Die Entwicklung der Mercedes-Benz A-Klasse: Der Antrieb
Stuttgart
14.05.2012
Unter der Lupe: Doppelte Abgasrückführung. Noch rückstandsfreier verbrennen
Um die Emission von Stickoxiden (NOx) weiter zu reduzieren, ist der OM651-Motor des A 220 CDI mit einer so genannten Mehrwege-Abgasrückführung (AGR) ausgerüstet. Zusätzlich zur Hochdruck-AGR, bei der heißes Abgas im Krümmer entnommen und auf der Frischluftseite hinter dem Ladeluftkühler wieder eingeleitet wird, wird dort auf niedrigerem Druckniveau Abgas entnommen. Diese so genannte Niederdruck-AGR zweigt das gereinigte Abgas nach dem Dieselpartikelfilter ab, kühlt es und führt es mit Hilfe eines Ventils dem Frischluftstrom vor dem Turbolader wieder zu.
Die NOx Entstehung wird primär durch die Sauerstoffkonzentration im Brennraum beeinflusst (=Abgas-Anteil). Eine weitere Steigerung der AGR-Raten mittels der klassischen Hochdruck-AGR hat prinzipbedingt die Nachteile einer sinkenden Aufladung und einer weiteren Drosselung zur Erzeugung des notwendigen Spülgefälles. Dies führt zu Nachteilen bei Partikelemissionen und Verbrauch. Die Niederdruck-AGR löst diese Probleme, da sie die Antriebsenergie des Turboladers nicht reduziert und gleichzeitig den Drosselbedarf einer Hochdruck-AGR wesentlich verringert.
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Wolfgang
Zanker
Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Testwagenmanagement, Sportkommunikation
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