Handlungsfelder der Nachhaltigkeit
Um seinen Erfolg langfristig zu sichern, hat sich der Konzern dem Leitbild der Nachhaltigkeit verpflichtet. Das Unternehmen setzt ethische Maßstäbe für die Geschäftstätigkeit und gliedert sich in drei Dimensionen der Verantwortung – die wirtschaftliche, die ökologische und die soziale.
Ökonomie
Einfluss des Konzerns auf ...
Herausforderungen/
Aktivitäten
Seite
... Globalisierungs-prozess
  • Begegnung konjunktureller Schwankungen durch ein starkes Marken- und Produktportfolio, durch globale Präsenz und Vernetzung sowie Technologieführerschaft
  • Nachhaltigkeits-management zur Abfederung von negativen sozialen und ökologischen Folgen der Globalisierung innerhalb des Daimler-Einflussbereichs
20, 21, 23, 52
... Zulieferer
  • Globales, leistungsfähiges und nachhaltiges Zulieferernetzwerk
  • Weiterentwicklung der Extended-Enterprise®-Philosophie, einschließlich der External Balanced Scorecard
  • Kommunikation der Daimler-Prinzipien zur sozialen Verantwortung und Nachhaltigkeit
16, 22
Ökologie
Einfluss des Konzerns auf ...
Herausforderungen/
Aktivitäten
Seite
… den anthropogenen Treibhauseffekt und damit den globalen Klimawandel

Produktion:
  • direkt durch die Nutzung fossiler Energieträger in Produktion,Ent-wicklung und Verwaltung
  • indirekt durch die Nutzung fossil erzeugter Fernwärme und von Strom
Nutzung:
  • indirekt durch die Mitverantwortung für die CO2-Emissionen der produzierten Pkw und Nutzfahrzeuge
Reduktion der CO2- Emissionen in der Produktion durch die Nutzung kohlen-stoffarmer Energieträger, durch Kraft-Wärme-Kopplung, Energieeinsparung, Effizienzerhöhung, Wärmerückgewinnung und durch internes Benchmarking;
Status 2006: 7,25 Mio. Tonnen CO2, Rückgang um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr Fahrzeugseitige Reduktion der CO2- Emissionen u.a. durch
  • Einführung des Siebengang-Automatikgetriebes 7G-TRONIC,
  • Einführung der strahlgeführten Benzin-Direkteinspritzung,
  • Einführung von Piezo-Injektoren bei Dieselmotoren,
  • Markteinführung der zweiten Generation smart fortwo,
  • Ausbau der CNG-Fahrzeugpalette
28-39
… die Luftverschmutzung

Produktion:
  • durch industrielle Emissionen (VOC, NOx, SO2, CO, Staub) an den Produktions-standorten; von Bedeutung sind allerdings nur die VOC-Emissionen wegen des Ozonbildungs-potenzials (Sommersmog)
Nutzung:
  • indirekt durch die Emissionen der produzierten Fahrzeuge im Straßenverkehr (primär NOx, Feinstaub)
Reduktion der Abgasemissionen durch
  • serienmäßige Ausstattung aller Mercedes-Benz Diesel-Pkw mit Russfilter in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden
  • Markteinführung des E 320 BLUETEC zunächst in den USA und in Kanada
  • Einführung der BLUETEC-Technologie für Mercedes-Benz Lkw auf Basis der SCR-Technik im Jahr 2004 und damit Vorerfüllung der Euro-4- und Euro-5-Standards.
35-37, 39
Mitarbeiter, Kunden und Gesellschaft
Einfluss des Konzerns auf ...
Herausforderungen/
Aktivitäten
Seite
… die Beschäftigungs-situation
Durch Personalanpassungsprogramme wie

  • Umsetzung des neuen Management-modells (Verwaltungs-bereiche), des CORE-Programms bei der Mercedes Car Group und des „Chrysler Group Recovery and Trans-formation Plan“
  • Sicherstellung eines fairen Umsetzungs-prozesses (etwa durch Unter-stützung bei Suche einer neuen Arbeitsstelle) unter Be-rücksichtigung bestehender Vereinbarungen (Zukunfts-sicherung 2012)
43, 45
… die Sicherheit im Straßenverkehr und die Vermeidung von Unfällen
  • Die Fahrzeug-sicherheit von Pkw und Nutz-fahrzeugen gehört zu den Kern- kompetenzen der Daimler AG
  • Umfangreiche Investitionen in die Entwicklung und Vermarktung von Assistenz- und Sicherheits-systemen
  • Langfristiges Ziel: Vision vom unfallfreien Fahren
53-57
Hinweis
Die Informationen in der Rubrik "Nachhaltigkeit" beziehen sich überwiegend auf das Berichtsjahr 2006. Sie bilden daher nicht in jedem Fall die aktuelle Situa- tion im Unternehmen ab.
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