Winterfahrspaß im Mercedes-Benz GLK
Stuttgart/Hochgurgl
08.12.2008
Technik im Überblick: Der permanente Allradantrieb 4MATIC
Der 4MATIC-Antriebsstrang des GLKgehört zu den leistungsfähigsten Allradantrieben; die Regelsysteme gelten als wegweisend. Durch die kompakte, leichte und reibleistungsoptimierte Grundkonzeption mit längsliegendem Motor und verblocktem Haupt- und Verteilergetriebe ergeben sich Vorteile gegenüber anderen Systemen mit quer verbauter Antriebseinheit. So liegt der Kraftstoffverbrauch auf dem Niveau eines vergleichbaren, konventionell angetriebenen Fahrzeugs. Der Schwingungs- und Geräuschkomfort erreicht ein Niveau, das bis dato höhere Fahrzeugklassen auszeichnet.
Die Grundverteilung des Antriebsmomentes von 45 zu 55 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse sorgt in Kooperation mit den Fahrdynamikregelungen ESP®, ASRund 4ETS für ein souveränes und eindeutig berechenbares Fahrverhalten. Bei der Abstimmung der Regelsysteme haben die Ingenieure des Mercedes-Benz Technology Centers besonderen Wert auf ein definiert untersteuerndes Eigenlenkverhalten gelegt. Diese Auslegung zeigen alle GLK-Modelle auch unter den verschiedensten Fahrbahnbedingungen, sei es auf trockener Straße, bei Regen, Schnee, Eis oder auf unbefestigten Pisten.
Am Zentraldifferenzial ist eine Zweischeiben-Lamellenkupplung angebracht, die eine Grundsperrwirkung von etwa 50 Nm zwischen Vorder- und Hinterachse erzeugt. Das Lamellenpaket ist über eine Tellerfeder permanent vorgespannt. Bei durchdrehenden Rädern an einer der beiden Achsen wird durch Relativbewegung der Lamellen ein Reibmoment zur langsamer drehenden Achse übertragen. Durch dieses Prinzip der variablen Momentverschiebung werden Traktion und Fahrstabilität des Fahrzeugs nachhaltig verbessert. Besonders bei niedrigen Reibwerten zwischen Reifen und Fahrbahn ist die Traktions- und Stabilisierungs-wirkung dieser sogenannten Pre-Lock-Kupplung deutlich spürbar.
Adaptive Brake: Modernes Bremsregelsystem ermöglicht auch bei winterlichen Straßenverhältnissen kürzeste Bremswege
Das neu entwickelte Bremsregelsystem ADAPTIVE BRAKE beinhaltet die Grund-funktionen Antiblockiersystem ABS, Antriebsschlupfregelung ASR und die Giermomentregelung GMR. ABS und ASR erfassen und regeln dabei den Fahrzustand längsdynamisch, die GMR die Querdynamik. Diagnostiziert ADAPTIVE BRAKE kritische Fahrzustände, wird im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten durch gezielte Bremseingriffe und Regelung der Antriebsmomente Traktion und Fahrstabilität erhalten oder wiederhergestellt.
Neue Brems-Zusatzfunktionen machen ADAPTIVE BRAKE sicherer und komfortabler. Die Berganfahrhilfe (Hill-Start-Assist) verhindert das Anrollen des Fahrzeugs entgegen der vom Fahrer gewünschten Fahrtrichtung. Zum erweiterten Funktionsumfang gehört das sogenannte Vorfüllen. Nimmt der Fahrer schnell den Fuß vom Gaspedal, bereitet das System eine mögliche Panikbremsung vor, indem es mit geringem Druck die Bremsbeläge an die Bremsscheiben anlegt. Dadurch verkürzt sich bei einer tatsächlichen Vollbremsung durch den unmittelbaren Druckaufbau bei Betätigung des Bremspedals der Anhalteweg deutlich. Durch die Fähigkeit von ADAPTIVE BRAKE, auch kleinste Bremsdrücke präzise zu erzeugen, ist es möglich, den sich bei Nässe auf den Bremsscheiben bildenden Wasserfilm durch kurzzeitige, leichte Bremseneingriffe zu entfernen. Dadurch wird die Ansprechzeit der Bremse bei Nässe und damit der Anhalteweg weiter reduziert. Der Eingriff erfolgt automatisch, sobald eine bestimmte Anzahl von Wischzyklen der Scheibenwischer erreicht ist und der Fahrer zwischenzeitlich nicht selbst gebremst hat.
Serienmäßig erhält der GLK das adaptive Bremslicht. Dieses System zeigt dem nachfolgenden Verkehr eine Gefahrenbremsung an, indem das Bremslicht bei starken Fahrzeugverzögerungen blinkt und bei Notbremsungen aus über 70 km/h bei Fahrzeugstillstand die Warnblinkanlage automatisch einschaltet.
Der so genannte Offroad-Schalter in der Mittelkonsole erhöht bei der Ausstattungsvariante „Offroad-Technik-Paket“ das Durchsetzungsvermögen
des GLK im unwegsamen Gelände. Auf Knopfdruck wird ein spezielles Fahrprogramm aktiv, das die Schaltpunkte der 7G-TRONIC variiert, die Gaspedalkennlinie „weicher“ abstimmt und die Offroad-Funktionen des ESP® mit Gelände-ABS und einem speziellen Gelände-4ETS aktiviert. Ein weiterer Schalter aktiviert die Bergabfahrhilfe DSR, die auf steilen Gefällstrecken eine vorgewählte Geschwindigkeit zwischen 4 und 18 km/h automatisch einhält. Dabei kann der Fahrer die Geschwindigkeit über den Tempomat-Hebel jederzeit variieren.
Das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP® des GLKbeinhaltet neben einer Reifendruckverlust-Warnung auch serienmäßig eine Gespannstabilisierung, die durch gezielten Bremseneingriff kritische Fahrzustände mit Anhänger bereits in der Entstehungsphase entschärfen kann. Die Anhängelast beträgt maximal 2000 Kilogramm.
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