Der neue Mercedes-Benz Citaro
Stuttgart
20.05.2011
Der neue Citaro im Detail: Umfassende Tests gewährleisten höchste Qualität
Bei der Entwicklung des neuen Citaro arbeiteten Teams aus allen Bereichen von der Entwicklung, über die Produktion und dem Vertrieb bis hin zum After Sales eng zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: Höchste Qualität – die bestmögliche Vorbereitung des neuen Citaro auf sein intensives Leben als Stadt- und Überlandlinienbus.
Modernste Methoden für Konstruktion und Entwicklung
Basis für eine Top-Qualität in der Serienfertigung des neuen Citaro sind modernste Entwicklungsmethoden wie HiL (Hardware in the Loop = automatisierte Tests von Komponenten) und CAE (Computer Aided Engineering = rechnergestützte Entwicklung). Beispiele für diese Art der Qualitätsabsicherung betreffen Festigkeitsanalysen von Bauteilen, die Bewertung von Fahrzeugschwingungen oder Simula­tionen von Crash-Tests – dies alles und mehr geschieht am Rechner.
Bereits in frühen Entwicklungsphasen wurden sämtliche sicherheits­relevanten Komponenten nach der FMEA-Methode analysiert. Die Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse vermeidet Probleme durch vorausschauende Untersuchungen. Salopp formuliert: Die Entwickler prüfen bereits im Vorfeld, was alles schief gehen könnte und er­greifen entsprechende Maßnahmen. Sie verhindern damit Fehler, bevor sie überhaupt entstehen können. Zahllose computergestützte Berechnungen sowohl von Komponenten und Baugruppen als auch des kompletten Fahrzeugs sicherten die Entwicklung ab.
Ein Laborbus fährt durch die Fertigung
Aber die Fehlersuche beschränkte sich bei der Entwicklung des neuen Citaro nicht auf die Theorie: Alle wesentlichen Segmente des Aufbaus wurden während der Entwicklungsphase im Musterbau in Form von Torsen genau unter die Lupe genommen. Damit konnten kritische Punkte wie etwa potenzielle Scheuerstellen von Leitungen oder die Zugänglichkeit von Komponenten von vornherein direkt am Objekt überprüft werden.
Bereits der erste Prototyp des neuen Citaro entstand am Band in der Produktion, um eventuelle Probleme in der Fertigung sofort abzu­stellen. Darüber hinaus durchlief ein besonderer „Laborbus“ mehr­fach jede Station in der Produktion. Mit diesem Verfahren trainierte Mercedes-Benz die Mitarbeiter und konnte gleichzeitig kritische Abläufe ermitteln. Exakte Prototypenprotokolle dokumentierten Änderungsanforderungen, etwa in Rohbau, Montage und Versuch. In regelmäßigen Workshops wurden Defizite abgestellt, die Fortschritte detailliert dokumentiert.
Tests unter härtesten Bedingungen auf Prüfstand und Straße
Sowohl einzelne Bauteile und Komponenten als auch komplette Omnibusse wurden unter härtesten Bedingungen erprobt. So mussten die neuen Türen bei Dauertests auf Prüfständen schadlos eine Million Lastwechsel und damit ein ganzes Fahrzeugleben über­stehen. Es folgten Tests von sieben sorgfältig getarnten Prototypen sowohl im Versuchsgelände als auch auf der Straße. Intensive Tests liefen auch unter extremen klimatischen Bedingungen ab, der neue Citaro kennt deshalb sowohl bittere skandinavische Winterkälte als auch glühende Sommerhitze in Spanien und der Türkei. Der neue Stadtbus musste sich ebenfalls auf Schlechtwegetests und im Dauerlauf bewähren. Etwa auf einem Rundkurs auf ausgesucht schlechten Straßen in abgelegenen Gebieten der Türkei.
Erfolgreich absolvierte Crashtests und Pendelschlagversuche nach der Vorschrift ECE R 29 für Reisebusse sowie Berechnungen des Überschlags nach der künftigen ECE-Regelung ECE R 66/01 unter­streichen das hohe Sicherheitsniveau der Konstruktion.
Zum Abschluss der umfangreichen Testläufe nehmen neue Mercedes-Benz Citaro in diesem Frühjahr noch vor dem Serienanlauf die Kundenfahrerprobung im ganz alltäglichen Linienbetrieb auf.
Der neue Citaro: Start mit Solo- und Gelenkbussen
Im Laufe des Jahres 2011 führt Mercedes-Benz sukzessive die Volumenmodelle des neuen Citaro ein. Im Fokus stehen Stadt- und Überlandvarianten mit 12 m Länge und 2 bzw. 3 Türen sowie der Citaro als Gelenkbus in Stadt- und Überlandausführung mit 3 bzw. 4 Türen. In den Bussen arbeiten liegende oder stehende Dieselmotoren der Baureihen OM 906 und OM 457 in den bekannten Ausführungen und Leistungsstufen. Die weiteren Modellvarianten des neuen Citaro folgen im Jahr 2012. Der neue Mercedes-Benz Citaro ist zukunfts­sicher: Sämtliche Bauräume sind bereits auf die künftige Abgasstufe Euro VI vorbereitet. Die Einführung der entsprechenden Aggregate erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Dieser fließende Übergang zur neuen Modellgeneration stellt eine intensive Erprobung aller Aus­führungen, hohe Qualität sowie eine kontinuierliche Belieferung der Kunden ohne jeden Bruch sicher. Das komplette Modellprogramm des neuen Mercedes-Benz Citaro mit allen Solo- und Gelenkbussen, dem Low Entry Citaro LE sowie dem CapaCity wird im Laufe des Jahres 2012/2013 zur Verfügung stehen.
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