Die Mobilitätsplattform „moovel“ zeigt ihren Nutzern, wie sie optimal von A nach B kommen. „moovel“ bündelt Angebote unterschiedlichster Mobilitätsanbieter und präsentiert passende Fahrtoptionen per App und mobiler Webseite – anbieterübergreifend und transparent.
Klicken Sie zum Vergrößern auf die Bildmotive.
Im Juli 2012 startete die Daimler AG die Mobilitätsplattform „moovel“ als Pilotprojekt in Stuttgart. Ein zweiter Pilot ist für die zweite Hälfte des Jahres 2012 in Berlin geplant.
Unter dem neuen Markennamen „moovel“ finden User die optimalen Optionen, um von A nach B zu kommen: Zum Start des Pilotversuches in Stuttgart sind die Angebote von den lokalen Partnern Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) und Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (VVS) sowie von mitfahrgelegenheit.de integriert. Die passende, kostenfreie „moovel“ App steht zeitgleich im Apple Store zur Verfügung. Daneben kann „moovel“ über die mobile Webseite (www.moovel.com) auf vielen aktuellen Smartphones genutzt werden. Neben anbieterübergreifenden Informationen zu Preisen und Fahrtdauer bietet „moovel“ eine einfache und intuitive Benutzerführung.
In der App werden verschiedene Verbindungsoptionen von Bussen und Bahnen im VVS-Gebiet mit Fahrtdauer und Preis dargestellt. Darüber hinaus kann nach passenden Mitfahrgelegenheiten gesucht und Fahrtangebote eingestellt werden. Eine Taxiruf-Funktion, mit deren Hilfe der Nutzer aus der App telefonisch ein Taxi bestellen kann, komplettiert die erste Version von „moovel“.
Daimler hat mit dem Adhoc-Mitfahrsystem car2gether in zwei Pilotversuchen in Ulm und Aachen wertvolle Erfahrungen im Mitfahr-Markt im urbanen Raum gesammelt. Zudem wurde in Ulm die Verknüpfung von car2gether mit car2go erprobt, in Aachen die Verlinkung mit dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) geschaffen. Ein Ergebnis der Pilotversuche: Mitfahren funktioniert auch auf Kurzstrecken. Über 50 Prozent der vermittelten car2gether Fahrten in Ulm und in Aachen waren weniger als 10 Kilometer lang. Eine weitere Erkenntnis: Die intelligente Verknüpfung von car2gether mit anderen Mobilitätsanbietern wurde von den Kunden sehr positiv bewertet.
Die Zusammenarbeit mit mitfahrgelegenheit.de, dem Marktführer im Bereich Mitfahrvermittlungen, und deren Einbindung in „moovel“ ermöglicht es, die Grundidee von car2gether auf eine deutlich breitere Basis zu stellen und die Vernetzung urbaner Mobilität auf eine neue Stufe zu heben.
Die Verknüpfung verschiedener Mobilitätsoptionen macht es möglich, motorisierten Individualverkehr mit dem Öffentlichen Personennahverkehr intelligent zu verbinden und damit einen Beitrag zur effizienteren Nutzung bestehender Ressourcen zu leisten. Die Startversion wird kontinuierlich um die Angebote weiterer Mobilitätsdienstleister ergänzt – in der zweiten Jahreshälfte 2012 beispielsweise um die Angebote von car2go.
„moovel“ vernetzt die Angebote verschiedener Mobilitätsanbieter und ist dabei grundsätzlich offen für alle Anbieter urbaner Mobilität. Die Einbindung vieler Partner ist ein zentrales Element. Neben den beiden ÖPNV-Partnern SSB und VVS waren Vertreter der Landeshauptstadt Stuttgart von Beginn an in die Entwicklung der Mobilitätsplattform eingebunden. Bereichsübergreifend war auch die Zusammenarbeit innerhalb der Daimler AG – so wurden für die Entwicklung von „moovel“ unter der Moderation des Bereiches Business Innovation, dem Daimler Lab für innovative Geschäftsmodelle, Kompetenzen aus den Konzernbereichen IT, Finanzdienstleistungen und Strategie zusammen geführt.