Die A-Klasse: Pulsschlag einer neuen Generation
Stuttgart
25.06.2012
Deutliche Senkung der Unfallquoten durch Fahrassistenzsysteme: Orientiert am realen Unfallgeschehen
Unfälle vermeiden und Unfallfolgen mindern: Das ist der ganzheitliche Ansatz der Mercedes-Benz Unfallforschung, die das Unternehmen unter dem Begriff „Real Life Safety“ zusammenfasst. Mit der neuen, radargestützten Kollisionswarnung COLLISION PREVENTION ASSIST, über die alle Modelle der neuen Kompaktklasse serienmäßig verfügen, setzt Mercedes-Benz diese Strategie konsequent fort. Das Unternehmen erhofft sich davon eine ähnlich positive Beeinflussung der Unfallzahlen und -schwere wie bei anderen Sicherheitsinnovationen der Marke, beispielsweise ESP®, BAS oder DISTRONIC.
Im Unterschied zu auf dem Markt befindlichen Systemen in der Kompaktklasse handelt es sich bei Collision Prevention Assist nicht um ein reines Stadtsystem zur Minimierung von Bagatellschäden. Vielmehr zielt diese Lösung auf den Schutz vor typischen Auffahrunfällen in gefährlichen Verkehrssituationen über 30 km/h.
Feldtests von Mercedes-Benz in Europa, USA, Japan und Südafrika, bei denen seit 2005 über 4,5 Millionen Kilometer zurückgelegt wurden, bestätigen, dass es zu den meisten, für Auffahrunfälle kritischen Szenarien oberhalb von 30 km/h kommt. Das Geschwindigkeitsprofil der Tests von Mercedes-Benz stimmt dabei sehr gut überein mit den Real-Unfalldaten aus GIDAS (German In-Depth Accident Study), dem größten Projekt zur Erhebung von Unfalldaten in Deutschland.
Mercedes-Benz erwartet, mit Collision Prevention Assist signifikant positiv auf das Unfallgeschehen einwirken zu können und einen vergleich-baren Effekt auf das reale Unfallgeschehen wie bei der serienmäßigen Einführung von ESP®. Versuchsergebnisse untermauern diese Einschätzung: Bei Tests mit 110 Autofahrern im Bewegt-Fahrsimulator sank die Unfallquote dank der Kombination aus Kollisionswarnung und adaptiver Bremsassistenz in drei typischen Situationen von 44 auf elf Prozent.
Unfallstatistik bestätigt Potenzial von Fahrassistenzsystemen
Fahrassistenzsysteme leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Das ergeben Analysen der Mercedes-Benz Unfallforschung und Untersuchungen der Versicherungswirtschaft sowie unabhängiger Institute. Hier einige Erfolgsmeldungen:
  • ESP®: Seit dem serienmäßigen Einsatz von ESP â bei Mercedes-Benz ging der Anteil der Fahrunfälle mit Fahrzeugen der Marke in Deutschland um über 42% zurück (Quelle: Auswertung der anonymisierten Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes durch Mercedes-Benz). Über 40% aller im Straßenverkehr Getöteten und 20% der Verletzten sind Opfer von Fahrunfällen.
  • Brems-Assistent (BAS): Die Unfallquote für Auffahrkollisionen sank bei Mercedes-Pkw nach serienmäßigem BAS-Einsatz um 8% (Quelle: Auswertung der anonymisierten 50-Prozent-Stichprobe der Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes für die Unfalljahre 1998 bis 2003 durch Mercedes-Benz).
  • Mit DISTRONIC PLUS ausgerüstete Pkw von Mercedes-Benz sind zu 7% weniger in Unfälle verwickelt, und der Sachschaden bei Unfällen liegt um 14% niedriger (Quelle: IIHS Insurance Institute for Highway Safety).
  • DISTRONIC PLUS und BAS PLUS können die Quote von Auffahrunfällen um mindestens 20% reduzieren, bei weiteren 25% können sie die Unfallschwere vermindern, so eine statistisch signifikante Prognose. Anhand realer Unfalldaten wurden dabei zur Überprüfung der Systemwirksamkeit Auffahrunfälle mit bekanntem Fahrerverhalten nachträglich simuliert (Quelle: GIDAS German In-Depth Accident Study). Beide Systeme sind für zahlreiche Baureihen von Mercedes-Benz verfügbar.
  • Mit DISTRONIC PLUS, BAS PLUS und PRE-SAFE® Bremse, ebenfalls verfügbar für diverse Baureihen von Mercedes-Benz, kommt es zu signifikant weniger Frontalunfällen. Das ergab eine Analyse der Ersatzteilabrufe für die Mercedes-Benz S-Klasse in den Jahren 2005 bis 2008. Dabei wurde die Differenz der Abrufquoten von Ersatzteilen im Frontbereich von Fahrzeugen mit bzw. ohne DISTRONIC PLUS ermittelt.
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