Die B-Klasse: Neues Zeitalter in der Kompaktklasse
Stuttgart
03.10.2011
Die Fahrassistenzsysteme: Mehr Sicherheit in der Kompaktklasse
  • Weltneuheit: Radargestützte Kollisionswarnung serienmäßig
  • Demokratisierung: Insgesamt zehn neue Assistenzsysteme
  • Komfortprogramm: Tempomat und Aktiver Park Assistent
Mit zahlreichen Fahrassistenzsystemen von der Müdigkeitserkennung
ATTENTION ASSIST bis zur Abstandsregelung DISTRONIC PLUS kann die B-Klasse ihre Fahrer umfassend unterstützen und schützen. Die Assistenzsysteme, die bislang höheren Fahrzeugsegmenten vorbehalten waren, basieren auf modernster Radar-, Kamera- und Sensortechnik und sind auf häufige Unfallursachen wie zu geringer Abstand, Übermüdung und Dunkelheit abgestimmt.
Als Weltneuheit im Kompaktsegment verfügt die B-Klasse serienmäßig über eine radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten, was die Gefahr eines Auffahrunfalls verringern kann. Das Assistenzsystem Collision Prevention Assist kann einen abgelenkten Fahrer optisch und akustisch warnen sowie den adaptiven Bremsassistenten auf eine punktgenaue Bremsung vorbereiten. Diese wird eingeleitet, sobald der Fahrer das Bremspedal deutlich betätigt.
Im Unterschied zu auf dem Markt befindlichen Systemen in der Kompaktklasse handelt es sich bei dem neuen Assistenz-System Collision Prevention Assist nicht um ein reines Stadtsystem zur Minimierung von Bagatellschäden. Vielmehr zielt die innovative Lösung auf den Schutz vor typischen Auffahrunfällen in gefährlichen Verkehrssituationen über 30 km/h.
Mercedes-Benz erwartet mit dem neuen Sicherheitssystem signifikant positiv auf das Unfallgeschehen einwirken zu können. Die Mercedes-Benz Sicherheitsexperten gehen nach detaillierten Analysen von Unfalldaten davon aus, dass mit dieser radarbasierten Technik zirka 20 Prozent aller Auffahrunfälle vermieden werden können und bei weiteren 25 Prozent die Unfallschwere gesenkt werden kann.
Elektronische Helfer: Alle weiteren Assistenzsysteme im Überblick
Die Demokratisierung der Sicherheit umfasst auch eine Reihe weiterer Assistenzsysteme, die aus den größeren Baureihen in die B-Klasse übernommen werden. Dazu gehören:
  • Adaptiver Fernlicht-Assistent: Das System blendet bei erkannten entgegenkommenden oder vorausfahrenden beleuchteten Fahrzeugen selbsttätig ab und steuert die Leuchtweite der Scheinwerfer je nach deren Abstand. Damit kommt der Fahrer in den Genuss eines weiterreichenden Abblendlichtes und muss sich im Regelfall nicht um das manuelle Umschalten zwischen Auf- und Abblendlicht kümmern. 
  • Totwinkel-Assistent: Das radarbasierte System warnt den Autofahrer mit zwei zusätzlichen Radarsensoren im Fahrzeugheck vor einem Spurwechsel, wenn es erkennt, dass sich im toten Winkel des Außenspiegels ein anderes Fahrzeug befindet. 
  • Spurhalte-Assistent: Eine Kamera an der Frontscheibe detektiert die Fahrbahnmarkierungen und vermag so zu erkennen, wenn das Auto unbeabsichtigt von der registrierten Fahrspur abzukommen droht. 
  • Attention Assist (Serienausstattung): warnt vor erkannten typischen Anzeichen von Übermüdung. Laut Studien sind auf Autobahnen rund ein Viertel aller schweren Verkehrsunfälle auf übermüdete Autofahrer zurückzuführen. Demzufolge hat diese Unfallursache eine größere Bedeutung als Alkohol am Steuer. Mit dem ATTENTION ASSIST leistet Mercedes-Benz daher einen weiteren wichtigen Beitrag zur Unfallvermeidung: Die hochauflösenden Sensoren des Systems beobachten das Verhalten des Autofahrers und können vor allem anhand seiner Lenkradbewegungen erkennen, ob er müde oder unaufmerksam wird. 
  • Geschwindigkeitslimit-Assistent: Eine Kamera an der Innenseite der Frontscheibe detektiert ausgeschilderte Geschwindigkeits-begrenzungen an der Fahrbahn und gleicht diese Daten mit Informationen aus dem GPS-System bzw. der digitalen Straßenkarte ab. Das jeweils erkannte Tempolimit wird im Kombi-Instrument angezeigt. 
  • Hold-Funktion der Bremse: Beim Anhalten, zum Beispiel vor
    einer Ampel, muss der Fahrer das Bremspedal nur etwas tiefer durchdrücken und kann dann den Fuß vom Bremspedal nehmen, um die Bremse bis zum Wiederanfahren geschlossen zu halten. Beim Gasgeben wird die Bremse automatisch gelöst. 
  • Berganfahrhilfe: kann automatisch das unbeabsichtigte Zurückrollen beim Anfahren an einer Steigung verhindern. 
  • Rückfahrkamera: Auf Wunsch ist die B-Klasse mit einer Rückfahrkamera erhältlich, die in die Griffleiste der Heckklappe integriert ist und über ein Weitwinkelobjektiv verfügt. Wird der Rückwärtsgang eingelegt, wird das Bild der Kamera auf den Bildschirm des Audio 20- beziehungsweise COMAND-Systems übertragen. Statische und dynamische Hilfslinien unterstützen den Fahrer beim Rangieren. 
  • DISTRONIC PLUS: Der radarbasierte Abstandsregel-Tempomat unterstützt den Fahrer bei Geschwindigkeiten zwischen null und 200 km/h, den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen zu halten. Dabei kann er das Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen und es wieder beschleunigen. Damit eignet sich das System im Besonderen auch zum komfortablen Bewältigen des Stop&Go-Verkehrs. Erkennt das System, dass sich der Abstand zu schnell verringert, warnt es den Autofahrer optisch und akustisch.
Darüber hinaus sind für die B-Klasse einige Assistenten auf Wunsch lieferbar, die bereits beim Vorgänger Komfort und Sicherheit weiter gesteigert haben. Dazu zählen unter anderem:
  • Tempomat mit Speedtronic: Die Tempomat-Funktion der Geschwindigkeitsregelanlage hält das vorgewählte Tempo. Die Zusatzfunktion SPEEDTRONIC sorgt dafür, dass die gespeicherte Geschwindigkeit nicht überschritten wird. Beide Funktionen sind beim Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT serienmäßig und für die Modelle mit Schaltgetriebe auf Wunsch erhältlich. 
  • Aktiver Park-Assistent: Zwei Ultraschallsensoren, die rechts und links im vorderen Stoßfänger untergebracht sind, vermessen eine potenzielle Parklücke nach Länge und Tiefe. Passt der Parkplatz, wird dem Fahrer im Kombiinstrument ein Pfeil neben dem „P“-Symbol gezeigt. Abhängig von der Fahrzeugposition wird eine geeignete Einfahrspur berechnet und der Fahrer während des Einparkens durch Ansteuerung der elektromechanischen Lenkung unterstützt. Gasgeben und Bremsen muss er jedoch weiterhin. Die Geschwindigkeit für den Einparkvorgang ist auf 10 km/h begrenzt.
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Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Sportkommunikation
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