Der Mercedes-Benz GLK auf der SEMA 2008
Stuttgart/Las Vegas
03.11.2008
Interview Mercedes-Benz Designchef Gorden Wagener: „Ein SUV mit Ecken und Kanten, das so erfrischend anders ist, benötig eine etwas andere Bühne“
Warum engagiert sich Mercedes-Benz auf der SEMA in Las Vegas?
„Mercedes entdeckt mit dem GLK die SEMA neu. Unser GLK ist ein sehr trendiges Auto mit einem extrem coolen Auftritt, deshalb suchen wir die Verbindung zu dieser fast verrückten, sehr lifestyligen SEMA und dem Glamour, den die Location Las Vegas versprüht. Außerdem hat sich diese Tuningshow zu einer der wichtig-sten Automobilmessen in Nordamerika entwickelt. Da müssen wir mit unserem GLK dabei sein, für Mercedes ein sehr wichtiges Auto vor allem in den USA.“
Passt das zusammen - eine etwas abgedrehte US-Tuningshow wie die SEMA und ein Premiumhersteller wie Mercedes-Benz?
„Natürlich freuen wir uns auf die SEMA, die wir als sehr inspirierend empfinden. Die SEMA ist eine Messe für Autofans - man kann fast sagen für Autofreaks. Deshalb ist unser GLK, der mit seinem sehr außergewöhnlichen und prägenden Design aus der Masse der Mitbewerber hervorsticht, hier sehr gut aufgehoben. Der GLKist eine Produktpersönlichkeit von Mercedes Benz, wir wollen dessen Lifestyle und Individualismus mit dem SEMA-Auftritt unterstreichen.“
Weshalb steht die neue GLK-Klasse in Las Vegas im Mittelpunkt?
„Mit unserem ausdrucksstarken Charaktertyp GLK, der im kommenden Frühjahr auf dem nordamerikanischen Markt erscheint, bieten wir ein neues, kompaktes Modell in einem jungen Marktsegment an. Für einen ersten Ausblick auf das neue Modell haben wir uns für die SEMA in Las Vegas entschieden und nicht wie sonst für die ‚North American International Auto Show‘. Wir gehen ganz bewusst nach Las Vegas, um den Showaspekt der SEMA mitzunehmen und damit den ganz persönlichen Charakter des GLK zu unterstreichen. Ein SUV mit Ecken und Kanten, das so erfrischend anders ist, benötigt eine etwas andere Bühne.“
Wie haben Sie den SEMA-Auftritt des GLK konzeptioniert. Gibt es ungewöhnliche Ansätze?
„Der GLKwird in verschiedenen Versionen präsentiert, die von drei nordamerikanischen und einem deutschen Tuner auf Basis des Serienautos angefertigt wurden. Die Tuner hatten freie Hand und konnten die Autos nach ihren persönlichen Vorstellungen gestalten und individualisieren. Sie spreizen mit ihren Arbeiten die GLK-Persönlichkeit und zeigen coole und lifestylige Variationen des Themas GLK auf. Kurz gesagt: Ein ganz besonderer Auftritt auf einer ganz besonderen Autoshow mit ganz außergewöhnlichen Autos.“
Ein mutiger Schritt! Wie kam es zu der Idee, diese „Tuning-Competition“ auszuschreiben?
„Wir wollten sehen, welche Interpretationen unser Thema GLK zulässt, um die Persönlichkeit dieses Charaktertyps noch stärker zum Ausdruck zu bringen. Die Tuner wählten völlig verschiedene Ansätze und demonstrieren damit die Variabilität unseres GLK-Konzeptes.“
Gewinnen Sie aus der nordamerikanischen Trendmesse SEMA auch
Erkenntnisse für den deutschen oder europäischen Markt?
„Wir können aus unserem sehr ungewöhnlichen SEMA-Auftritt und den Reaktionen des Publikums gewisse Trends ableiten, wie ein cooles Auto im Segment der kompakten SUV aussehen könnte. Und diese Trends gelten erfahrungsgemäß nicht nur für Nordamerika, sondern zunehmend auch für Europa und den Rest der Welt. Besonders jüngere Kunden nehmen die Trends aus den USA an. Auch deshalb unterhalten wir ein eigenes Designstudio in den USA.“
Ihr Presse-Kontakt
Wolfgang
Zanker
Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Testwagenmanagement, Sportkommunikation
Tel.: +49 711 17-75847
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Christian
Anosowitsch
Baureihen Mercedes-Benz ML-, G-, GL-, GLK-, R-Klasse
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