daimler-Standort in Immendingen gelegt.
Erprobung unter Realbedingungen
Voraussetzung für eine Ansiedlung von Daimler ist, dass das Gelände zu wirtschaftlich angemessenen Konditionen erworben werden kann und in einem ausreichenden Zeitraum die Genehmigungen für Bau und Betrieb des Prüf- und Technologiezentrums erzielt werden.
Das Bundesministerium der Verteidigung und die Daimler AG schlossen am 7. Mai 2013 in Immendingen eine Vereinbarung zur Übergabe des dortigen Bundeswehrstandortes. Die Vereinbarung regelt die Übergabetermine für den Standortübungsplatz (ab Mitte 2014), die Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne (Mitte 2016) und die Standortschießanlage (Mitte 2017). Außerdem wird festgehalten, dass die Nutzung einzelner Gebäude und Flächen schon vor der planmäßigen Übergabe möglich ist, wenn beiderseitiges Einvernehmen besteht und der militärische Betrieb gewährleistet ist.
Die Daimler AG rechnet für das Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen mit einem Investitionsvolumen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Hierin sind sowohl die Kosten für die Realisierung der innovativen Prüfmodule, als auch für den Erwerb der Liegenschaft enthalten. Seit Spätherbst 2012 laufen die Gespräche mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sowie weiteren Betroffenen, einschließlich Nachbarn und allen bekannten Nutzern der Flächen, darunter Schäfer, Landwirte und Jäger. Diese Gespräche wurden auf Basis der im Mai getroffenen Vereinbarung weiter fortgesetzt. Im Juni 2013 wurden Öffentlichkeit, Verbände und Behörden frühzeitig an der Planung beteiligt und der aktuelle Planungsstand konnte im Rathaus der Gemeinde Immendingen eingesehen werden. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die sogenannten Träger öffentlicher Belange waren aufgerufen, ihre Anmerkungen zu dem Projekt einzureichen. Die Hinweise wurden umfänglich durch die Fachgutachter und die Daimler AG analysiert und gehen in die Präzisierung der Planung ein.
Weitere Schritte plant Daimler in enger Kooperation mit der Gemeinde Immendingen und ihren Bürgerinnen und Bürgern. Das Vorgehen ist weiterhin durch Transparenz geprägt. Ziel ist es, das Projekt im ständigen Dialog mit allen beteiligten Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Vereinen und Institutionen weiterzuentwickeln.
So kann Daimler beispielsweise einen Teil der künftigen Konversionsfläche in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern aus der Land- und Forstwirtschaft nutzen. Für Planung, Bau und Betrieb der Strecke werden – wo immer möglich – ortsansässige Firmen eingebunden, sodass eine direkte Wertschöpfung vor Ort entsteht. Auch Kooperationen mit Schulen im Rahmen einer beruflichen Ausbildung am Standort Immendingen und der Region wurden ins Leben gerufen.
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