car2go macht Ulm mobil
Stuttgart / Ulm
13.07.2009
  • Rund 100 Tage nach Pilotstart wird der 10.000 Kunde begrüßt
  • Mehr als 50.000 Mieten seit Ende März
  • Ausweitung nach Neu-Ulm geplant
Das Ende März mit 200 smart fortwo cdi in Ulm für die Öffentlichkeit gestartete Mobilitätskonzept der Daimler AG ist sehr erfolgreich angelaufen. Gut ein Vierteljahr nach Beginn der öffentlichen Pilotphase wurde am Mittwoch, dem 08. Juli der 10.000 car2go Kunde im car2go Shop begrüßt. Damit haben sich bereits mehr als 10 Prozent aller Ulmer Führerscheinbesitzer bei car2go registrieren lassen. Aufgrund des großen Erfolges und hohen Interesses, wird die Ausweitung des Geschäftsgebietes auf die benachbarte Stadt Neu-Ulm vorbereitet.
„Wir sind vom bisherigen Erfolg unseres Pilotprojektes absolut überwältigt“, sagt car2go Projektleiter Robert Henrich von der Daimler AG, „sowohl die Anzahl der bislang registrierten Kunden, als auch die Auslastung der Fahrzeuge und die positiven Reaktionen übertreffen unsere kühnsten Erwartungen.“ Vom Start weg gab es einen enormen Zustrom an Kunden, die in den ersten Wochen im car2go Shop im Ulmer Stadthaus teilweise Schlange standen, um das car2go Siegel auf ihrem Führerschein anbringen zu lassen. Mit einem entsprechend präparierten Führerschein lassen sich freie Fahrzeuge, die überall in der Stadt verteilt sind, öffnen und anmieten. Das besondere an car2go ist neben dieser spontanen Mietmöglichkeit auch die beliebig lange Mietdauer und die Erlaubnis, das Fahrzeug nach Mietende auf jedem freien öffentlichen Parkplatz innerhalb des Geschäftsgebietes abzustellen. In Gegenden mit Parkraumbewirtschaftung sind spezielle car2go Parkplätze angemietet worden, auf denen die Miete ebenfalls beendet werden kann.
Seit Ende März wurden auf diese Art und Weise mehr als 50.000 Mieten abgewickelt, deren Dauer von wenigen Minuten bis zu mehreren Tagen reichte. Die Mieten erfolgten dabei zum überwiegenden Teil (ca. 85 Prozent) spontan, von der Reservierungsmöglichkeit bis zu 24 Stunden im Voraus machen derzeit deutlich weniger Nutzer Gebrauch. Die intensive Nutzung führte vor allem in den Anfangstagen des Projektes im Ulmer Innenstadtbereich gelegentlich zu einer Fahrzeugknappheit, es ergaben sich manchmal regelrecht fliegende Wechsel zwischen einzelnen Kunden, so dass Fahrzeuge bis zu 15-mal am Tag angemietet wurden. Erfreulich ist, dass die Kunden dabei recht sorgfältig mit den Fahrzeugen umgehen. Sollte es dennoch mal zu
einer Verschmutzung kommen, ergeht automatisch eine Meldung an das Serviceteam, welches das Fahrzeug umgehend reinigt.
„Abgesehen von wenigen, bei einem Pilotprojekt dieser Größe unvermeidbaren Kinderkrankheiten gab es bisher keine größeren Probleme“, freut sich Robert Henrich. An technischen Optimierungen, um z.B. die Geschwindigkeit der Datenübertragung zwischen Fahrzeug und Zentralrechner zu erhöhen, wird laufend gearbeitet, um das System weiter zu verbessern.
Aufgrund zahlreicher Kundenanfragen ist geplant, das bislang auf Ulm begrenzte Geschäftsgebiet demnächst auf die eng verflochtene baye­rische Nachbarstadt Neu-Ulm zu erweitern. Gespräche mit den Verant­wortlichen haben bereits begonnen. Dies ist ein Zwischenschritt, bevor car2go dann Ende des Jahres mit dem Start des zweiten Pilot­projektes in der texanischen Hauptstadt Austin internationales Terrain betritt.
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