Mercedes-Benz Classic beim Goodwood Festival of Speed 2011
Stuttgart
28.06.2011
Fahrerporträts
John Surtees OBE
geboren: 11. Februar 1934
John Surtees ist ein virtuoser Fahrer auf zwei wie auf vier Rädern: Der Brite ist bis heute die einzige Person, die Weltmeister sowohl auf dem Motorrad, sogar mehrfach, als auch in der Formel 1 wurde. Auf dem Motorrad wurde er 1956 und in den Jahren 1958 bis 1960 Champion in der 500-Kubikzentimeter-Klasse, 1958 bis 1960 zudem in der 350-Kubikzentimeter-Klasse. Die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann er 1964. Als Sohn eines Londoner Motorradhändlers startete er zusammen mit seinem Vater schon früh erfolgreich bei Seitenwagenrennen. Bei Vincent absolvierte er eine technische Ausbildung, bevor der Konkurrent Norton ihn 1955 als Werksfahrer einsetzte. Nach seinen großen Motorrad-Erfolgen wechselte er 1960, im Alter von 26 Jahren, auf vier Räder und setzte seine erfolgreiche Karriere nahtlos fort. Ende der 1960er-Jahre gründete er das Team Surtees Racing Organization, mit dem er von 1970 bis 1978 in der Formel 1 aktiv war. Für seine zahlreichen Verdienste erhält er von der britischen Königin die Titel OBE und MBE. 1996 wurde er in die International Motorsports Hall of Fame aufgenommen.
Paul Stewart
geboren: 29. Oktober 1965
Der frühere Formel-Rennfahrer Paul Stewart und Sohn des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Jackie Stewart erzielte seine ersten Motorsport-Erfolge in der Formel Ford 2000. 1988 gründete er das Team Paul Stewart Racing und knüpfte in den britischen Formel-3-Meisterschaften der Jahre 1989 und 1990 und von 1991 bis 1993 in der Formel 3000 daran an. Während dieser Zeit war er 1991 Teamgefährte von Marco Apicella, 1992 von David Coulthard und 1993 von Gil de Ferran. Danach verabschiedete Paul Stewart sich aus dem aktiven Motorsport, um sich ab 1994 als Manager seines Teams verschiedenen Aufgaben zu widmen. In den Jahren 1992 bis 1994 sowie 1996 bis 2000 gewann das Team acht Formel-3-Meisterschaften. 1996 gründeten er und Jackie Stewart das Team Stewart Grand Prix , das von 1997 bis 1999 in der Formel 1 antrat. Ende 1999 übernahm Ford das Team, das während der Saison 2000 unter dem Namen Jaguar Racing und schließlich vom Jahr 2005 an unter dem Namen Red Bull Racingweitergeführt wurde.
Bernd Schneider
geboren: 20. Juli 1964
Der fünffache DTM-Meister Bernd Schneider wurde 1964 in St. Ingbert (Saarland) geboren. Erste Erfolge im Rennsport erzielte Schneider bei Kartrennen und in der Formel 3, er startete auch in der Formel 1, bei den 24 Stunden von Le Mans und nahm an der FIA-GT-Meisterschaft teil (Titel 1997). Die DTM wurde zu jener Bühne, auf welcher der Rennfahrer seine glänzendsten Erfolge feierte: Schneider fuhr seit 1992 für AMG Mercedes und holte für das Team den Meistertitel der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft des Jahres 1995, nachdem er 1992 und 1993 jeweils Dritter der Gesamtwertung wurde. Nach der Neuauflage der DTM als Deutsche Tourenwagen Masters von 2000 an siegte Schneider 2000, 2001, 2003 und 2006, außerdem wurde er 2002 Vizemeister. Heute steht er als Testpilot und Markenbotschafter der Marke mit dem Stern zur Verfügung.
Klaus Ludwig
geboren: 5. Oktober 1949
Der von den Fans mit dem Spitznamen „König Ludwig“ bezeichnete Rennfahrer und dreifache DTM-Meister Klaus Ludwig wurde 1949 in Bonn geboren. Seine Karriere im Motorsport begann Anfang der 1970er Jahre mit Slalomrennen, Orientierungsfahrten und Tourenwagenrennen. Zu seinen ersten großen Erfolgen zählten die Meistertitel der Deutschen Rennsport-Meisterschaften (DRM) der Jahre 1979 und 1981 sowie Siege beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in den Jahren 1979, 1984 und 1985. Zur DTM kam Ludwig 1985, wo er zunächst für Ford startete und 1988 seinen ersten Titel holte. 1989 wechselte er zum AMG-Mercedes-Team, für das er in den folgenden Jahren bis 1994 zwei Meistertitel (1992 und 1994, Vizemeisterschaft 1991) mit insgesamt 19 Rennsiegen erzielte. 1995 und 1996 fuhr er in der DRM für das Opel Team Rosberg. Danach kehrte er zu AMG-Mercedes zurück und gewann zusammen mit Ricardo Zonta 1998 die Fahrer- und Teamtrophäe der Internationalen FIA-GT-Meisterschaft 1998. Offiziell beendete Ludwig danach seine Motorsportkarriere, doch im Jahr 2000 startete er wieder bei den neuen Deutschen Tourenwagen Masters und beendete die Saison und auch seine Rennfahrerkarriere mit Platz 3 der Gesamtwertung auf Mercedes-Benz CLK.
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