Ein 34,4 Meter hoher Wirbelsturm fegte im Herbst durch das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Schäden gab es keine – der „Tornado“ war künstlich ausgelöst worden und führt im Brandfall den Rauch ab.
Brandschutzvorschriften fordern, dass bei Rauchentwicklung alle Bereiche außerhalb der Brandebene rauchfrei sein müssen. Angesichts der offenen Architektur eine anspruchsvolle Aufgabe, die mit herkömmlicher Lüftungstechnik nicht machbar ist. Deshalb blasen nun im Brandfall 144 Düsen Luft so in das Atrium, dass ein kleiner Wirbelsturm entsteht. Dieser zieht die Rauchschwaden nach oben, wo sie ein Ventilator ins Freie abführt. Als „höchster künstlich erzeugter Wirbelsturm der Welt“ fand die clevere Sicherheitstechnik sogar den Weg ins Guinness-Buch der Rekorde. |