Die B-Klasse: Neues Zeitalter in der Kompaktklasse
Stuttgart
03.10.2011
Die Aerodynamik: Viel Wirbel um den Wind
  • Neuer Bestwert für Vollheckserienautomobile: cw =0,26
Mit einem ausgezeichneten Luftwiderstandsbeiwert von cw =0,26 setzt sich
die neue B-Klasse an die Spitze ihres Marktsegments. Im Praxisbetrieb hat die Aerodynamik maßgeblichen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch:
Schon die Verbesserung des cw-Wertes um 0,01 bewirkt bei 130 km/h eine Kraftstoffersparnis von bis zu 0,4 Litern pro 100 Kilometer.
„Um den ausgezeichneten Luftwiderstandsbeiwert von cw =0,26 zu erreichen, war eine Vielzahl von Maßnahmen nötig“, erläutert Dr. Teddy Woll, Leiter Aerodynamik Daimler AG. „Dazu zählen natürlich die aerodynamisch vorteilhafte Grundform des Designs, aber auch zahlreiche weitere Optimierungen im Detail wie etwa bei der Vorderradumströmung, der Unterbodengestaltung und der Kühlluftströmung.“
Designer und Aerodynamiker arbeiteten eng zusammen. Eine aerodynamisch günstige Form besitzen beispielsweise die Außenspiegelgehäuse mit Stegen. Zum guten Abschneiden trägt auch die niedrige Stufenhöhe der A-Säule mit optimierter Geometrie bei. Die gesamte Frontschürze ist abgedichtet, so sind beispielsweise auf den Scheinwerfern spezielle Dichtungen angebracht. Der große Dachspoiler hinten dient einem definierten Strömungsabriss.
Mit Hilfe von neuartigen, gezackten Radspoilern vorne und hinten – sie wurden zum Patent angemeldet – , Schlitzen in den Radhäusern sowie optimierten Radzierblenden konnten die Strömungsverluste an den vorderen Radhäusern deutlich reduziert werden. Dadurch umströmt der Wind das Radhaus seitlich besser.
Ähnlich aufwändig fiel die konsequente Gestaltung des Unterbodens aus. Der Hauptboden ist bis zum hinteren Radlauf großflächig verkleidet, danach folgt eine zusätzliche Verkleidung des Hinterachsträgers. Der Endschalldämpfer wurde gleichfalls aerodynamisch optimiert.
Bereits bekannt aus anderen Mercedes-Modellen ist die verbesserte Kühlluftströmung mittels verstellbarer Kühlerjalousie. Damit lässt sich der Luftstrom durch das Kühlmodul des Motors beziehungsweise durch den Motorraum stufenlos regeln. Dies übernimmt eine parallel zum Lüfter angeordnete kreisförmige Lamellen-Jalousie. Wenn kein besonderer Kühlluftbedarf besteht, ist die Jalousie geschlossen. Dadurch verbessert sich die Aerodynamik und der Verbrauch sinkt.
Durch aufwändige Computerberechnungen und Strömungssimulationen wurde die Aerodynamik der neuen B-Klasse bereits in einer frühen Entwicklungs­phase optimiert. Für die numerische Strömungssimulation wurden insgesamt mehr als 275.000 CPU-Stunden benötigt. Rund 1.100 Stunden verbrachten Modelle und Prototypen für Messungen im Windkanal.
 
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