Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé
Stuttgart
17.05.2011
Aktive und passive Sicherheit: Vorbildliches Niveau, von S-Klasse und CLS inspiriert
Auch das neue C 63 AMG Coupé bietet zahlreiche Sicherheitssysteme für optimalen Schutz seiner Insassen. Neue Assistenzsysteme entlasten den Fahrer in kritischen Situationen.
Das Sicherheitskonzept des C 63 AMG Coupés ist auf das reale Unfallgeschehen abgestimmt. Serienmäßig bieten sieben Airbags, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und crash-aktive NECK PRO-Kopfstützen vorne den Insassen beim Unfall hervorragenden Schutz. Die Karosseriestruktur wurde so konstruiert, dass sich die Aufprallkräfte bei einer Frontalkollision großflächig über vier voneinander unabhängige Ebenen verteilen. Dadurch bleibt die Fahrgastzelle weitgehend intakt. Rund 70 Prozent aller Bleche der Rohbau-karosserie bestehen aus modernen, hochfesten Stahllegierungen, die bei
minimalem Gewicht größtmögliche Sicherheit garantieren.
Das C 63 AMG Coupé verfügt zudem auf Wunsch über den vorsorglichen Insassenschutz PRE-SAFE®, mit dem Mercedes-Benz die Zeit zwischen dem Erkennen einer unfallträchtigen Situation und einer möglichen Karambolage für präventive Schutzmaßnahmen nutzt. Dadurch lassen sich die Insassen-belastungen beim Aufprall um bis zu 40 Prozent vermindern.
Unfälle vermeiden und Unfallfolgen mindern: Das ist der ganzheitliche Ansatz der Mercedes-Benz Sicherheitsforschung, die das Unternehmen unter dem Begriff „Real Life Safety“ zusammenfasst. Grundlage ist die von den Ingenieuren des Hauses so genannte „Konditionssicherheit“, neben dem Federungs-, Sitz- und Geräuschkomfort beispielsweise effektive Scheinwerfer- und Scheibenwischsysteme sowie eine einfache und sichere Bedienung. Ein sicheres Fahrverhalten frei von Überraschungen bieten das neu entwickelte AMG Sportfahrwerk, speziell in Verbindung mit dem bei AMG exklusiv eingesetzten 3-Stufen-ESP®. Hinzu kommen die PRE-SAFE® Systeme, die den Fahrer warnen, unterstützen und beschützen können, wenn eine konkrete Unfallgefahr erkannt wird.
Eine wichtige präventive Rolle spielt zunehmend die Vielzahl von Assistenzsystemen, die den Fahrer gerade in kritischen Situationen entlasten. Mercedes-Benz nutzt hier seine einzigartige Stellung im Segment der Luxus- und Oberklassefahrzeuge als Speerspitze der technologischen Entwicklung. Neue Technologien werden dann möglichst schnell und umfassend in die Volumenbaureihen integriert. Bestes Beispiel für diese Demokratisierung ist die neue Generation der C-Klasse. Sie bietet jetzt gleich zehn neue Assistenzsysteme, die von der S-Klasse um vom CLS bekannt sind.
Warnen und eingreifen: Die neuen Fahrassistenzsysteme
Mit insgesamt zehn neuen Fahrassistenzsystemen von der Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST bis zur Abstandsregelung DISTRONIC PLUS erreicht die C-Klasse ein neues Sicherheitsniveau. Die Assistenzsysteme basieren auf modernster Radar-, Kamera- und Sensortechnik und sind auf häufige Unfallursachen wie zu geringer Abstand, Übermüdung und Dunkelheit abgestimmt. Die neuen Assistenzsysteme, die bei unfallträchtigen Situationen teils nur warnen, teils gegebenenfalls aktiv eingreifen, im Überblick:
  • Antiblockiersystem ABS (serienmäßig)
  • Adaptiver Fernlicht-Assistent (auf Wunsch)
  • Aktiver Spurhalte-Assistent (auf Wunsch)
  • Aktiver Totwinkel-Assistent (auf Wunsch)
  • ATTENTION ASSIST (serienmäßig)
  • DISTRONIC PLUS inkl. BAS PLUS (auf Wunsch)
  • 3-Stufen ESP® (serienmäßig)
  • Fahrlicht-Assistent (serienmäßig)
  • Geschwindigkeitslimit-Assistent (auf Wunsch)
  • Intelligent Light System ILS (auf Wunsch)
  • PARKTRONIC inklusive Parkführung (auf Wunsch)
  • PRE-SAFE® (auf Wunsch)
  • PRE-SAFE® Bremse (auf Wunsch)
  • Spurhalte-Assistent (auf Wunsch)
  • Tempomat mit variabler Geschwindigkeitsregelung SPEEDTRONIC
    (serienmäßig)
  • Totwinkel-Assistent (auf Wunsch)
Elektronische Helfer: Die neuen Assistenzsysteme der C-Klasse
Adaptiver Fernlicht-Assistent. Das System blendet bei erkannten entgegenkommenden oder vorausfahrenden beleuchteten Fahrzeugen selbsttätig ab und steuert die Leuchtweite der Scheinwerfer je nach deren Abstand. Somit kann das Fernlicht häufiger genutzt werden.
Aktiver Spurhalte-Assistent. Das System tritt in Aktion, wenn das Mercedes-Benz Modell ungewollt eine durchgezogene oder gestrichelte Linie rechts oder links der Fahrspur überfährt. In diesem Fall warnen eine Anzeige im Kombi-Instrument sowie Vibrationen des Lenkrads den Autofahrer. Reagiert der Fahrer im Falle der durchgezogenen Linie nicht auf die Warnung, kann der Aktive Spurhalte-Assistent durch das ESP® die gegenüberliegenden Räder abbremsen, um das Fahrzeug am Überfahren der durchgezogenen Linie zu hindern. Preisgünstige Alternative ist der Spurhalte-Assistent, der warnt, aber nicht aktiv eingreift.
Aktiver Totwinkel-Assistent.Er warnt den Fahrer durch ein rotes Dreieck im Außenspiegel, wenn bei einem Spurwechsel Kollisionsgefahr erkannt wird, weil auf der Nachbarspur ein anderes Fahrzeug unterwegs ist, das sich im Bereich des „toten Winkels“ des Außenspiegels befindet. Ignoriert der Fahrer die Warnhinweise des Systems und leitet den Spurwechsel dennoch ein, so greift der Aktive Totwinkel-Assistent ein. Durch einen Bremseingriff an den Rädern der gegenüber liegenden Fahrzeugseite entsteht eine Gierbewegung, die dem Kollisionskurs entgegenwirkt. Der Aktive Totwinkel-Assistent wurde jüngst von einer Fachjury des ADAC, dem größten Automobilclub der Welt, als wegweisende Innovation mit dem „Gelben Engel“ ausgezeichnet. Preisgünstige Alternative ist der Totwinkel-Assistent, der warnt, aber nicht aktiv eingreift.
ATTENTION ASSIST warnt vor erkannter Übermüdung. Laut Studien sind auf Autobahnen rund ein Viertel aller schweren Verkehrsunfälle auf übermüdete Autofahrer zurückzuführen. Demzufolge hat diese Unfallursache eine größere Bedeutung als Alkohol am Steuer. Mit dem ATTENTION ASSIST leistet Mercedes-Benz daher einen weiteren wichtigen Beitrag zur Unfallvermeidung: Die hochauflösenden Sensoren des Systems beobachten das Verhalten des Autofahrers und können vor allem anhand seiner Lenkradbewegungen erkennen, ob er müde oder unaufmerksam wird.
Bremsassistent PLUS: Das System kann durch Radarsensoren einen drohenden Auffahrunfall erkennen. Es berechnet die notwendige Bremskraftunterstützung und stellt sie sofort zur Verfügung, wenn der Autofahrer aufs Bremspedal tritt.
DISTRONIC PLUS: Der radarbasierte Abstandsregel-Tempomat unterstützt den Fahrer bei Geschwindigkeiten zwischen null und 200 km/h, den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen automatisch anzupassen. Dabei kann er das Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen und es wieder beschleunigen. Damit eignet sich das System im Besonderen auch zum komfortablen Bewältigen des Stop&Go-Verkehrs. Erkennt das System, dass sich der Abstand zu schnell verringert, warnt es den Autofahrer optisch und akustisch. Durch das Einbeziehen von Informationen aus digitalen Karten wurde die Regelung ebenso weiter verfeinert.
Geschwindigkeitslimit-Assistent: Eine Kamera an der Innenseite der Frontscheibe detektiert ausgeschilderte Geschwindigkeitsbegrenzungen an der Fahrbahn und gleicht diese Daten mit Informationen aus dem GPS‑System ab. Das jeweils erkannte Tempolimit wird im Kombi-Instrument angezeigt.
PARKTRONIC inklusive Parkführung: Ultraschallsensoren vermessen die Länge der Parklücken beim Vorbeifahren; im Cockpit-Display erscheint eine symbolische Darstellung des empfohlenen Einparkvorgangs. Ultraschallsensoren unterstützen den Autofahrer beim Einparken und warnen, wenn der eigene Wagen einem anderen zu nahe kommt.
PRE-SAFE® Bremse: Autonome Bremsung bei erkannter akuter Unfallgefahr. Zunächst wird der Fahrer akustisch und optisch gewarnt, wenn das System die Gefahr eines Auffahrunfalls erkennt. Reagiert er darauf nicht, nimmt das System eine autonome Bremsung vor. Dies geschieht in zwei Stufen: Etwa 1,6 Sekunden vor dem berechneten Unfall verzögert das Auto mit rund 40 Prozent (ca. vier m/s²) der maximalen Bremsleistung, warnt den Fahrer dadurch zusätzlich haptisch vor einem bevorstehenden Aufprall und aktiviert vorsorglich die reversiblen PRE-SAFE® Insassenschutzsysteme. Handelt der Fahrer danach immer noch nicht, aktiviert die PRE-SAFE® Bremse rund 0,6 Sekunden vor dem nunmehr unvermeidbaren Aufprall die maximale Bremsleistung -- und kann durch diese Vollbremsung die Aufprallschwere deutlich vermindern. So wirkt das System wie eine „elektronische Knautschzone“, die den Auto-Insassen noch mehr Schutz bietet. Die PRE‑SAFE® Bremse ist im Geschwindigkeitsbereich von 30 bis 200 km/h aktiv, wenn vorausfahrende Fahrzeuge erkannt werden. Das System reagiert auch bei Annäherung an eine stehende Fahrzeugkolonne, wenn das Auto nicht schneller als 70 km/h fährt.
Weitere Helfer in der Serienausstattung:
ADAPTIVE BRAKE: Die AMG Hochleistungs-Bremsanlage bietet Assistenzfunktionen für mehr Sicherheit und Komfort, zum Beispiel die HOLD-Funktion beim Warten an einer Ampel sowie die Berganfahrhilfe, die ein Zurückrollen beim Anfahren an einer Steigung verhindern kann.
Fahrlicht-Assistent: Ein Sensor an der Frontscheibe registriert die Lichtverhältnisse. So kann bei Dunkelheit automatisch das Licht eingeschaltet werden.
Ihr Presse-Kontakt
Norbert
Giesen
Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Sportkommunikation
Tel.: +49 711 17-76422
Fax: +49 711 17-98651
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