Mercedes-Benz Unimog: Unimog U 20 bei der Schweizer Feuerwehr
Wörth/Schlieren
28.06.2012
  • 15 Tanklöschfahrzeuge in den Kanton Tessin ausgeliefert
  • Wendigkeit und kompakte Abmessungen erleichtern Einsatz auf engen und steilen Straßen
  • Niedrig platzierter Hilfsrahmen ermöglicht günstige Belade- und Entnahmehöhen
Wörth/Schlieren - Stetig wachsende Beachtung bei den Feuer­wehren findet der Unimog U 20, der Kompakteste aus dem ins­gesamt drei Baureihen umfassenden Programm der legendären Unimog von Mercedes-Benz. Jetzt wurde die ungewöhnlich hohe Anzahl von 15 Unimog U 20 an die Feuerwehren im Schweizer Kanton Tessin übergeben. Sie sind versehen mit einem nach Schweizer Normen entwickelten Tanklöschaufbau der Firma Rosenbauer.
Ein Wendekreis wie beim Pkw (12,6 m), geringe Bauhöhe (2,7 m) und Breite (2,2 m) sowie das niedrige Gesamtgewicht prädestinieren den Unimog U 20 für den Einsatz auf engen und steilen Straßen und Wegen. Permanenter Allradantrieb, Single­bereifung, zuschaltbare Differenzialsperren und die hohe Bodenfreiheit garantierenden Portalachsen sind Kennzeichen der enormen Geländegängigkeit des
Unimog. Reichlich Leistungsreserven, Zapfwellen, Nebenabtriebe und eine leistungs­starke Hydraulik, komplettiert um den topaktuellen Stand der Lkw-Technik bei Sicher­heit, Bedienung und Umweltverträglichkeit - das alles zusammen macht den Unimog U 20 zum leistungs- und strapazierfähigen Einsatzfahrzeug ganz im Stil der beiden größeren Baureihen. Dies sind die Geräteträger U 300, U 400 und U 500 sowie die hochgeländegängigen U 4000 und U 5000. Der Vierzylinder-Reihenmotor des Unimog U 20 leistet 130 kW (177 PS), das Getriebe hat acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgänge und erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Das moderne Fahrerhaus erleichtert der dreiköpfigen Feuerwehrbesatzung durch komfortable Ausstattung und ausgefeilte Ergonomie die Arbeit nachhaltig.
Leistungsfähige Löscheinheit
Als Swiss Line High End TLF 1600 bringt der Unimog mit dem Aufbau von Rosenbauer 1600 Liter Löschwasser an den Einsatzort, der Tank ist aus Glasfiberkunststoff gefertigt. Das Herz der Löscheinheit bildet die Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 2000 l/min bei 10 bar. Sie kann auch als Saugpumpe verwendet werden, um Wasser durch eine zehn Meter lange Saugleitung aus naheliegenden Gewässern zu gewinnen. Die Abgabe des Löschmittels erfolgt über zwei Niederdruckhaspeln mit einer Reichweite von 60 m.
Der kompakte Hilfsrahmen ermöglicht eine günstige Belade- und Entnahmehöhe für Geräte und Aggregate, zum Beispiel der ausziehbaren Pressluftatmer.
Unimog: Feuerwehrtradition seit 1951
Der Einsatz von Unimog bei der Feuerwehr hat eine lange Tradition und begann schon in der Anfangszeit, auch bei der Waldbrandbekämpfung und dem Brandschutz im Tagebau und in Industriebetrieben sowie auf Flughäfen.
Vom „Universal-Motor-Gerät“ (Unimog) wurden seit 1951 mehr als 380 000 Einheiten gebaut, darunter über 10 000 Exemplare der im Jahr 2000 eingeführten der Baureihe U 300/ U 400/U 500. Bis 2002 kamen die Unimog aus dem Werk Gaggenau, seitdem entstehen sie im Lkw-Werk Wörth.
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