Pressemappe: Die neue Mercedes-Benz R-Klasse
München
24.10.2005
Karosserie und Sicherheit: Auf Nummer sicher
  • Karosseriestruktur mit Crash-Boxen und großen Sicherheitszonen
  • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer an allen Sitzplätzen
  • PRE-SAFE® und crashaktive NECK-PRO-Kopfstützen auf Wunsch
  • Panorama-Schiebedach mit zwei großen Glasflächen
Passive Sicherheit, Dauerhaltbarkeit, Komfort, Leichtbau - um den strengen Mercedes-Anforderungen in diesen und anderen Disziplinen gerecht zu werden, entwickelten die Sindelfinger Ingenieure eine selbsttragende Rohbaukarosserie, die zur Hälfte aus hoch- und höchstfesten Stahllegierungen besteht. Sie nehmen beim Unfall hohe Kräfte auf und bieten ein Höchstmaß an Verwindungssteifigkeit. Damit bildet die Rohbaukarosserie eine wichtige Grundlage für Fahrsicherheit, Fahrkomfort und Fahrdynamik.
Darüber hinaus garantieren moderne Herstellungs- und Konstruktionsverfahren die Mercedes-typische Langzeitqualität der Karosserie. Ein Beispiel dafür ist die spannungsarme Fügetechnik: Die Flansche an den Randzonen der Stahlteile wurden so gestaltet, dass etwaige Toleranzen bereits beim Zusammenlegen der Blechteile ausgeglichen und die Karosseriekomponenten somit spannungsarm miteinander verschweißt werden können. Dieses Verfahren steigert die Maßgenauigkeit der Karosserie.
Zudem setzt Mercedes-Benz in allen Karosseriebereichen voll verzinkte Bleche ein, die je nach Einsatzbereich zusätzlich organisch beschichtet sind. Diese Beschichtung enthält ebenfalls Rost abwehrende Zinkpigmente. Hoch belastete Strukturbereiche der Karosserie werden auch durch Hohlraumkonservierung geschützt und die Schweißflansche der Rohbaukarosserie sorgfältig abgedichtet. Die mehrteilige Unterbodenverkleidung aus Kunststoff, die vor Steinschlag, Nässe und Schmutz schützt, ermöglicht es, auf den herkömmlichen PVC-Unterbodenschutz zu verzichten.
Schließlich zeichnet sich die neue R-Klasse auch durch den neuartigen kratz-beständigeren Klarlack auf Basis der Nano-Technologie aus, mit dem Mercedes-Benz hinsichtlich Langzeitqualität und Wertbeständigkeit beachtliche Fortschritte erzielte. Das innovative Lacksystem wird serienmäßig bei Metallic- und Uni-Lackierungen verarbeitet.
Front- und Heckmodul lassen sich ohne Schweißarbeiten auswechseln
Ein weiterer Mercedes-Anspruch bei der Karosserieentwicklung lautet Reparaturfreundlichkeit. Dazu leistet das bewährte Modulkonzept einen wichtigen Beitrag: Front- und Heckmodul sind mit der Karosseriestruktur verschraubt und lassen sich deshalb bei einer Unfallreparatur ohne aufwändige Schweißarbeiten austauschen.
Das Frontmodul besteht im Wesentlichen aus einem stabilen Aluminium-Querträger, der nicht nur zur Befestigung des Stoßfängers dient, sondern auch beim Offset-Frontalaufprall eine wichtige Aufgabe übernimmt, indem er die Kräfte auf die nicht belastete Seite umleitet. So wird Aufprallenergie abgebaut.
Zwei Crash-Boxen aus hochfestem Stahl stellen die Verbindung zu den vorderen Längsträgern der Karosserie her und nehmen bei Frontalkollisionen bis 15 km/h zusammen mit dem Aluminium-Biegeträger einen Großteil der Stoßenergie auf. Die nachfolgende Trägerstruktur bleibt dadurch unbeschädigt. Erst bei höherer Aufprallgeschwindigkeit (mehr als 15 km/h) werden die hoch belastbaren Längsträger aktiviert und dienen als Knautschzone. Beim so genannten Offset-Crash bildet auch die zweite Längsträgerebene oberhalb der Radkästen einen zusätzlichen Lastpfad. Der Integralträger aus hochfestem Stahl, auf dem Vorderachse, Lenkgetriebe, Motor und Vorderachsdifferenzial befestigt sind, verformt sich bei einer schweren Frontalkollision ebenfalls und nimmt Crash-Energie auf.
Der Hauptboden besteht aus drei Baugruppen, die zusammen mit zusätzlichen Querprofilen ein stabiles Tragwerk bilden. Der mittlere Bodenbereich ist als Tunnel konstruiert. Er bildet das Rückgrat der Bodenanlage - und damit der gesamten Karosseriestruktur. Die beiden äußeren Baugruppen des Bodens werden durch Querträger verstärkt, die einerseits den Sitzen als solide Befestigungsbasis dienen und andererseits für ein hohes Maß an Querstabilität sorgen, was vor allem bei seitlichen Kollisionen dem Insassenschutz zugute kommt. Zudem versteift ein Diagonalträger, der von der Stirnwand bis zum Bereich der B-Säulen reicht, die Bodenanlage.
Neben den Bodenblechen gehören auch die Säulen, die seitlichen Längsträger und die Seitenwände zur hochstabilen Sicherheitszone der Insassen. Die Seitenwandstruktur ist dreischalig aufgebaut und besteht in wesentlichen Bereichen aus hochfestem Stahl. Die Knotenverbindungen der Säulen mit den Dachrahmen und den seitlichen Längsträgern sind im Interesse der Insassensicherheit besonders stabil ausgebildet. Die dreischaligen A-Säulen werden auf mehreren Ebenen durch Querprofile abgestützt.
Crash-Boxen und stabile Profile nehmen beim Heckaufprall Energie auf
Wie in der Frontpartie kommen auch im Heck reparaturfreundliche Crash-Boxen aus Stahl und ein Aluminium-Biegeträger zum Einsatz. Diese Bauteile nehmen bei kleineren Kollisionen bis 15 km/h Aufprallgeschwindigkeit Kräfte auf, sodass die nachgeordnete Karosseriestruktur intakt bleibt. Schraubverbindungen ermöglichen den kostengünstigen Austausch beschädigter Crash-Boxen und des Querprofils. Die hinteren, kastenförmigen Längsträger der neuen R-Klasse wurden als durchgehende geschlossene Kastenprofile mit gezielt abgestufter Materialstärke konstruiert und tragen beim Heckaufprall maßgeblich zur Insassensicherheit bei. Die Reserveradmulde besteht aus Stahlblech, der Kraftstoffbehälter befindet sich in einer aufprallgeschützten Position vor der Hinterachse.
Airbags und Gurtkraftbegrenzer arbeiten adaptiv je nach Unfallschwere
Mit zweistufigen Front-Airbags und Gurtkraftbegrenzern (vorn), Gurtschloss- und Aufrollstraffern sowie Side- und Windowbags entspricht die R-Klasse auch hinsichtlich der Insassenschutzsysteme dem hohen Mercedes-Standard.
Zur Sensorik des Rückhaltesystems gehören zwei so genannte Up-Front-Sensoren am Frontmodul, die dank ihrer exponierten Einbaulage in der Frontstruktur die Schwere eines Aufpralls noch früher und präziser erkennen als der zentrale Crash-Sensor auf dem Mitteltunnel. Dadurch lässt sich die Zeitspanne zwischen dem Aufprall und dem Auslösebeginn von Gurtstraffer und Airbag-Generator weiter verkürzen. Zudem bietet die aufwändige Sensorik die Möglichkeit, die pyrotechnischen Gurtkraftbegrenzer an den Vordersitzen adaptiv zu steuern und die Airbags je nach Unfallsituation in zwei Stufen zu entfalten. Bei einem leichten Frontalaufprall zündet die Elektronik nur eine Kammer der zweistufigen Airbag-Gasgeneratoren; die Luftsäcke werden deshalb „sanft“ gefüllt. Erkennt das Steuergerät einen schweren Frontalaufprall, aktiviert es zusätzlich zeitversetzt die zweiten Kammern der Gasgeneratoren. Dadurch füllen sich die Airbags zu 100 Prozent und bieten den Insassen einen der Unfallschwere angepassten Schutz.
Auch die Gurtkraftbegrenzer für Fahrer und Beifahrer arbeiten adaptiv, also je nach Unfallsituation: Senden die Sensoren Informationen über eine schwere Frontalkollision, wird das Gurtband zunächst gestrafft und erreicht sein maximales Kraftniveau. Kurze Zeit später schalten die Kraftbegrenzer auf ein niedrigeres Kraftniveau um - die Gurte werden dadurch weiter ausgezogen, sodass die Frontpassagiere tiefer in die Airbags eintauchen können. So lassen sich die Brustbelastungen der Insassen verringern.
Crashaktive Kopfstützen verringern das Risiko eines Schleudertraumas
Neu entwickelte NECK-PRO-Kopfstützen (Wunschausstattung) optimieren den Schutz von Fahrer und Beifahrer bei einem Heckaufprall. Auch sie sind mit dem elektronischen Steuergerät verbunden: Hat die Sensorik eine Heckkollision mit definierter Aufprallschwere erkannt, gibt sie vorgespannte Federn im Inneren der Kopfstützen frei, mit deren Hilfe die Kopfstützen sekundenschnell um rund 44 Millimeter nach vorn und um 30 Millimeter nach oben geschoben werden. So werden die Köpfe der Frontpassagiere frühzeitig abgestützt und das Risiko eines Schleudertraumas vermindert. Nach einer NECK-PRO-Auslösung lassen sich die Kopfstützen mit einem mitgelieferten Werkzeug entriegeln und manuell in die Ausgangspositionen zurückschieben.
Sidebags und Windowbags ergänzen sich in ihrer Schutzfunktion
Mit serienmäßigen Sidebags für Fahrer und Beifahrer und Windowbags bietet das Rückhaltesystem der neuen R-Klasse zwei weitere hochwirksame Systeme, die sich in ihrer Schutzwirkung ergänzen: Während die Sidebags vor allem die Belastungen im Brustbereich vermindern, fungieren die Windowbags als großflächiger Kopfschutz für Front- und Fondpassagiere. Beim Seitenaufprall spannt sich der Windowbag wie ein großer Vorhang von der vorderen bis zur hinteren Dachsäule; er bietet auch Schutz vor Objekten, die ins Fahrzeuginnere eindringen können.
Für die millisekundenschnelle Auslösung der Seiten-Airbags ist wiederum eine spezielle Sensorik zuständig: Neben dem zentralen Messfühler im Innenraum liefern so genannte Satellitensensoren im Bereich der B-Säulen-Füße Daten über die Schwere eines seitlichen Aufpralls. Schließlich wird die aufwändige Crash-Sensorik der neuen R-Klasse durch einen Überschlagsensor komplettiert. Bei bestimmten seitlichen Überschlägen aktiviert er Gurtstraffer und Windowbags.
Mit PRE-SAFE® reagiert die R-Klasse reflexartig vor einem drohenden Unfall
Einen weiteren beachtlichen Fortschritt auf dem Gebiet der Sicherheit erzielt Mercedes-Benz mit dem vorausschauenden Insassenschutzsystem PRE-SAFE®, das schon in den Sekunden vor einem drohenden Unfall aktiv wird. PRE-SAFE® ist auf Wunsch für die neue R-Klasse lieferbar. Das System schlägt die Brücke zwischen Aktiver und Passiver Sicherheit. Es ist mit dem Bremsassistenten und dem Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP®) vernetzt und erkennt auf diese Weise fahrdynamisch kritische Situationen, die zu einem Unfall führen können. Millisekundenschnell tritt PRE-SAFE® in solchen Gefahrenmomenten in Aktion, um Insassen und Auto auf die mögliche Kollision vorzubereiten:
  • Die Sicherheitsgurte von Fahrer und Beifahrer werden vorsorglich gestrafft.
  • Der elektrisch einstellbare Beifahrersitz mit Memory-Schaltung (Wunschausstattung) wird bei ungünstiger Einstellung hinsichtlich seiner Längsposition sowie der Kissen- und Lehnenneigung in eine bessere Position gebracht.
  • Bei drohendem Überschlag wird die Schließung des Schiebedachs aktiviert.
  • Dank der vorsorglichen PRE-SAFE®-Schutzmaßnahmen befinden sich die Auto-Insassen schon vor einem Unfall in einer besseren Sitzposition, sodass Sicherheitsgurte und Airbags wirksamer arbeiten können. Wird der Unfall verhindert, lässt die präventive Straffung des Gurtbandes nach und die Passagiere können Sitz und Schiebedach in ihre Ausgangspositionen zurückstellen.
    Das Insassenrückhaltesystem der neuen R-Klasse auf einen Blick:
     

    Vordersitze

    Fondsitze

    Automatik-Sicherheitsgurte

    o

    o

    Gurtstraffer

    o
    Gurtschlossstraffer

    o
    Aufrollstraffer

    Gurtkraftbegrenzer

    o
    adaptiv

    o

    Kopfstützen

    o
    in Höhe und Neigung einstellbar, auf Wunsch NECK-PRO-Kopfstützen

    o

    PRE-SAFE®

    auf Wunsch

    --

    Front-Airbags

    o
    mit adaptiver Steuerung

    --

    Sidebags

    o

    auf Wunsch für die zweite Sitzreihe

    Windowbags

    o

    Automatische Kindersitz-Erkennung

    o
    im Beifahrersitz

    --

    ISOFIX-Kindersitzbefestigung

    --

    o

    Beifahrer-Erkennung

    o

    --

    o = serienmäßig
    Gute Aerodynamik steigert Fahrstabilität und Wirtschaftlichkeit
    Mit Erfahrung und Akribie haben Mercedes-Ingenieure die Karosserie des Grand Sports Tourers so entwickelt, dass sie auch in puncto Luftwiderstand, Auftrieb und Windgeräusche Bestnoten erhält. Die strömungsgünstige Gestaltung der Front- und Heckpartie, die glattflächige Verkleidung des Unterbodens, die wirksame Abdichtung rund um die Kühlermaske und eine Vielzahl anderer Detailmaßnahmen sorgen dafür, dass die R-Klasse trotz ihrer großen Karosserie einen Luftwiderstandsbeiwert (cW-Wert) erreicht, der auf dem Niveau einer modernen Kombi-Limousine liegt: 0,31. Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und zur Steigerung der Fahrstabilität leistet die Luftfederung AIRMATIC (Wunschausstattung). Sie senkt die Karosserie bei Tempo 140 automatisch um 20 Millimeter ab und vermindert dadurch den Luftwiderstand um mehr als drei Prozent.
    Fahrstabilität, Bremsverhalten und Geradeauslauf optimieren die Aerodynamik-Ingenieure durch Maßnahmen, die den Auftrieb an Vorder- und Hinterachse senken. Das sind unter anderem die kleinen Spoiler vor den Rädern, die Heckschürze mit speziellem Diffusor oder die Unterbodenverkleidung, die vom Motorraum bis zur Hinterachse reicht. So erreicht die R-Klasse vorbildliche Auftriebsbeiwerte, die zum Beispiel an der Hinterachse unter den Werten von Oberklasse-Limousinen liegen.
    Die aerodynamischen Kennzahlen des Grand Sports Tourers im Überblick:

    R-Klasse

    cW-Wert

    0,31-0,32

    Stirnfläche (A)

    2,78-2,80

    Luftwiderstand cW x A

    0,86-0,90

    Auftrieb Vorderachse cAV

    0,03

    Auftrieb Hinterachse cAH

    0,08-0,10

    Aufwändige Aero-Akustik-Entwicklung sorgt für hohen Geräuschkomfort
    Die Arbeit im Windkanal beeinflusst nicht nur Kraftstoffverbrauch und Fahrsicherheit, sie steigert auch den Geräusch-Komfort der Auto-Insassen. Stichwort: Aero-Akustik. Bei der neuen R-Klasse wird hörbar, welche Fortschritte auf diesem Gebiet erzielt wurden. Ein Aufgabenschwerpunkt waren die A-Säulen, die in aufwändiger Detailarbeit so optimiert wurden, dass störende Windgeräusche für die Insassen kaum mehr wahrnehmbar sind. Bei den Türen wurde darauf geachtet, dass Außen- und Innenschale dank verschiedener Verstärkungsprofile ein steifes, schwingungsarmes Gefüge bilden und dass vor allem auch die Scheibenrahmen hohe Stabilität aufweisen. So konnten die vom Fahrtwind verursachten Bewegungen der Scheibenrahmen bei hohem Tempo deutlich reduziert werden. Zusätzlich sind die Türspalten umlaufend doppelt abgedichtet - in wichtigen Bereichen sorgen sogar drei Dichtebenen dafür, dass keine Windgeräusche zu hören sind.
    Für das große Panorama-Schiebedach entwickelten die Aero-Akustikexperten einen neuartigen Flügelwindabweiser, der einerseits lästige Wummer-Geräusche bei geöffnetem Dach verhindert und andererseits die Insassen auch vor störender Zugluft schützt. Sobald das Dach geöffnet wird, stellt sich der Windabweiser auf, senkt sich aber ab einer bestimmten Windströmung selbsttätig wieder um zwölf Millimeter ab, um auf diese Weise die Windgeräusche und die Zugluft im Innenraum zu verringern.
    Auch das Schiebe-Hebedach ist mit einem Windabweiser ausgestattet, dessen Kerben Längswirbel erzeugen, die Wummer-Geräusche wirksam unterdrücken.
    Außenspiegel und Seitenscheiben bleiben bei Regen schmutzfrei
    Wenn bei Regen die Außenspiegel und die Seitenscheiben weitgehend schmutzfrei bleiben und den Blick des Fahrers nicht beeinträchtigen, so ist auch dies ein Ergebnis der Arbeit im Windkanal. Die Mercedes-Ingenieure achten darauf, dass Regenwasser gezielt nach hinten, nach unten oder zur Seite geführt wird. Das ermöglichen zum Beispiel Ablaufschienen an den A-Säulen; hier sammelt sich das auf die Frontscheibe auftreffende Regenwasser und wird mithilfe des Fahrtwinds über das Dach nach hinten geführt, wo es in einem Kanal an der Dachhinterkante nach unten abläuft. Auch die Gehäuse der Außenspiegel sind so gestaltet, dass Regenwasser in einer umlaufenden, unscheinbaren Rinne nach außen fließt und abtropft.
    Aero-Scheibenwischer verbessern die Sicht des Autofahrers
    Auch die Scheibenwischer der neuen R-Klasse sind eine Entwicklung aus dem Windkanal: Aero-Scheibenwischer. Anstelle des gelenkigen Bügelsystems herkömmlicher Wischerblätter, an dem das Wischergummi eingehängt wird, besteht diese Neuentwicklung aus einem einteiligen Gummiprofil mit integriertem Spoiler und außen angeordneten Federschienen; sie werden exakt an die Wölbung der Frontscheibe angepasst. Die Federschienen sorgen für eine gleichmäßige Verteilung des Anpressdrucks über die gesamte Länge des Wischerblatts, sodass es stets mit größtmöglicher Auflagekraft arbeitet. Dadurch wird eine deutlich bessere Wischqualität erzielt - auch bei starkem Schneefall.
    Die neue R-Klasse ist mit einer leistungsfähigen Zweiarm-Wischanlage ausgestattet, die sich dank eines speziellen Gelenks durch eine spezielle Kinematik auszeichnet: Während sich der linke Scheibenwischer auf einer festen Drehachse bewegt, macht sein rechtes Pendant zusätzlich eine Hubbewegung, um auf diese Weise eine größere Scheibenfläche reinigen zu können. Dadurch hat der Autofahrer optimale Sichtverhältnisse. Der Regensensor gehört zur Serienausstattung der R-Klasse. Die drei zweistrahligen Waschwasserdüsen auf der Motorhaube werden elektrisch beheizt.
    Bi-Xenon-Scheinwerfer arbeiten mit Kurven- und Abbiegelicht zusammen
    Neben serienmäßigen Halogen-Projektionsscheinwerfern für das Abblendlicht, die mittels eines Sensors an der Frontscheibe automatisch ein- oder ausgeschaltet werden, Fernscheinwerfern in Reflektortechnik, Positionsleuchten und Umfeldleuchten in den Spiegelgehäusen stehen für den neuen Grand Sports Tourer auf Wunsch weitere Hightech-Lichtsysteme zur Auswahl. Im Paket mit lichtstarken Bi-Xenon-Scheinwerfern bietet Mercedes-Benz zwei Zusatzfunktionen an, die das Autofahren bei Dunkelheit noch sicherer machen:
    • Aktives Kurvenlicht: Die Scheinwerfer folgen den Lenkbewegungen des Autofahrers und schwenken zur Seite, wenn er eine Kurve ansteuert. Dadurch verbessert sich die Fahrbahnausleuchtung um bis zu 90 Prozent: Beträgt der vom Abblendlicht ausgeleuchtete Bereich bei Einfahrt in eine Kurve mit 190 Metern Radius normalerweise rund 30 Meter, so verlängert er sich dank der neuen Scheinwerfertechnik um weitere 25 Meter. Weil die Lichtverteilung dem jeweiligen Lenkwinkel entspricht, erkennt der Autofahrer den Kurvenverlauf früher als mithilfe des herkömmlichen Abblendlichts. Das aktive Kurvenlicht arbeitet sowohl in der Abblend- als auch in der Fernlichtfunktion.
  • Abbiegelicht mit integrierter Nebellichtfunktion: Bis 40 km/h schaltet sich das Abbiegelicht beim Betätigen des Blinkers oder beim Einschlagen des Lenkrads ein und leuchtet den Bereich seitlich vor dem Fahrzeug bis zu 65 Grad und etwa 30 Meter weit aus. So macht das Abbiegelicht Fahrbahnbereiche sichtbar, die mit konventioneller Scheinwerfertechnik beim Abbiegen im Dunkeln bleiben. Vorteil: Die Orientierung des Fahrers wird erheblich verbessert, Fußgänger und Radfahrer neben dem Fahrzeug sind dadurch auch bei Dunkelheit deutlich zu erkennen.
  • Zum Ausstattungspaket mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, Kurven- und Abbiegelicht gehören außerdem eine dynamische Leuchtweitenregulierung und eine Scheinwerferreinigungsanlage mit Hochdruck-Wasserstrahl.
    Panorama-Schiebedach ermöglicht Verdopplung der Glasfläche
    Für die neue Mercedes-Benz R-Klasse sind auf Wunsch zwei Schiebedach-Varianten lieferbar. Neben dem elektrisch betätigten Schiebe-Hebedach aus wärmedämmendem Sicherheitsglas haben die Sindelfinger Ingenieure ein Panorama-Schiebedach entwickelt, das in seiner Technik und Größe einzigartig ist. Es bietet eine durchgängige Glasfläche, die von der Frontscheibe bis zur Heckantenne reicht, und bringt so bereits in geschlossenem Zustand viel Licht in den Innenraum. Das Raumgefühl der Passagiere wird dadurch noch angenehmer und die Fahrt mit der R-Klasse noch erlebnisreicher. Die gläserne Durchsichtsfläche des Panorama-Schiebedachs entspricht dem „XXL-Format“ des großen Sports Tourers; sie misst rund 1,2 Quadratmeter und ist damit etwa doppelt so groß wie bei einem herkömmlichen Schiebedach.
    Das Panorama-Schiebedach besteht aus zwei Glaselementen, von denen das vordere beweglich ist. Per Tastendruck wird das vordere Element angehoben und fährt nach hinten. Weil sich das Panorama-Schiebedach außerhalb der Karosserie bewegt, schränkt es die Kopffreiheit der Insassen nicht ein und ermöglicht eine größere Dachöffnung. Wie beim Schiebe-Hebedach ist auch eine Hubstellung der beweglichen Dachhälfte möglich. Die Fernsteuerung mittels elektronischen Schlüssels funktioniert beim Panorama-Dach ebenfalls. An der Innenseite des Panorama-Schiebedachs sorgen elektrisch betätigte, perforierte Stoffrollos für den Sonnenschutz.
    Wärmedämmendes Glas steigert den Klimakomfort
    Durch den serienmäßigen Einsatz von grün getöntem Glas für die Front-, Heck- und Seitenscheiben leisten die Mercedes-Ingenieure einen wichtigen Beitrag für den hohen Klimakomfort an Bord der R-Klasse. Das Glas der Frontscheibe reduziert den Anteil der Ultraviolett-Strahlung, die in den Innenraum eindringt, von 18 auf 1 Prozent. Nicht minder wirksam ist das blau getönte Glas, das auf Wunsch im Sportpaket lieferbar ist.
    Noch besseren Schutz vor der Strahlung der Sonne bietet ein Verbundglas, das nicht nur die UV-Strahlung, sondern überdies auch das Infrarotlicht im Sonnenspektrum vermindert. Das ermöglicht eine Beschichtung aus Silber und anderen hochwertigen Metalloxiden, die an den Innenseiten der äußeren Scheiben aufgetragen ist. Sie reflektiert das energiereiche Infrarotlicht der Sonne mit bis zu 80-prozentiger Wirkung. Im Vergleich zum Glas mit Grüntönung verringert sich dadurch die Energieeinstrahlung in den Innenraum an der Frontscheibe von 60 auf rund 47 Prozent und bei den Seitenscheiben von 44 auf 36 Prozent.
    Das infrarotreflektierende Glas kann auf Wunsch für Frontscheibe und die vorderen Seitenscheiben geliefert werden; die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe werden stark getönt.
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    Wolfgang
    Zanker
    Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Testwagenmanagement, Sportkommunikation
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    Christian
    Anosowitsch
    Baureihen Mercedes-Benz ML-, G-, GL-, GLK-, R-Klasse
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