Die A-Klasse: Pulsschlag einer neuen Generation
Stuttgart
25.06.2012
Das Fahrwerk: Agilität und kultivierte Sportlichkeit
Kultivierte Sportlichkeit bedeutet maximale Agilität bei marken-typischem Sicherheitsgefühl, unangetasteter Fahrstabilität und hohem Fahrkomfort. Das Fahrwerk der neuen A-Klasse verfügt über eine Vierlenker-Hinterachse, eine Elektromechanische Servolenkung mit Assistenzfunktionen und ESP® mit „Extended Traction Control“ (XTC). Für die Entwicklung nutzten die Fahrwerksexperten die Möglichkeiten der Simulation und der Fahrsimulatoren im Mercedes-Entwicklungszentrum in Sindelfingen intensiv für die so genannte digitale Ride- und Handling-Erprobung.
Die Voraussetzungen für dynamisches Fahrverhalten der A-Klasse sind gut. Denn gegenüber dem Vorgänger wurden Schwerpunkt (minus 24 mm) und Sitzposition (minus 174 mm) deutlich abgesenkt. Neu ist die Vierlenker-Hinterachse: Drei Quer- und ein Längslenker pro Rad nehmen die Kräfte auf. Längs- und Querdynamik können so unabhängig voneinander abgestimmt werden. Radträger und Federlenker bestehen aus Aluminium, um die ungefederten Massen zu reduzieren. Zielsetzung war hohe Quer-Agilität bei hoher Fahrstabilität durch kleine Schwimmwinkel an der Hinterachse.
Drei Fahrwerksabstimmungen sind verfügbar: das Komfortfahrwerk und
das optionale Sportfahrwerk für sportlich-komfortables Fahrverhalten (in Verbindung mit dem Fahrdynamik-Paket oder der Ausstattungslinie AMG Sport). Darüber hinaus hat der A 250 Sport ein sportliches Hochleistungs­fahrwerk „engineered by AMG“. Allen gemeinsam sind das geringe dynamische Wankverhalten und die geringen Anfahrnickwinkel. Hinzu kommt die reduzierte Untersteuer­neigung des Fahrzeuges im erhöhten Querbeschleunigungsbereich: Der Fahrer bewältigt daher Richtungswechsel mit wenig Lenkaufwand und hoher Lenk­präzision. Beim Beschleunigen aus schnell gefahrenen Kurven wird die Untersteuerneigung weiter durch „Extended Traction Control“ (XTC) ver­mindert: Durch diese Funktion unterstützt das ESP® indem am kurveninneren Hinter- und Vorderrad ein spurstabilisierendes Giermoment erzeugt wird.
Die Lenkung: Mechanisch mit elektrischer Unterstützung
Die elektromechanische Lenkung der A-Klasse wurde neu konzipiert, die Elektromotor der Servounterstützung sitzt jetzt als Dual Pinion EPS direkt am Lenkgetriebe. Die Lenkung leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesamteffizienz, da die Lenkunterstützung nur Energie benötigt, wenn tatsächlich gelenkt wird. In Kombination mit dem Fahrdynamik-Paket oder der Ausstattungslinie AMG Sport ist eine Direktlenkung erhältlich. Dort wird die Lenkübersetzung über dem Lenkwinkel mithilfe der variablen Übersetzung spürbar direkter. Dadurch werden Fahrzeughandling und -agilität maßgeblich gesteigert. Die Lenkung vermittelt ein hohes Sicherheitsgefühl, denn der Fahrer erfährt eine gleichmäßige und präzise Reaktion auf alle Lenkbewegungen.
Die elektrische Servolenkung ermöglicht außerdem verschiedene Lenkassistenz-Funktionen, die vom ESP®-Steuergerät ausgelöst werden.
Dazu gehören
  • Gegenlenken beim Übersteuern des Fahrzeugs
  • Lenkkorrekturen beim Bremsen auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnbelägen (µ-Split)
  • Abmildern von Frontantriebseinflüssen auf die Lenkung
  • Kompensation von Seitenwind und Straßenneigung.
  • Außerdem ermöglicht die Elektro-Servolenkung den Aktiven Parkassistenten.
Die A-Klasse verfügt bei allen Motorisierungsvarianten über Scheibenbremsen rundum. Die Faustsättel an der Hinterachse sowie der Bremskraftverstärker bestehen aus Aluminium. Besonders komfortabel ist die aus den größeren Baureihen bekannte HOLD-Funktion: Beim Anhalten, zum Beispiel vor einer Ampel, muss der Fahrer das Bremspedal nur etwas tiefer durchdrücken, um die Bremse bis zum Wiederanfahren geschlossen zu halten. Beim Gasgeben wird die Bremse automatisch gelöst. Bei Schaltgetriebe-Versionen verhindert die Funktion Hill-Hold automatisch das unbeabsichtigte Zurückrollen beim Anfahren an einer Steigung.
Die A-Klasse wird mit einer elektrischen Parkbremse ausgerüstet, Stellmotoren wirken dabei auf die Faustsättel der Hinterachse. Betätigt wird die Parkbremse über einen Taster in der Instrumententafel links unterhalb des Lichtschalters. Dies schafft zusätzlichen Platz in der Mittelkonsole, weil der Handbremshebel entfällt. Wird der Taster oberhalb von vier km/h betätigt, fungiert die Parkbremse als Notbremse: Über die Hydraulikeinheit des ESP® werden alle vier Radbremsen aktiviert.
Im Zusammenspiel mit dem Automatikgetriebe 7G-DCT funktioniert die Parkbremse besonders komfortabel: Ist der Fahrer angeschnallt und gibt genug Gas, um losfahren zu können, löst sich die Feststellbremse automatisch.
Ihr Presse-Kontakt
Wolfgang
Zanker
Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Testwagenmanagement, Sportkommunikation
Tel.: +49 711 17-75847
Fax: +49 711 17-91602
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