Pressemappe: Der Daimler des Dagobert Duck: Mercedes-Benz im Comic
01.03.2006
„Das Glanzstück meiner Sammlung!“ – Mercedes-Benz Oldtimer
Graf Adebar von der Ahr, Liebhaber automobiler Pretiosen, erleidet in Franquins Spirou-Album „Schnuller und Zyklostrahlen“ einen herben Verlust: Ausgerechnet den Mercedes-Benz 540 K, Baujahr 1939, stiehlt man dem Sammler. Der Graf selbst kommt in ausgebeulter Strickjacke und mit qualmender Pfeife gar nicht so aristokratisch-steif daher, wie es sein Titel vermuten ließe. Aber in seiner Liebe zu schönen alten Automobilen macht er keine Kompromisse. Das wird deutlich, als er dem befreundeten Grafen von Rummelsdorf am Telefon vom Diebstahl berichtet: „...ja, bestohlen, mein Bester. Ein 540er K, Baujahr 1939! Das Glanzstück meiner Sammlung. Im Bestzustand!“ Natürlich erhält der Graf am Ende des Abenteuers seinen roten Roadster mit hellem Verdeck und Weißwandreifen wieder zurück. Dafür sorgen die Hobby-Detektive Spirou und Fantasio. Eine wunderschöne Szene ist der Hof des gräflichen Anwesens: Da wird an historischen Automobilen geschraubt und poliert, dass den Mechanikern der Schweiß auf der Stirn steht.
Dass Oldtimersammlungen die Begierde von Langfingern wecken, muss nicht nur der Graf im fiktiven Dörfchen Rummelsdorf (im französischen Original Champignac) feststellen. Auch der Vater des britischen Geheimagenten Percy Pickwick wird von einem Autodieb um seinen historischen MG gebracht. Als Vater und Sohn Pickwick den Fahrzeugdieb in der Geschichte „Oldtimer“ von Turk und de Groot endlich stellen, hat dieser nicht nur britisches Blech geklaut, sondern auch einen prächtigen Mercedes-Benz Typ 770. Der von 1930 an gebaute W 07 ist besser bekannt als „Großer Mercedes“. In einem Cabriolet dieses Modells lässt sich auch die geheimnisvolle Signora Demonia in dem Benni Bärenstark-Album „Der Fetisch“ chauffieren. Angesichts der dunklen Machenschaften ihrer Bande muss der Leser des Abenteuers aus der Feder von Peyo wohl befürchten, dass auch dieser in beige und schwarz lackierte Oldtimer einer Sammlung geraubt wurde.
Da hat es der Mercedes-Benz 540 K (Baujahr 1938) besser, den Jean Graton in seinem Album „Die Affäre Bugatti“ aus der Serie „Michel Vaillant“ vorstellt: Der weiße Roadster steht in der Sammlung des nationalen französischen Automobilmuseums, hervorgegangen aus der Kollektion Schlumpf. Der Mercedes-Benz ist für alle Gäste ein Meilenstein in der „wunderbaren Geschichte des Automobils“. Darin ist sich Rennfahrer Steve Warson mit jener Familie einig, die den Stuttgarter Roadster im Museum bestaunt. Die Marke Daimler-Benz erscheint hier als Pionier der Automobilentwicklung, wie schon bei Dagobert Duck. Doch die historische Komponente vermischt sich bei Graton mit der Faszination am Schauobjekt Automobil als technisches Meisterwerk im Museum.
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