Ausblick
Unseren Aktionären, den Analysten und der interessierten Öffentlichkeit möchte Daimler durch aktuelle, faire und transparente Kommunikation die Möglichkeit bieten, sich fundiert über das Unternehmen zu informieren.
Stand: 23. Oktober 2014 – Zwischenbericht Q3 2014
Zu Beginn des vierten Quartals entwickelt sich die Weltwirtschaft weiter merklich unter ihrem langfristigen Wachstumspotenzial. Die verfügbaren Frühindikatoren geben derzeit leider auch keinen Hinweis, dass sich das bis zum Jahresende nachhaltig bessern könnte. So deuten insbesondere die Konjunktursignale in der Europäischen Währungsunion (EWU) auf ein eher schwieriges Jahresschlussquartal hin. Die von den Spannungen zwischen Russland und der Ukraine ausgehenden Unsicherheiten belasten die Stimmungslage der Unternehmen und beeinträchtigen somit die Investitionstätigkeit. Hinzu kommt, dass die Kreditvergabe in der EWU immer noch zurückhaltend ist und sich deflationäre Befürchtungen festgesetzt haben. Auch wenn die Europäische Zentralbank mit Zinssenkungen und weiteren expansiven geldpolitischen Maßnahmen bereits reagiert hat und noch weiter aktiv werden wird, so wird vermutlich der Einfluss auf die Realwirtschaft bis zum Jahresende begrenzt bleiben. Zudem dämpft die erhebliche Konjunkturschwäche in so wichtigen Ländern wie Italien, Frankreich und zuletzt auch Deutschland die wirtschaftlichen Perspektiven. Insgesamt wird die EWU in diesem Jahr voraussichtlich nur mit rund 0,7% wachsen, wobei die deutsche Wirtschaft immerhin noch über der 1%-Marke liegen sollte. Innerhalb Westeuropas nimmt die britische Konjunktur mit einem Expansionstempo von rund 3% derzeit eine Sonderstellung ein. Mit der wichtigste globale Wachstumstreiber ist die US-amerikanische Wirtschaft. Nach dem witterungsbedingt rückläufigen Jahresanfangsquartal hat die Konjunktur merklich an Dynamik gewonnen und entwickelte sich zuletzt sehr lebhaft. Da auch zum Jahresende mit soliden Wachstumsraten gerechnet werden kann, dürfte sich für das Gesamtjahr ein Zuwachs von etwas mehr als 2% ergeben. Für Japan haben sich die Wachstumserwartungen mittlerweile zwischen 1% und1,5% eingependelt. Von entscheidender Bedeutung für die Weltwirtschaft ist die Stabilisierung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums in China zwischen 7% und 7,5%. Auch wenn die Sorgen um die Stabilität des chinesischen Finanzsystems generell weiter bestehen, hat sich das Risiko einer »harten Landung« aber eher verringert. Während sich die Mehrzahl der asiatischen Volkswirtschaften nun auf einem soliden Expansionspfad befindet, haben sich die Aussichten für Südamerika, Osteuropa und Südafrika weiter eingetrübt. In Summe dürfte die Weltwirtschaft im Jahr 2014 mit 2,7% einen ähnlichen Zuwachs erzielen wie im letzten Jahr; im langfristigen Vergleich wäre dies das dritte Jahr in Folge mit unterdurchschnittlichem Wachstum. Gerade angesichts der erheblichen geopolitischen Risiken bleibt die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft sehr fragil und anfällig.
Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte in diesem Jahr mit einem erwarteten Zuwachs in der Größenordnung von 3% nur noch moderat zulegen. Die wichtigsten Wachstumstreiber sind dabei nach wie vor der chinesische und der US-amerikanische Markt. In China hat die Wachstumsdynamik zuletzt etwas nachgelassen, dennoch kann im Gesamtjahr noch mit einem zweistelligen Anstieg der Pkw-Verkäufe gerechnet werden. Der US-Markt profitiert von der boomenden Konjunktur und sollte im Vergleich zum Vorjahr um rund 5% zulegen. Mit einem Marktvolumen von voraussichtlich deutlich über 16 Millionen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wird der Markt zudem auf ein Niveau zurückkehren, das zuletzt vor dem Ausbruch der Finanzkrise erreicht wurde. Erstmals nach mehreren Jahren rückläufiger Marktentwicklung wird auch Westeuropa wieder einen Zuwachs verzeichnen können. Wegen der geringen volkswirtschaftlichen Dynamik wird dieser aber trotz des sehr niedrigen Ausgangspunktes nur relativ moderat ausfallen. Die westeuropäischen Kernmärkte geben dabei ein gemischtes Bild ab. Die Nachfrage in Großbritannien dürfte nochmals deutlich zulegen. In Deutschland dagegen ist nur ein moderater Zuwachs zu erwarten, und der französische Markt dürfte sich lediglich knapp über dem schwachen Vorjahresniveau bewegen. In Japan war der negative Effekt der Mehrwertsteuererhöhung weniger stark ausgeprägt als angenommen. Entsprechend scheint aus heutiger Sicht für das aktuelle Jahr das Erreichen des Vorjahresniveaus weiterhin möglich. In den großen Schwellenländern (außer China) zeichnet sich inzwischen ein gemischtes Bild ab. In Indien ist eine Stabilisierung der Nachfrage zunehmend erkennbar, sodass wir an der Prognose einer moderaten Markterholung festhalten. Dagegen ist die Zahl der Pkw-Verkäufe in Russland aufgrund der ökonomischen Folgen der Ukraine-Krise zuletzt eingebrochen und lässt für das Gesamtjahr einen zweistelligen Marktrückgang erwarten.
Bei der weltweiten Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lkw ist für das Jahr 2014 nach derzeitigem Stand mit einem Marktniveau leicht unterhalb des Vorjahres zu rechnen. Mit Ausnahme des nordamerikanischen und des japanischen Marktes sind in den meisten Kernmärkten weiterhin vergleichsweise schwierige Marktbedingungen zu beobachten. In der NAFTA-Region erwarten wir dagegen für das restliche Jahr eine weiterhin positive Marktdynamik und für das Gesamtjahr einen Marktanstieg in der Größenordnung von 10%. Im europäischen Markt wirken neben dem negativen Effekt der Euro-VIEinführung auch die geringe wirtschaftliche Dynamik weiterhin belastend. Aus heutiger Sicht rechnen wir mit einem Marktrückgang in der Größenordnung von 10%. Der japanische Markt für leichte, mittlere und schwere Lkw zeigte sich von der Mehrwertsteuererhöhung weitgehend unbeeindruckt und dürfte einen Zuwachs von rund 10% verzeichnen. Dagegen ist in Brasilien aufgrund der anhaltenden volkswirtschaftlichen Schwäche von einem Marktrückgang in der Größenordnung von 15% auszugehen. In Indien rechnen wir im restlichen Jahr mit einer weiteren Marktstabilisierung, gehen aber für das Gesamtjahr noch von einem Rückgang der Nachfrage aus. Der russische Markt ist durch die Ukraine-Krise stark beeinträchtigt und wird sich in diesem Jahr erneut deutlich rückläufig entwickeln. In China hat die mehrfache Verschiebung des Zeitpunkts zur Einführung neuer Emissionsvorschriften für Unsicherheit gesorgt und die Marktentwicklung belastet. Die Nachfrage dürfte sich in 2014 leicht unter dem Vorjahresniveau bewegen.
Für 2014 rechnen wir in Europa insgesamt mit einer leichten Nachfrageerholung bei mittelgroßen und großen Transportern. Dabei dürfte die Marktentwicklung der einzelnen Ländern aber sehr unterschiedlich ausfallen. Bei den kleinen Transportern rechnen wir in Europa nun mit einem Marktvolumen, das leicht über dem Vorjahresniveau liegen sollte. Für die USA erwarten wir im Jahr 2014 einen deutlichen Nachfrageanstieg im Markt für große Transporter, und für China rechnen wir mit einer moderaten Nachfragebelebung. Für Lateinamerika gehen wir nun von einem deutlichen Marktrückgang bei den großen Transportern aus.
Bei den Bussen erwarten wir in Westeuropa für das Jahr 2014 ein Marktvolumen, das leicht über dem Niveau des Vorjahres liegt. Bedingt durch die schwierige wirtschaftliche Lage in Brasilien und Argentinien gehen wir für Lateinamerika von einer deutlich rückläufigen Busnachfrage aus.
Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz im Jahr 2014 deutlich gesteigert werden kann.
Nach den absatzstärksten ersten neun Monaten der Unternehmensgeschichte geht Mercedes-Benz Cars davon aus, den Absatz auch im Gesamtjahr 2014 deutlich zu steigern und einen neuen Absatzrekord zu erzielen. Seit der Markteinführung der C-Klasse Limousine in den volumenstarken Märkten USA und China Ende August sorgen diese Modelle für zusätzliche Wachstumsimpulse. Dieses Momentum wird durch das T-Modell der C-Klasse seit der Markteinführung im September auf den wichtigen europäischen Märkten noch verstärkt. Bis Ende des Jahres folgen noch weitere Fahrzeuge, mit denen wir unsere Produktoffensive fortführen. Im November startet die umfangreiche Modellpflege der B-Klasse, die mit jeweils vier sparsamen Dieselund Benzinmotoren angeboten wird. Ebenfalls im November kommen die neuen smart fortwo und forfour zu den Händlern, die das bewährte smart Konzept übernehmen, aber noch mehr Vielfalt als ihre Vorgänger bieten.
Daimler Trucks geht für das Jahr 2014 insgesamt von einer leichten Absatzsteigerung aus. Hierbei rechnen wir in den einzelnen Regionen mit einer unterschiedlichen Entwicklung. In Westeuropa war das Vorjahr durch vorgezogene Käufe im Zusammenhang mit der Euro-VI-Einführung beeinflusst. Zudem belastet die geringe wirtschaftliche Dynamik die Nachfrage, so dass wir in dieser Region für das Gesamtjahr eine spürbar rückläufige Absatzentwicklung erwarten. In Osteuropa dürfte die Nachfrage infolge der anhaltend schwierigen politischen und wirtschaftlichen Situation ebenso rückläufig bleiben. Auch in Lateinamerika belastet die wirtschaftliche Lage die Absatzsituation. Vor diesem Hintergrund erwarten wir im brasilianischen Markt eine weiterhin deutlich rückläufige Nachfrage. Dagegen sollte der Absatz in der NAFTA-Region im Rahmen einer positiven Gesamtmarktentwicklung deutlich über dem Vorjahr liegen. Angesichts der hervorragenden Produktakzeptanz rechnen wir damit, dort unsere Marktführerschaft erfolgreich verteidigen zu können. In Asien gehen wir davon aus, dass sich das erwartete Wachstum in unserem Kernmarkt Japan positiv auf die Verkaufszahlen auswirken wird, während in Indonesien die rückläufige Marktnachfrage auch unseren Absatz negativ beeinflussen dürfte. Dagegen erwarten wir von unserer stetig wachsenden BharatBenz Modellpalette einen nicht unerheblichen Beitrag zum Absatzwachstum.
Mercedes-Benz Vans geht für das Jahr 2014 von einer deutlichen Steigerung des Absatzes aus. Bei den mittelgroßen und großen Transportern rechnen wir in Europa mit einem deutlichen Absatzzuwachs; dabei werden sowohl der neue Sprinter als auch der neue Vito und die V-Klasse für zusätzliche Nachfrageimpulse sorgen. Dagegen rechnen wir in Lateinamerika aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit einem deutlichen Absatzrückgang. Beim Citan gehen wir von einer weiteren Absatzsteigerung aus.
Daimler Buses geht für das Jahr 2014 von einem Absatz leicht unter dem Niveau des Vorjahres aus, wobei sich der Anteil der Komplettbusse positiv entwickeln dürfte. In Westeuropa erwartet Daimler Buses in diesem Jahr eine deutliche Absatzsteigerung im Komplettbusgeschäft. Bedingt durch die kritische wirtschaftliche Lage in Brasilien und Argentinien wird in Lateinamerika auch im vierten Quartal 2014 mit einer schwächeren Nachfrage nach Fahrgestellen gerechnet. Dadurch erwarten wir nun in Lateinamerika einen Absatz, der deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen wird.
Daimler Financial Services erwartet für das Jahr 2014 einen deutlichen Anstieg von Neugeschäft und Vertragsvolumen. Wichtige Wachstumstreiber sind die Produktoffensiven und Marktentwicklungen der automobilen Geschäftsfelder, die zielgruppengerechte Ansprache jüngerer Kunden, die Ausweitung des Geschäfts insbesondere in Asien, die Weiterentwicklung unserer Online-Vertriebskanäle sowie der Ausbau innovativer Mobilitätsangebote.
Wir gehen davon aus, dass der Konzernumsatz von Daimler im Jahr 2014 deutlich zunehmen wird. In regionaler Hinsicht rechnen wir für Nordamerika und China mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten.
Auf der Basis der von uns erwarteten Marktentwicklung, der oben genannten Faktoren sowie der Planungen unserer Geschäftsfelder gehen wir davon aus, das EBIT aus dem laufenden Geschäft im Jahr 2014 deutlich zu steigern.
Für die einzelnen Geschäftsfelder streben wir im Jahr 2014 die folgenden EBIT-Ziele aus dem laufenden Geschäft an:
  • Mercedes-Benz Cars: deutlich über Vorjahresniveau,
  • Daimler Trucks: deutlich über Vorjahresniveau,
  • Mercedes-Benz Vans: auf Vorjahresniveau,
  • Daimler Buses: deutlich über Vorjahresniveau und
  • Daimler Financial Services: leicht über Vorjahresniveau.
Aus der Neubewertung unserer Anteile an Tesla Motors zum beizulegenden Zeitwert und der Absicherung des Aktienkurses entstand in den ersten neun Monaten ein EBIT-Beitrag in Höhe von 0,5 Mrd. €. Darüber hinaus resultierte im dritten Quartal aus der Veräußerung unserer Anteile an der Rolls-Royce Power Systems Holding GmbH ein EBIT-Effekt von 1,0 Mrd. €. Diese Ergebnisbeiträge sind nicht dem laufenden Geschäft zuzurechnen.
Die erwartete Ertragsentwicklung in den Automobilgeschäftsfeldern wird sich im Jahr 2014 auch positiv im Free Cash Flow des Industriegeschäfts niederschlagen.
Beim Vergleich mit dem Vorjahreswert ist zu berücksichtigen, dass der Free Cash Flow des Jahres 2013 in Höhe von 4,8 Mrd. € einen Mittelzufluss aus der erfolgreichen EADS-Transaktion von 2,2 Mrd. € und den Erwerb einer 12%-Beteiligung an BAIC Motor in Höhe von 0,6 Mrd. € enthielt. Der Free Cash Flow des Jahres 2014 enthält einen Mittelzufluss in Höhe von 2,43 Mrd. € aus dem Verkauf unserer Anteile an der Rolls-Royce Power Systems Holding GmbH, den wir im dritten Quartal abgeschlossen haben. Darüber hinaus sind uns im vierten Quartal aus der Veräußerung der Anteile an Tesla und der Auflösung der zugehörigen Kurssicherung Mittel in Höhe von 0,6 Mrd. € zugeflossen. Nach unserer aktuellen Einschätzung wird der um die Effekte aus Beteiligungszu- und -abgängen und Sonderzahlungen im Zusammenhang mit Pensions- und Gesundheitsfürsorgeleistungen bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts für das Jahr 2014 deutlich über dem Wert des Vorjahres liegen.
Um unsere anspruchsvollen Wachstumsziele zu erreichen, planen wir auch für das laufende Jahr Investitionen in Sachanlagen in der Größenordnung des Vorjahres (5,0 Mrd. €). Über die Sachinvestitionen hinausgehend bauen wir unsere Position in den Schwellenländern durch zielgerichtete Finanzinvestitionen in Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen aus.
Bei den Forschungs- und Entwicklungsleistungen erwarten wir Umfänge leicht über dem Niveau des Vorjahres von 5,5 Mrd. €. Wesentliche Projekte sind die Nachfolgemodelle der E-Klasse und M-Klasse sowie unsere nächste Kompaktwagengeneration. Außerdem investieren wir in unserem Pkw-Geschäft in erheblichem Umfang in neue emissionsarme und sparsame Motoren, alternative Antriebssysteme sowie in innovative Sicherheitstechnologien. Die Steigerung der Kraftstoffeffizienz und die weitere Reduzierung von Emissionen steht auch bei den Forschungs- und Entwicklungsleistungen der anderen automobilen Geschäftsfelder im Vordergrund.
Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass die weltweite Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2013 leicht ansteigen wird.
Vorausschauende Aussagen:
Diese Internetseite enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung künftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschärfung der Staatsschuldenkrise in der Eurozone, eine Zunahme der politischen Spannungen in Osteuropa, eine Verschlechterung unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten, unabwendbare Ereignisse höherer Gewalt wie beispielsweise Naturkatastrophen, Epidemien, Terrorakte, politische Unruhen, Industrieunfälle und deren Folgewirkungen auf unsere Verkaufs-, Einkaufs-, Produktions- oder Finanzierungsaktivitäten, Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer Beeinträchtigung bei der Durchsetzung von Preisen und bei der Auslastung von Produktionskapazitäten, Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, die erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemissionen, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht unter der Überschrift »Risiko- und Chancenbericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder eine dieser Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.
  
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