28. April 2005 – Bericht über das 1. Quartal 2005

Lagebericht
  • Konzern-Operating Profit von € 628 (i. V. € 1.546) Mio.; ohne Sonderbelastungen durch smart € 1.428 Mio.
  • Konzernergebnis von € 288 (i. V. € 412) Mio.
  • Ergebnis je Aktie von € 0,28 (i. V. € 0,41)
  • Umsatz mit € 31,7 Mrd. aufgrund von Wechselkurseffekten leicht unter Vorjahresniveau
  • Für Gesamtjahr 2005 ohne Sonderbelastungen durch smart weiterhin leichter Anstieg des Konzern-Operating Profitgegenüber dem Vorjahr (€ 5,8 Mrd.) erwartet
Leichte Abschwächung der weltweiten Automobilkonjunktur
Die Weltwirtschaft hat im ersten Quartal des Jahres 2005 trotz anhaltend hoher Rohstoffpreise ihren Expansionskurs fortgesetzt. Die Wachstumsdynamik hat jedoch spürbar nachgelassen. Erfreulich war, dass das Wirtschaftswachstum in den USA und in China weniger als erwartet an Schubkraft verloren hat. Die Wachstumsperspektiven für Deutschland und Japan trüben sich hingegen seit Jahresanfang weiter ein.
Die weltweite Automobilnachfrage hat im ersten Quartal 2005 an Schwung verloren. Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Regionen weiterhin uneinheitlich. Während die Pkw-Neuzulassungen in den USA, Westeuropa und Japan leicht zurückgingen, verzeichneten die Märkte in den meisten Schwellenländern deutliche Zuwachsraten. Bei den Nutzfahrzeugen setzte sich der weltweite Aufwärtstrend des Vorjahres in leicht abgeschwächter Form fort.
Umsatz von € 31,7 Mrd. im ersten Quartal
Im ersten Quartal hat DaimlerChrysler weltweit 1,1 Mio. Fahrzeuge abgesetzt (+1%).
Der Absatz der Mercedes Car Group lag mit 247.000 Fahrzeugen um 7% unter dem Niveau des Vorjahres. Bei der Chrysler Group gingen die Auslieferungen an Händler um 3% auf 666.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zurück. Die Verkäufe an Endkunden nahmen dagegen um 5% auf 664.500 Fahrzeuge zu. Im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge konnten wir das Absatzvolumen kräftig um 43% auf 179.400 Lkw, Transporter und Busse steigern.
Der Umsatz von DaimlerChrysler ging im Wesentlichen aufgrund der Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar um 2% auf € 31,7 Mrd. zurück.
Konzern-Operating Profit im ersten Quartal durch Aufwendungen für die Neuausrichtung von smart belastet
DaimlerChrysler erzielte im ersten Quartal einen Operating Profit von € 628 Mio. gegenüber € 1.546 Mio. im Vorjahr.
Der Rückgang des Operating Profit war wesentlich durch Aufwendungen in Höhe von € 800 Mio. im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells von smart verursacht. Ohne diese Sonderaufwendungen hätte der Konzern-Operating Profit im ersten Quartal € 1.428 Mio betragen. Darüber hinaus waren im Operating Profit gegenüber dem ersten Quartal 2004 Belastungen durch den schwächeren US-Dollar und höhere Materialpreise zu verkraften. Die Wechselkursauswirkungen aus dem operativen Geschäft betrafen insbesondere die Mercedes Car Group. Bei den Geschäftsfeldern Chrysler Group, Nutzfahrzeuge und Financial Services wirkte sich die Wechselkursveränderung dagegen vor allem im Rahmen der Umrechnung der Ergebnisse in Euro aus. Bei der Mercedes Car Group führten zudem geringere Absatzzahlen zu einer erheblichen Belastung des operativen Ergebnisses. Die Chrysler Group konnte das Vorjahresergebnis nicht ganz erreichen.
Das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge erzielte insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung im Lkw-Geschäft einen deutlich höheren Operating Profit. Darüber hinaus haben die im ersten Quartal 2005 abgeschlossenen Verhandlungen mit Mitsubishi Motors Corporation (MMC) über den Ausgleich von Belastungen im Zusammenhang mit den Qualitätsmaßnahmen und Rückrufaktionen bei der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) zu einem Ertrag in Höhe von € 276 Mio. geführt. Das Geschäftsfeld Financial Services konnte aufgrund der geringeren Belastungen aus Toll Collect einen höheren Beitrag zum Operating Profit des Konzerns leisten. Die Verbesserung des Operating Profit bei den Übrigen Aktivitäten war insbesondere auf gestiegene Ergebnisse des Geschäftsbereichs DaimlerChrysler Off-Highway und der EADS zurückzuführen.
Die Mercedes Car Group weist im ersten Quartal 2005 einen Operating Loss von € 954 Mio. aus, gegenüber einem Operating Profit von € 639 Mio. im Vorjahr. Das Ergebnis des ersten Quartals 2005 war durch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsbereichs smart in Höhe von € 800 Mio. belastet.
Bei Mercedes-Benz Personenwagen führten neben dem überwiegend modellzyklusbedingten Absatzrückgang und einem ungünstigeren Modell-Mix auch der weiterhin starke Euro zu einem Rückgang des Operating Profit. Zusätzlich entstanden Aufwendungen für die Weiterführung der Qualitätsoffensive. Darüber hinaus belasteten auch die gestiegenen Rohstoffpreise den Operating Profit des abgelaufenen Quartals.
Das Quartalsergebnis von smart aus dem laufenden Geschäft war negativ. Hinzu kamen die Aufwendungen für die Neuausrichtung des Geschäftsmodells. Diese entstanden im Wesentlichen aus der Wertberichtigung von Produktionsanlagen, der Bildung von Risikovorsorgen im Zusammenhang mit vertraglichen Verpflichtungen sowie der Bewertung von Fahrzeugbeständen. Im Verlauf des Jahres 2005 werden voraussichtlich weitere Aufwendungen von bis zu € 0,4 Mrd. anfallen.
Die Chrysler Group erzielte im ersten Quartal 2005 einen Operating Profit von € 252 Mio. gegenüber € 303 Mio. im Vorjahresquartal.
Im Ergebnisrückgang spiegeln sich insbesondere geringere Fahrzeugauslieferungen an Händler und die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar wider. Weltweit hat die Chrysler Group im ersten Quartal 2005 666.700 Fahrzeuge abgesetzt, was einem Rückgang um 18.100 Fahrzeuge gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.
Der Operating Profit des ersten Quartals 2004 enthielt Restrukturierungsaufwendungen von insgesamt € 75 Mio., die zum einen durch den Turnaround-Plan und zum anderen durch ein Anreizprogramm zur Frühpensionierung von Facharbeitern bedingt waren.
Das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge steigerte den Operating Profit im ersten Quartal von € 268 auf € 714 Mio.
Insbesondere der weltweite Markterfolg der Produkte des Geschäftssegments Lkw sowie die Verständigung mit MMC über Ausgleichsleistungen im Zusammenhang mit den Qualitätsmaßnahmen und erforderlichen Rückrufaktionen bei MFTBC waren ausschlaggebend für diesen Ergebnisanstieg. Die Ausgleichsleistungen von MMC führten zu einem Ertrag von € 276 Mio.
Durch die anhaltend positive Absatzentwicklung in nahezu allen Fahrzeugsegmenten und die erfolgreiche Fortführung der laufenden Effizienzsteigerungsprogramme konnten Ergebnisbelastungen mehr als kompensiert werden. Diese resultierten aus Rohmaterialverteuerungen und der anhaltenden Stärke des Euro.
Das Geschäftsfeld Dienstleistungen wurde im ersten Quartal 2005 in Financial Services umbenannt, um der konsequenten Fokussierung auf das Angebot von automobilen Finanzdienstleistungen Rechnung zu tragen.
Im ersten Quartal 2005 konnte das Geschäftsfeld Financial Services den Operating Profit gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich auf € 328 (i. V. € 221) Mio. verbessern.
Dieser Ergebnisanstieg resultierte aus geringeren Belastungen für Toll Collect (i. V. € 279 Mio.). Die im Jahr 2005 angefallenen Aufwendungen für Toll Collect standen im Zusammenhang mit Maßnahmen, mit denen der erfolgreiche Start des Systems sichergestellt wurde, und der geplanten Erweiterung der Systemfunktionalitäten der On-Board-Units.
Im Leasing- und Absatzfinanzierungsgeschäft waren vor dem Hintergrund steigender Zinsen, vor allem in den USA, im Vergleich zu einem sehr hohen Vorjahresniveau Schmälerungen der Margen zu verzeichnen. Diese konnten teilweise durch ein gestiegenes Geschäftsvolumen und geringere Risikokosten ausgeglichen werden.
Der Operating Profit der Übrigen Aktivitäten betrug im ersten Quartal 2005 € 219 Mio. und lag damit € 85 Mio. über dem Ergebnis des Vorjahres.
Dieser Anstieg war insbesondere auf ein erheblich verbessertes Ergebnis des Geschäftsbereichs DaimlerChrysler Off-Highway zurückzuführen. Zusätzlich führte bei EADS ein starkes operatives Ergebnis aufgrund höherer Airbus-Auslieferungen zu einem gestiegenen anteiligen Ergebnisbeitrag.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im abgelaufenen Quartal auf € 80 (i. V. - € 389) Mio. Darin enthalten ist ein Anstieg des Beteiligungsergebnisses um € 343 auf € 27 Mio., der vor allem aus dem deutlich reduzierten Verlustbeitrag von Toll Collect resultierte. Zudem war das Beteiligungsergebnis im Vorjahr noch durch das negative Ergebnis der at equity bilanzierten Beteiligung an MMC belastet. Das Zinsergebnis lag bei - € 42 Mio. im Vergleich zu - € 107 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg des Übrigen Finanzergebnisses um € 61 auf € 95 Mio. war überwiegend durch höhere Erträge aus Wertpapierverkäufen bedingt.
Für das erste Quartal 2005 wird ein Konzernergebnis von € 288 Mio. gegenüber € 412 Mio. im Vorjahr ausgewiesen. Gegenläufig zum Rückgang im Operating Profit wirkte sich die positive Entwicklung der Steuerposition aus, die sich durch steuerfreie Erträge insbesondere im Zusammenhang mit den Ausgleichsleistungen für MFTBC ergab. Außerdem war das Konzernergebnis im Vorjahr durch steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen im Wesentlichen aus at equity bilanzierten Beteiligungen, unter anderem auch aus MMC, belastet. Die Sonderaufwendungen von smart wirkten sich mit € 512 Mio. im Konzernergebnis aus.
Das Ergebnis je Aktie betrug € 0,28 gegenüber € 0,41 im Vorjahresquartal.
Der Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit in Höhe von € 3,4 Mrd. war aufgrund der Ergebnisentwicklung gegenüber dem ersten Quartal 2004 (€ 4,0 Mrd.) rückläufig. Die Sonderbelastungen aus der Neuausrichtung des Geschäftsmodells von smart waren dabei noch nicht zahlungswirksam. Positiv wirkten sich insbesondere die gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Mittelabflüsse aus Steuern aus, die auf eine Steuererstattung im ersten Quartal 2005 im NAFTA-Raum zurückzuführen waren.
Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist mit € 1,4 Mrd. gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (€ 3,3 Mrd.) zurückgegangen. Neben dem Mittelzufluss (im Vorjahr Mittelabfluss) durch den Kauf und Verkauf von Wertpapieren war der Rückgang im Wesentlichen durch gestiegene Erlöse aus dem Verkauf von Forderungen aus Finanzdienstleistungen gegen Endkunden begründet. Gegenläufig wirkten sich höhere Zugänge bei den Vermieteten Gegenständen und bei den Sachanlagen aus.
Beim Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich durch die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten (netto) ein Mittelabfluss von - € 0,6 (i. V. - € 2,5) Mrd. ergeben.
Der Bestand an Zahlungsmitteln mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2004 um € 1,7 Mrd. Die gesamte Liquidität, zu der auch die längerlaufenden Geldanlagen und Wertpapiere gehören, wurde im Hinblick auf die Dividendenzahlung im April von € 11,7 Mrd. auf € 13,0 Mrd. erhöht.
Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2004 um € 5,9 Mrd. auf € 188,6 Mrd. Der Anstieg war mit € 4,3 Mrd. auf Wechselkurseffekte zurückzuführen.
Die Vermieteten Gegenstände und die Forderungen aus Finanzdienstleistungen machen insgesamt € 86,1 Mrd. und damit 46% der gesamten Aktiva aus. Der Anstieg der Vorräte war auf den unterjährigen Produktionsverlauf im Fahrzeuggeschäft in Verbindung mit Modellwechseln zurückzuführen. Darüber hinaus wirkte die wettbewerbsintensive Lage am Absatzmarkt bestandserhöhend. Die Sonstigen Vermögenswerte verminderten sich überwiegend aufgrund der Bewertung von Derivaten.
Die auf der Passivseite ausgewiesenen Anteile in Fremdbesitz gingen aufgrund der Anteilserhöhung an MFTBC zurück. Zum 31. März 2005 wurden 15% der Anteile von konzernexternen Gesellschaftern gehalten (31. Dezember 2004: 35%). Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultierte im Wesentlichen aus dem gegenüber dem vierten Quartal 2004 erhöhten Produktionsniveau.
Das Konzerneigenkapital erhöhte sich zum 31. März 2005 von € 33,5 auf € 34,4 Mrd. Ausschlaggebend für den Anstieg waren das positive Konzernergebnis, Wechselkurseffekte und in geringerem Umfang die ergebnisneutrale Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten. Bereinigt um die vorgeschlagene Dividendenzahlung für das Jahr 2004 (€ 1,5 Mrd.) betrug die Eigenkapitalquote zum 31. März 2005 unverändert zum 31. Dezember 2004 17,5%. Für das Industriegeschäft belief sich die Eigenkapitalquote auf 24,7 (31. Dezember 2004 25,3)%.
Zum Ende des ersten Quartals 2005 waren bei DaimlerChrysler weltweit 386.789 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, das waren 23.882 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (+7%).
Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen ergaben sich durch die Einbeziehung von MFTBC, den Erwerb von Händlern sowie durch die Veräußerung von Komponentenwerken bei der Chrysler Group. Einen geschäftsbedingten Aufbau der Belegschaft hatten wir insbesondere durch Neueinstellungen in Nordamerika und Europa im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge. Auch in der Mercedes Car Group stieg die Zahl der Beschäftigten vor allem in den USA durch den Ausbau unseres Werkes in Tuscaloosa an. Konsolidierungskreisbereinigt erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 3%.
DaimlerChrysler geht davon aus, dass die Weltwirtschaft ihren gegenwärtigen Kurs in den nächsten Monaten beibehalten und damit entlang ihres langfristigen Wachstumstrends weiter expandieren wird. Bleiben die Rohstoffpreise – und hier insbesondere der Preis für Rohöl – allerdings dauerhaft hoch oder steigen sie gar weiter an, muss mit negativen Auswirkungen für die weltweite konjunkturelle Entwicklung gerechnet werden. Weiterhin können sich steigende Zinsen negativ auf das Konsumverhalten auswirken.
Für den weiteren Jahresverlauf zeichnen sich geringere Zuwachsraten für die weltweite Automobilnachfrage ab als noch im Jahr 2004. Während im NAFTA-Raum mit einer weiteren Expansion der Lkw-Märkte zu rechnen ist, sind in Europa Zeichen eines nachlassenden Wachstums zu beobachten. Insgesamt erwarten wir angesichts weiter verkürzter Produktlebenszyklen und anhaltender Überkapazitäten eine Fortsetzung des hohen Wettbewerbsdrucks innerhalb der gesamten Automobilindustrie.
DaimlerChrysler geht für das Jahr 2005 von einem leichten Absatzanstieg gegenüber dem Jahr 2004 aus.
Bei der Mercedes Car Group rechnen wir nach den Anläufen der M-, B-, R- und S-Klasse sowie der Modellpflege des CLK mit deutlichen Absatzimpulsen insbesondere ab Mitte des Jahres 2005. Darüber hinaus erwarten wir auch einen positiven Effekt durch die neuen V6- und V8-Benzin- und Dieselmotoren, die wir sukzessive in unseren Baureihen einführen. Insgesamt gehen wir für das Gesamtjahr von einem leichten Absatzplus bei der Mercedes Car Group aus.
Die Chrysler Group geht für den weiteren Jahresverlauf von einem sehr intensiven Wettbewerbsumfeld aus. Wir erwarten für den US-amerikanischen Markt ein Marktvolumen von 17,2 Mio. Fahrzeugen. Mit der Einführung von weiteren neuen Produkten wollen wir die positive Entwicklung des Jahres 2004 fortsetzen. Insgesamt rechnet die Chrysler Group für das Jahr 2005 mit einem höheren Absatz.
Das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge erwartet für das Gesamtjahr 2005, beim Absatz an die erfreuliche Entwicklung des Jahres 2004 anknüpfen zu können. Dabei wirken sich vor allem die seit dem letzten Jahr anhaltend hohe Nachfrage nach schweren Freightliner-Lkw im NAFTA-Raum sowie nach Mercedes-Benz- Lkw positiv aus.
Das Geschäftsfeld Financial Services rechnet im Finanzdienstleistungsgeschäft mit einem stabilen Geschäftsverlauf und einem weiteren Wachstum des Portfolios. Bei Toll Collect werden die Vorbereitungen zur Umstellung von der On-Bord-Unit 1 (OBU 1) auf die OBU 2 konsequent vorangetrieben.
Die EADS geht für das Jahr 2005 von einer weiteren Belebung des zivilen Flugzeugmarktes aus. Für das Gesamtjahr rechnet die EADS damit, 350 bis 360 Airbus-Flugzeuge auszuliefern (i. V. 320).
Für den DaimlerChrysler-Konzern erwarten wir für das Jahr 2005 weiterhin einen höheren Umsatz als im Vorjahr. Die Umsatzentwicklung ist sehr stark von der Entwicklung des Wechselkurses von US-Dollar zum Euro abhängig.
Ebenso erwarten wir für das Jahr 2005 insgesamt einen leichten Anstieg der Beschäftigtenzahl. Insbesondere in den Geschäftsfeldern Nutzfahrzeuge und Chrysler Group sollte die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber dem Jahresendstand 2004 steigen.
Die Ergebnisentwicklung im weiteren Jahresverlauf wird durch gestiegene Rohstoffpreise, höhere Zinsen und die Schwäche des US-Dollar gegenüber dem Euro belastet sein.
Nachdem der Operating Profit im ersten Quartal durch die Sonderbelastungen durch smart stark beeinflusst war, rechnen wir im weiteren Verlauf des Jahres mit weiteren Sonderbelastungen durch smart in Höhe von bis zu € 0,4 Mrd. DaimlerChrysler erwartet nach einem schwächeren ersten Halbjahr für das Gesamtjahr 2005 ohne die Sonderbelastungen durch smart weiterhin einen leichten Anstieg des Operating Profit gegenüber dem Jahr 2004.
Vorausschauende Aussagen in diesem Zwischenbericht:
Dieser Zwischenbericht enthält unter anderem gewisse vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind ein konjunktureller Abschwung in Europa oder Nordamerika, Veränderungen der Wechselkurse, Zinssätze und Rohstoffpreise, die Einführung von Produkten durch Wettbewerber, höhere Verkaufsanreize, die erfolgreiche Umsetzung des neuen Geschäftsmodells für smart sowie ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten (einige von ihnen sind unter der Überschrift »Risikobericht« im aktuellen Geschäftsbericht von DaimlerChrysler sowie unter der Überschrift »Risk Factors« im aktuellen Geschäftsbericht von DaimlerChrysler im Formular 20-F beschrieben, das bei der U.S. Wertpapier-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde) eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.
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