Daimler verstärkt Ausbildungsengagement in China
  • Neue Schule für Mechatroniker in Guangzhou und Shanghai eröffnet
  • Weitere Kooperationen für 2009 geplant
  • Projektleitung und Auszubildende während der offiziellen Eröffnung der Schule in Guangzhou.
 
Projektleitung und Auszubildende während der offiziellen Eröffnung der Schule in Guangzhou sichtlich wohl. Von links Rainer Wieland (Ausbilder, Daimler Corporate Academy China), Jörg Abramowski (Head of Hub Daimler Corporate Academy Asia Pacific), Susanne Bergmann (Leiterin Ausbildungspolitik und Belegschaftsentwicklung bei Daimler) Peter-Maria Schall (Manager internationale Ausbildungsqualifizierung Asien bei Daimler) und Yang Zhong Xiang (Schulleiter der Fuzhou Polytechnical School).
Stuttgart/Guangzhou, China, 27. Mai 2009
Der Daimler Konzern hat sein Ausbildungs-engagement in China ausgebaut. Um das neue Van Joint Venture „Fujian Daimler Automotive“ (FJDA) strategisch zu unterstützen, wurde eine Kooperation mit zwei staatlichen Berufsschulen eingegangen. Nach dem Vorbild des dualen Ausbildungssystems, das an den deutschen Standorten praktiziert wird, werden derzeit 300 Schüler in 10 Klassen zum Fertigungsmechaniker allein in Fuzhou ausgebildet.
Weiter fordert die positive Entwicklung des Neufahrzeugverkaufs auf dem chinesischen Markt einen Ausbau der Servicestützpunkte. Damit steigt der Bedarf an Mechatronikern. Diese werden seit März 2009 in zwei neuen Schulen in Guangzhou und Shanghai ausgebildet. Innerhalb von nur sechs Monaten, hat die Daimler AG dafür in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern eine Infrastruktur aufgebaut und Lehrpersonal geschult.
Eingeweiht wurden die Schulen von Susanne Bergmann, Leiterin Ausbildungspolitik und Belegschaftsentwicklung, Peter Maria Schall, verantwortlich für die internationale Ausbildungsqualifizierung in Asien und Jörg Abramowski, verantwortlich für die Berufsschulaktivitäten in China. Alle zeigten sich mit der schnellen Entwicklung vor Ort sehr zufrieden. Susanne Bergmann betont: „Neben der Qualifizierung der Mitarbeiter für unser Unternehmen haben wir auch eine sozialpolitische Verantwortung. Dieser werden wir durch die Beteiligung an unterschiedlichen Projekten gerecht." In diesem Zusammenhang arbeitet Daimler Hand in Hand mit den regionalen Bildungskommissionen. In Peking wurde beispielsweise vereinbart, dass bevorzugt Schüler aus strukturschwachen Vororten für die Ausbildung zugelassen werden.
Ausbildungsengagement von Daimler in China
Das Ausbildungsengagement von Daimler in China wird neben der deutschen Botschaft auch vom Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM), einer Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit, unterstützt und begrüßt. Dr. Horst Fabian, Programm Koordinator Asia, CIM: „Die Ausbildungsaktivitäten von Daimler in China schaffen ein Modell für die Automobilindustrie. Die Breitenwirkung des „Daimler-Modells“ einer dualen Kfz-Ausbildung wird dadurch in relevanter Weise erhöht.“
Finanzierung und Gewährleistung der Ausbildung
Die Finanzierung und Gewährleistung der Ausbildung in China ist für Daimler ein entscheidender Faktor, um auf dem chinesischen Markt erfolgreich agieren zu können. Momentan sind bei Daimler in China insgesamt 500 Berufsschüler und 28 Lehrer in der Berufsausbildung. Die Aktivitäten verteilen sich auf die Ballungsräume Peking, Shanghai, Guangzhou und Fuzhou. Für das Jahr 2009 sind in China weitere Kooperationen geplant.
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