Zukunft nachhaltig gestalten: Shaping Future Transportation
Stuttgart
21.07.2009
  • Drastische Senkung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen
  • Hybrid-Antriebstechnik führt zur Brennstoffzelle
  • Erdgasantrieb weiter auf Vormarsch
  • Active Brake Assist - Nur bei Mercedes-Benz und Setra: Rund die Hälfte von schweren Nutzfahrzeug-Unfällen vermeidbar
  • Daimler führend bei Einführung von Sicherheitssystemen
  • Einzigartig: Der Front Collision Guard bei Reisebussen
Die Zukunft des Transports nachhaltig zu gestalten, das ist für Daimler mit seinen renommierten Marken als weltweit führender Nutzfahrzeughersteller mehr als nur eine rein wirtschaftliche oder technische Herausforderung, es ist eine gesellschaftliche Verpflichtung. „Shaping Future Transportation“ heißt die Initiative mit ganzheitlichem Ansatz, die neben Umweltaspekten auch das Thema Sicherheit in den Vordergrund rückt.
Drastische Senkung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen
Mit Hochdruck treibt die Daimler AG bei Nutzfahrzeugen die drastische Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs, des CO2- Ausstoßes sowie der Abgas­emissionen im Rahmen der Ende 2007 gestarteten Initiative Shaping Future Transportation voran.
Die BlueTec-Dieseltechnologie beweist nachdrücklich das Kraftstoffeinspar-Potenzial herkömmlicher Dieselantriebe und ist inzwischen in mehr als 220.000 Mercedes-Benz Lkw und 17.600 Mercedes-Benz und Setra Omnibussen bewährt. Mehr als 90 Prozent dieser Fahrzeuge erfüllen bereits heute die ab Herbst 2009 geltende EU-Abgasrichtlinie Euro 5. BlueTec-Fahrzeuge verbrauchen zwischen zwei und fünf Prozent weniger Kraftstoff als Euro 3-Fahrzeuge und emittieren damit entsprechend weniger CO2. Gleichzeitig sind mindestens 80 Prozent weniger Partikel und bis zu 60 Prozent weniger Stickoxide im Abgas.
Auch bei Transportern bleibt die Entwicklung nicht stehen. Die Start-Stopp-Anlage ECO-Start, optional für den Sprinter lieferbar, spart im Stadtverkehr zwischen fünf bis acht Prozent Kraftstoff und macht sich innerhalb von wenigen Monaten bezahlt.
Weltmarktführer bei Hybridantrieben im Nutzfahrzeugbereich
Eine Schlüsselfunktion auf dem Weg zum Antrieb von morgen nehmen die Hybrid-Techniken ein, die je nach Einsatzart Einsparungen beim Dieselkonsum um bis zu einem Drittel erwarten lassen. Dies zeigen die Erfahrungen aus USA und Japan, wo Omnibusse und Lkw der Daimler-Marken Orion, Freightliner und Fuso in großen Stückzahlen bei Kunden im Einsatz sind.
Mit rund 2.000 Orion Hybrid-Bussen auf den Straßen Nordamerikas, mehr als
500 Freightliner-Fahrzeugen sowie cirka 600 leichten Lkw und Bussen von Fuso ist Daimler Weltmarktführer bei Hybridantrieben im Nutzfahrzeugbereich. Zusammen mit den erdgas­betriebenen Mercedes-Benz Lkw, Omnibussen und Transportern in Europa erreicht die von Daimler an Kunden ausgelieferte Flotte schon weit mehr als 10.500 Nutzfahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten, die in der Praxis im Einsatz sind.
Engagement wird fortlaufend ausgeweitet
Alternative Antriebstechniken von Daimler Trucks und Daimler Buses sollen jetzt in weiteren Produktsegmenten und Regionen bei Kunden zum Einsatz kommen. In Nordamerika wird Freightliner in den nächsten zwei Jahren 1.500 Hybrid-Lkw M2 an Kunden ausliefern sowie Hybrid-Ausführungen der legendären Schulbusse Thomas Built Buses bauen. In Japan ist mit dem Fuso Aero Star Eco Hybrid schon die zweite Generation der Hybrid-Busse auf dem Markt. In Deutschland ist in 2008 der erste Verteiler-Lkw Mercedes-Benz Atego BlueTec Hybrid in den Pilotbetrieb gegangen und erst kürzlich mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Im August 2008 wurde in London mit zehn Fuso Canter Eco Hybrid Europas größter Flottentest mit Hybrid-Lkw gestartet.
Im öffentlichen Personennahverkehr ging der Gelenkbus Mercedes-Benz Citaro G BlueTec Hybrid zum Jahreswechsel 2008/2009 in die Kundenerprobung. Dieses neue Fahrzeugkonzept markiert bereits den Technologiewechsel auf dem Weg zum Zero Emission Vehicle.
Alternative Kraftstoffe im Flottentest
Der geringere Kraftstoffverbrauch führt bei Lkw und Omnibussen mit Hybrid-Antrieben auch zur Reduzierung der Schadstoffanteile im Abgas, insbesondere beim viel diskutierten CO2. Dennoch wird parallel zu alternativen Antriebstechniken auch die Verwendung alternativer Kraftstoffe untersucht, um die Ressourcen der fossilen Energieträger zu schonen und die Atmosphäre von Schadstoffen zu entlasten.
Die Daimler AG beteiligt sich seit Jahren aktiv an der Entwicklung und Erprobung von Biokraftstoffen. Jüngstes Beispiel ist ein gemeinsamer Piltoversuch mit Kraftstoff aus nachhaltiger Produktion, den die Daimler AG, Deutsche Post DHL, der Energiekonzern OMV, die Stuttgarter Straßenbahnen AG sowie der finnische Mineralölkonzern Neste Oil Anfang Juni 2009 vorgestellt haben. Seit Mitte 2008 sind in Deutschland 14 Mercedes-Benz Serien-Lkw und Busse im Einsatz, die ausschließlich mit dem nachhaltig produzierten Dieselkraftstoff NExBTL fahren und bereits über eine Million Kilometer zurückgelegt haben. Der Feldtest zeigt, dass bei der Verbrennung des aus hydrierten Pflanzenölen (HVO) hergestellten Dieselkraftstoffs im Motor deutlich weniger Schadstoffe ausgestoßen werden. So sinken zum Beispiel die Stickstoffemissionen um bis zu 15 Prozent. Positiv ist insbesondere die CO2-Gesamtbilanz: Vom nachhaltigen Anbau des im Pilotversuch verwendeten Rohstoffs Palmöl über dessen Verarbeitung bis zum Einsatz im Fahrzeug sinken die CO2-Emissionen um mehr als 60 Prozent im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen.
Ein weiterer Schritt sind sogenannte Biotreibstoffe der zweiten Generation: Sie können aus unterschiedlicher Biomasse hergestellt werden, haben einen CO2-Reduktionspotenzial von bis zu 90 Prozent und treten nicht in unmittelbare Konkurrenz zu Nahrungsmittelpflanzen.
Erdgasantrieb weiter auf Vormarsch
Rund 2.100 Mercedes-Benz Omnibusse und Kommunalfahrzeuge der Baureihe
Mer­cedes-Benz Econic mit Erdgasantrieb (CNG/NGT) werden seit acht Jahren in Kundenhand betrieben. Beim Thema Erdgas schreitet die Entwicklung rasant voran: Der neue Mercedes-Benz Sprinter NGT hat sich in Kundenversuchen bestens bewährt und ist ebenfalls in Serienfertigung gegangen. Rund 1.700 dieser Fahr­zeuge sind mittlerweile auf der Straße.
Auf dem Weg zu Zero Emission
Dieselmotoren von Daimler sind durch die ständige Weiterentwicklung in den zurückliegenden Jahren High-Tech-Triebwerke geworden, die fortlaufend optimiert noch viele Jahre das Rückgrat des Nutzfahrzeugantriebs sein werden. Sie beweisen ihr großes Potenzial durch beständig reduzierte Emissionen und immer bessere Energieausnützung. So sind die Emissionen bei den Partikeln und bei den Stick­oxiden allein seit 1990 über mehrere Entwicklungsstufen im Durchschnitt um weit über 90 Prozent zurück gegangen. Mercedes-Benz Lkw und Omnibusse mit der modernen BlueTec-Dieseltechnologie verbinden diese ökologischen Fortschritte mit ökonomischen Vorteilen für den Betreiber. Denn gleichzeitig ist gegenüber anderen Abgas­tech­niken auch der Kraftstoffverbrauch nochmals drastisch niedriger geworden, um rund 2.000 Liter zum Beispiel bei einem Fernverkehrs-Lkw pro Jahr. Dies entspricht bei einem einzigen Fernverkehrs-Lkw einer Ent­lastung bei CO2 von gut fünf Tonnen im selben Zeitraum.
Im Vergleich zu anderen Fahrzeugarten und bezogen auf die Transportleistung ist bei Nutzfahrzeugen das „Ein-Liter-Auto“ längst Realität.
Den Beweis dafür hat der neue Mercedes-Benz Actros als Serien­fahrzeug angetreten. Er hat sein enormes Leistungsvermögen und seine über­ragende Wirtschaftlichkeit bei einer Weltrekordfahrt bewiesen. Im süd­italienischen Nardo legte ein auf 40 Tonnen ausgeladener Sattelzug innerhalb von sieben Tagen knapp 13.000 Kilometer zurück und verbrauchte unter Testbe­ding­ungen dabei nur 19,44 Liter/100 km – das ist Weltrekord. Bei 25 Tonnen Fracht bedeutet dies einen Verbrauch von 0,8 Liter/100 km pro Tonne. Das ergibt nur 20,5 Gramm CO2-Emissionen je Tonne Nutzlast und Kilometer – ein Bruchteil der Emissionen der derzeit erhältlichen Pkw mit Hybridantrieb. Deshalb wurde der Truck als „most fuel efficient 40 ton truck“ ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen.
Hybrid-Antriebstechnik führt zur Brennstoffzelle
Weitere Schritte zur Verringerung des Kraftstoffverbrauches in größerem Umfang sind bis zu einer wirtschaftlichen Realisierung des Zero Emission-Brennstoffzellen-Antriebs nur mit Hybrid-Techniken denkbar. Bei Hybrid-Fahrzeugen sind zwei unter­schiedliche Antriebsarten integriert. Die beim Bremsen freigesetzte Energie wird in Form von elektrischer Energie zurückgewonnen, in Batterien gespeichert und wieder für den Antrieb über einen Elektromotor verwendet. Dank des zusätzlichen Antriebmotors kann für die gleichen Fahrleistungen beim Dieselaggregat eine kleinere und leichtere Variante gewählt werden.
Bei den Lkw hat sich Daimler für den so genannten „Parallel“-Hybrid entschieden. Dabei ist der Elektromotor in den Antriebsstrang integriert und speist seine Leistung in der Regel parallel zum Dieselmotor ein. Entsprechend der anderen Einsatzart haben die Hybrid-Omnibusse der Daimler-Marken Orion, Fuso und Mercedes-Benz den so genannten seriellen Hybridantrieb. Ein direkt an den Dieselmotor angeflanschter Generator liefert dabei die Energie für die elektrischen Antriebsmotoren.
Bei den Hybrid-Bussen von Fuso sowie dem neuen Mercedes-Benz Hybrid-Omnibus sind zudem alle Nebenaggregate elektrifiziert, so dass der Bus streckenweise ausschließlich elektrisch und somit emissionsfrei fahren kann. Das neuartige Konzept mit Radnabenmotoren des Mercedes-Benz Citaro G BlueTec Hybrid leitet den Technologiewechsel zum Zero Emission Vehicle ein. Bei der Ent­wicklung der künftigen Fahrzeuggeneration ist zu gegebener Zeit prinzipiell nur der Diesel­generator durch Brennstoffzellen zu ersetzen, die elektrischen Antriebs­kompo­nenten sind erprobt.
Anfang Juni 2009 hat Daimler die Weltpremiere des Mercedes-Benz Citaro FuelCELL-Hybrid in Wien gefeiert. Der Brennstoffzellen-Hybridbus ist das erste Fahrzeug der neuen Brennstoffzellen-Omnibusgeneration von Daimler Buses. Er vereint die Vorteile des Citaro G BlueTec Hybrid, der Diesel- mit Elektroantrieb kombiniert, mit denen der Citaro Brennstoffzellen-Busse, die mit Wasserstoff fahren und sich in Flottenversuchen bestens bewährt haben. Herausragendes Merkmal des Mercedes-Benz Citaro FuelCELL-Hybrid ist die umfassende Umwelt­freundlichkeit: Er setzt während der Fahrt keinerlei Schadstoffe frei und fährt nahezu geräuschlos. Damit eignet er sich bestens für Einsätze in hoch belasteten Innenstädten und Metropolen.
Wirtschaftlichkeit ist ausschlaggebend
Bei rund einem Drittel höheren Anschaffungskosten für Hybridfahrzeuge gegenüber konventionellen Dieselfahrzeugen werden wirtschaftliche Aspekte im Güterverkehr wie auch in der Personenbeförderung über die Akzeptanz alternativer Antriebe bei den Betreibern entscheiden.
Durch die Kraftstoffeinsparung ist die Gesamtwirtschaftlichkeit der Hybrid-Tech­nik der über die Einsatzdauer betrachtet schneller erreichbar. Für die flächendeckende Einführung in Fuhrparks wird zumindest in den Anfangs­jahren eine Förderung notwendig sein. Der Erfolg alternativer Antriebstechniken dank öffentlicher Unterstützung in USA und Japan bestätigt dies.
In Europa steht diese Entscheidungsgrundlage für die Fuhrparkbetreiber noch aus. Die seitens der deutschen Bundesregierung verkündeten Maßnahmen für den Ein­satz von hybridgetriebenen Omnibussen im Stadtverkehr sind ein erster Anreiz für ein notwendiges Umdenken der Betreiber.
Sicherheit im Fokus
Ebenso wie beim Thema Umwelt ist Daimler auch beim Thema Sicherheit äußerst ambitioniert und verfolgt die Vision vom unfallfreien Fahren. Dabei sind die Nutzfahrzeuge in puncto Sicherheit bereits heute Innovationstreiber.
Active Brake Assist: Nur bei Mercedes-Benz und Setra
Mit dem Notbrems-Assistenten Active Brake Assist (ABA) ist Daimler Buses führend bei den Reisebussen Mercedes-Benz Travego und Setra TopClass 400. Kein anderer Omnibus der Welt bietet derzeit dieses Assistenz­system. Das patentierte System leitet bei akuter Gefahr eines Auffahrunfalls auf ein langsamer voraus­fahrendes Fahrzeug nach gestuften Warnhinweisen, selbstständig eine Voll­bremsung ein und kann so Menschenleben retten.
Weltpremiere hatte der Active Brake Assist vor drei Jahren im Mercedes-Benz Actros. Die Marke mit dem Stern ist unverändert die einzige, die Lkw mit einem Notbrems-Assistent anbietet. Damit können Unfälle zwar nicht immer verhindert, aber durch automatisches Einleiten einer Vollbremsung bei akuter Gefahr die Folgen deutlich gemindert werden.
Rund die Hälfte schwerer Lkw-Unfälle ist vermeidbar
Sicherheitsexperten formulieren es deutlich: Der Active Brake Assist hilft aktiv Auffahrunfälle zu vermeiden und kann damit Menschenleben retten. Dieses und weitere Sicherheitssysteme haben sich längst in der Praxis bewährt. Was Sicherheitssysteme bewirken können, zeigte ein umfangreicher Flottentest mit insgesamt 1.000 Sattelzugmaschinen des Typs Mercedes-Benz Actros sowie die Erkenntnis aus umfangreichen Analysen des Unfallgeschehens: Rund die Hälfte aller schweren Lkw-Unfälle auf Autobahnen ist vermeidbar. 50 Prozent der Lkw waren für einen Versuch mit den Assistenz-Systemen Spurassistent, Abstands­regeltempomat und Stabilitätsregelung aus­gestattet worden. Resultat: Bei den Fahrzeugen mit diesem Sicherheitspaket halbierte sich die Zahl der schweren Unfälle im Vergleich zu Sattelzugmaschinen mit konventioneller Ausstattung. Im Falle eines Unfalls fielen die Schadenssummen im Durchschnitt um 90 Prozent geringer aus. Den Ergeb­nissen liegt ein Beobachtungszeitraum von zwölf Monaten und insgesamt 106 Millionen gefahrenen Kilometern zu Grunde.
Mercedes-Benz forciert die Einführung von Sicherheitssystemen: Sowohl für den Actros als auch den Axor hat das Unternehmen attraktive Sicherheitspakete geschnürt, die die Kaufentscheidung spürbar positiv beeinflussen. Gleichzeitig wurden in Verhandlungen mit der Versicherungswirtschaft in Deutschland erste Prämiennachlässe für Lkw und Omnibusse mit besonders umfangreichen Sicherheitssystemen erzielt.
Daimler führend bei Entwicklung und Einführung von Sicherheitssystemen
Die aktuelle Sicherheitsoffensive von Mercedes-Benz und Setra in Europa begann bereits Mitte der neunziger Jahre mit der Einführung des Elektronischen Bremssystems (EBS) und Scheibenbremsen an allen Achsen in allen neuen Fahrzeugbaureihen von Lkw, Omnibussen und Transportern.
Schritt für Schritt wurden danach bei Lkw, Omnibussen und Transportern moderne Assistenz-Systeme eingeführt – größtenteils als erster Anbieter im Markt. Das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) gehört seit Jahren bei allen neu eingeführten Reisebussen und Transportern von Mercedes-Benz zur Serienausstattung. Das Adaptive ESP erkennt bei Transportern sogar den Schwerpunkt und damit die Beladung.
Spurassistent, Abstandsregeltempomat und Stabilitätsregelung sind für die schweren Mercedes-Benz Lkw Actros und Axor lieferbar. Die Reisebusse Mercedes-Benz Travego und Setra TopClass 400 sind ebenfalls mit Spurassistent zu bekommen. Serienmäßig ist hier der Dauerbremslimiter, der ungewolltes Beschleunigen bergab verhindert. Eindrucksvoll demonstriert wurde die Ent­wicklung von Sicherheitstechnologien mit der europaweit präsentierten Flotte aus Safety-Truck, Safety-Coach und Safety-Van im Jahr 2006.
Aktive Sicherheit hat im Konzern Tradition: Bereits Anfang der achtziger Jahre waren Mercedes-Benz und Setra bei der Einführung des Anti­blockiersystems ABS und der folgenden Antriebs-Schlupf-Regelung ASR führend. Gleiches gilt für die frühe Einführung von Fahrerschulungen und Sicherheitstrainings, denn auch die anspruchsvollste Technik bleibt ein Assistenzsystem, die Verantwortung obliegt unverändert dem Fahrer.
Bedienungssicherheit wird groß geschrieben
Der Fahrer hat dank ergonomisch perfekter, fahrerbetonter Cockpits, hervor­ragender Spiegelsysteme und des Antriebstrangs bei seiner Arbeit größtmögliche Unterstützung. Traditionell sind Lkw, Omnibusse und Transporter von Mercedes-Benz und Setra besonders einfach zu bedienen. Bereits Mitte der achtziger Jahre hat Mercedes-Benz als erster Anbieter in Lkw und Omnibussen teilautomatisierte und später vollautomatisierte Getriebe eingeführt. Die Serien­ausstattung des neuen Actros enthält das vollautomatisierte Getriebe Mercedes PowerShift 2. Bei den Premium-Reisebussen Mercedes-Benz Travego und Setra TopClass 400 ist im vergangenen Jahr das neue automatisierte Achtgang-Getriebe GO 240-8 PowerShift eingeführt worden, das einzige spezialisierte Omnibusgetriebe in seiner Klasse.
Die Nutzfahrzeug-Marken des Konzerns sind auch bei der passiven Sicherheit führend. Mercedes-Benz machte zum Beispiel schon in den 1950er Jahren Über­rolltests mit Omnibussen. Bei all den Entwicklungen spielt auch der Partnerschutz eine große Rolle. Eine Kollision zwischen Pkw und Nutzfahrzeugen darf nicht ein­seitig zu Lasten des Pkw gehen.
Einzigartig: Der Front Collision Guard in Reisebussen
Wie sich beides verbinden lässt, zeigt aktuell der Front Collision Guard (FCG). Dieses neue und einzigartige passive Sicherheitssystem zum Schutz von Fahrer und Begleiter bei einem Frontalaufprall findet sich serienmäßig in der neuen Generation der Reisebusse Mercedes-Benz Travego und Setra TopClass 400. Die komplexe, patentierte Technik beginnt mit einem Querprofil als Unterfahrschutz. Hinter diesem Profil ist eine Struktur aus Crash-Elementen angeordnet, die im Falle eines Aufpralls gezielt Energie abbauen. Darüber hinaus ist der Fahrerplatz einschließlich Lenkung, Pedalerie und Sitz jetzt auf einem massiven Rahmenteil angeordnet, das sich bei einem schweren Frontal-Unfall komplett nach hinten verschieben kann und damit den Raum für den Fahrer um wesentliche Zentimeter vergrößert. Die Ent­wickler haben die Wirkung des Front Collision Guard nicht nur rechnerisch ermittelt, sondern in der Folge zur Absicherung auch in Crash-Tests praktisch erprobt.
Sicherheit macht nicht an Grenzen halt
Auch wenn das Sicherheitsniveau in den einzelnen Märkten und Regionen sehr unterschiedlich ausgeprägt ist, die Entwicklung neuer Sicherheitssysteme macht innerhalb der Nutzfahrzeugmarken der Daimler AG nicht an Grenzen halt. So hat zum Beispiel Fuso im Frühsommer 2008 einen neuen Safety-Truck auf Basis des Schwer-Lkw Super Great vorgestellt.
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