Der neue Mercedes-Benz CLS 63 AMG
San Diego (USA)
14.01.2011
Passive Sicherheit: Neun Airbags serienmäßig
Mit neun serienmäßigen Airbags, vier Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern sowie crashaktiven NECK-PRO-Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer bietet der neue CLS eine noch umfangreichere Sicherheitsausstattung als das Vorgängermodell. Neu an Bord sind Pelvisbags vorn und adaptive Gurtkraft­begrenzer im Fond.
Mercedes-Fahrer sind sicherer unterwegs als Fahrer anderer Marken. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Mercedes-Benz Unfallforschung auf Basis offizieller, anonymisierter Datenstichproben des Statistischen Bundesamtes. Betrachtet wurden rund 18.700 Unfälle mit Personenschäden im Zeitraum 2003 bis 2007. Danach ist das Risiko von Mercedes-Fahrern, bei einem Unfall tödlich oder schwer verletzt zu werden, um 9,6 Prozent geringer als bei Fahrzeugen anderer Marken. Das Ergebnis ist ein hervorragendes Zeugnis für die passiven Sicherheitssysteme von Mercedes-Benz, die zur Minderung von Unfallfolgen beitragen.
Wesentliche Voraussetzungen dafür sind eine stabile Karosseriestruktur sowie zahlreiche moderne Rückhaltesysteme. Zu den Luftpolstern, die sich beim Unfall millisekundenschnell entfalten können, gehören zwei adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer, ein Kneebag für den Fahrer, zwei Sidebags in den vorderen Sitzlehnen sowie zwei großflächige Windowbags, die sich beim Seitenaufprall von der A- bis zur C-Säule spannen. Erstmals sind Pelvisbags für die vorderen Passagiere serienmäßig an Bord. Diese können bei einer seitlichen Kollision Belastungen im Beckenbereich vermindern. Auf Wunsch sind auch für den Fond Sidebags lieferbar, sodass im neuen CLS insgesamt 11 Airbags für den Insassenschutz zur Verfügung stehen.
Für Fahrer, Beifahrer und die Fondpassagiere sind Dreipunkt-Automatikgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern serienmäßig. Im Fond setzt Mercedes-Benz auf Wunsch adaptive Gurtkraftbegrenzer ein. Diese passen sich automatisch an die Größe der Passagiere an. Das System erkennt beim Anlegen des Sicherheitsgurtes anhand der Länge des herausgezogenen Gurtbandes, ob ein großer oder kleiner Mitfahrer auf dem Fondsitz Platz nimmt. Entsprechend kann dann die Schutzwirkung angepasst werden: Bei großen Fondpassagieren wird sofort die maximale Gurtkraft aktiviert, während die Krafteinwirkung des Gurtbandes bei kleineren Personen zunächst auf einen niedrigeren Wert eingestellt wird.
Erstmals bietet Mercedes-Benz den CLS mit ISOFIX, dem international genormten Befestigungssystem für Kindersitze, an. Die serienmäßige Vorrichtung umfasst auf jedem Rücksitzplatz zwei Haltebügel im Spalt zwischen Lehnen- und Sitzfläche und einen weiteren, dritten Verankerungspunkt, den sogenannten „Top tether“ (Obergurt).
Mit dem Begriff NECK-PRO beschreibt Mercedes-Benz eine crashaktive Kopfstütze,deren Entwicklung ebenso wie PRE-SAFE® und andere Mercedes-Benz Innovationen auf Analysen des realen Unfallgeschehens basiert: NECK-PRO ist eine wirksame Maßnahme, um beim Heckaufprall das Risiko einer Verletzung der Halswirbelsäule zu verringern. Haben die Messfühler eine Heckkollision mit definierter Aufprallschwere erkannt, geben sie vorgespannte Federn im Inneren der Kopfstützen frei, mit deren Hilfe die Polsterflächen der Kopfstützen millisekundenschnell um rund 40 Millimeter nach vorn und um 30 Millimeter nach oben geschoben werden. So können sie die Köpfe von Fahrer und Beifahrer früher abstützen.
Das Insassenschutzsystem PRE-SAFE®
Als erste Automobilmarke bietet Mercedes-Benz seit 2002 ein präventives Insassenschutzsystem an, das bereits bei drohender Gefahr eines Unfalls Schutzmaß-nahmen für die Auto-Insassen ergreifen kann: PRE-SAFE®. Die Natur ist Vorbild für diesen intelligenten Mercedes-Benz Ansatz: Ebenso wie Lebewesen bei Gefahr reflexartig reagieren und Deckung suchen, kann PRE-SAFE® vorsorglich Schutzmaßnahmen für die Auto-Passagiere aktivieren. Ziel ist es, Insassen und Auto auf den drohenden Zusammenstoß vorzubereiten, sodass Gurte und Airbags beim Aufprall ihre volle Schutzwirkung entfalten können. Die PRE-SAFE® Schutzmaß-nahmen sind reversibel: Wird der Unfall verhindert, lässt beispielsweise die
präventive Straffung des Gurtbandes automatisch nach und die Passagiere können Sitze und Schiebedach in ihre Ausgangspositionen zurückstellen. Danach ist der präventive Insassenschutz sofort wieder einsatzbereit.
Die Unfall-Früherkennung ist möglich, weil PRE-SAFE® eine sinnvolle Synergie aus aktiver und passiver Sicherheit bildet: Es ist mit dem Bremsassistenten und dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP® vernetzt, deren Sensoren potenziell fahrdynamisch kritische Situationen erkennen und millisekundenschnell entsprechende Informationen an die elektronischen Steuergeräte senden.
Im neuen CLS stehen bei einem drohenden Unfall noch mehr Präventivmaßnahmen als bisher zur Verfügung:
  • Wurde PRE-SAFE® bislang z. B. bei einer Not- oder Panikbremsung – also beim reflexartigen Tritt des Autofahrers aufs Bremspedal – aktiviert, so kann das System des neuen CLS auch ausgelöst werden, wenn die auf Wunsch lieferbare DISTRONIC PLUS per Nah- und Fernbereichsradar einen drohenden Auffahrunfall erkannt hat und beim Bremsvorgang ein bestimmtes Verzögerungsniveau überschritten wird. Durch die Straffung der Sicherheitsgurte und die Positionierung des auf Wunsch vollelektrisch einstellbaren Beifahrersitzes (bei Sitz-Memory) werden die Insassen so auf den Zusammenstoß vorbereitet, dass Gurte und Airbags sie bestmöglich schützen können.
  • Der serienmäßige Aktiv-Multikontursitz bietet die Möglichkeit, Fahrer und Beifahrer noch besser zu fixieren und so beim Unfall die gefährlichen Pendelbewegungen des Oberkörpers zu begrenzen. Erkennt das PRE-SAFE® Steuer-gerät eine fahrdynamisch kritische Situation, aktiviert es unverzüglich die Luftpolster in Sitzkissen und Rückenlehne. Sie umschließen die Auto-Insassen und stützen sie ab. Tests im Mercedes-Benz Technology Center zeigen, dass sich durch diese PRE-SAFE® Funktion und die vorsorgliche Gurtstraffung der Abstand der Schulter zur Türinnenverkleidung bei einer Querbeschleunigung von 0,6 g um bis zu 40 Millimeter vergrößert. Der Sidebag kann deshalb eine noch größere Schutzwirkung entfalten.
Das sind die von PRE-SAFE® ausgelösten Vorsorgemaßnahmen:
PRE-SAFE® bei Notbremsungen
PRE-SAFE® bei registrierter hoher Querbeschleunigung**
Die Gurte von Fahrer und Beifahrer werden gestrafft.
Die Seitenscheiben können geschlossen werden.
Längseinstellung, Kissen- und Lehnenneigung des Beifahrersitzes* werden unter Unfallbedingungen in günstigere Positionen gebracht.
Das Schiebedach* kann geschlossen werden.
Stützpolster in den Sitzkissen und Rückenlehnen der Multikontur-Vordersitze* können aufgeblasen werden.
 
* je nach Ausstattung; ** zusätzlich zu den Maßnahmen bei Notbremsungen.
In Kombination mit DISTRONIC PLUS nutzt PRE-SAFE® auch die Informationen der Nahbereichs-Radarsensoren im vorderen Stoßfänger, um im allerletzten Augenblick vor einem unvermeidbaren Unfall die vorderen Gurte straff zu ziehen und so die Belastungen von Fahrer und Beifahrer beim nachfolgenden Crash zu vermindern. Diese PRE-SAFE® Funktion ist buchstäblich die „Ultima Ratio“ des präventiven Insassenschutzes.
Ihr Presse-Kontakt
Norbert
Giesen
Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Sportkommunikation
Tel.: +49 711 17-76422
Fax: +49 711 17-98651
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