Mercedes-Benz Unimog: Ideal zur Beseitigung von Frostschäden
Stuttgart
27.04.2011
  • Mit passenden Anbaugeräten gegen Schlaglöcher und
    „Buckelpisten“
  • Zeitraum zwischen Schneeräumen und Mähen nutzen
  • 60 Jahre Mercedes-Benz Unimog
Stuttgart – Der Mercedes-Benz Unimog („Universal-Motorgerät“) ist besonders in der Baureihe U 300/U 400 und U 500 als Allrounder vor allem für Kommunen vielseitig im Einsatz. Vom winterlichen Schneeräumen/Salzstreuen über Erdbewegungs-, Kabelverlegungs- und Transportaufgaben bis hin zum sommer­lichen Randstreifen und Bankette mähen, Lichraumprofile schneiden oder auch Leitpfosten waschen reicht die Palette seiner Tätigkeiten im Dienst der Allgemeinheit.
Eine der dringendsten Aufgaben der Städte und Gemeinden nach einem langen Winter ist die Beseitigung von Frostschäden an Straßen und Wegen. Nach Untersuchungen ist in Deutschland jede zweite Straße mehr oder weniger gravierend beschädigt. Das wird nicht nur aus Komfort- oder optischen Gründen von den Verkehrs­teilnehmern und Verantwortlichen als unschön wahrgenommen, sondern stellt in manchen Fällen ein Sicherheitsrisiko dar. Statt diese Schäden vor allem wegen fehlender oder ungenügender finanzieller Mittel nur provisorisch zu flicken, die dann spätestens im nächsten Winter wieder zum Problemfall werden, gibt es mit dem Unimog durch den Einsatz passender Anbaugeräte eine dauer­hafte und für die Kommunen auch finanziell interessante Lösung.
Anbaugerät Asphaltfräse
Im breit gefächerten Programm der auf die Baureihe U 300/U 400/U 500 zugeschnittenen Anbaugeräte findet sich mit der Asphaltfräse, Typ ASF500/100 MF ein speziell auf die Reparatur beschädigter Asphaltflächen von Plätzen, Straßen und befestigten Wegen angepasstes Werkzeug. Das Grundfahrzeug muss dazu nur über bestimmte Ausstattungen wie u. a. eine Frontanbauplatte, eine Zapfwelle oder ein Nachschaltgetriebe verfügen - Aus­rüstung­­en, wie sie die meisten im kommunalen Bereich eingesetzten Fahrzeuge ohnehin vorweisen. Die Asphaltfräse ist mit einer Fräswalze bestückt, die mit 50 einzelnen Meißeln aus Verschleiß­stahl die vorgesehene Fläche bis zu einer Breite von 500 mm und einer stufenlos einstellbaren Tiefe zwischen 0 und 100 mm ausfräst, den dabei entstehenden Staub durch Wasser­berieselung bindet und das Fräsmaterial nach unten ablegt. Das anfallende Fräsmaterial wird im Regelfall händisch abgetragen und der entstandene saubere Schlitz in der Asphaltfläche anschließend durch geeignetes Material verfüllt und verdichtet. Eine an der Front (auf Wunsch direkt an der Fräse) oder auch am Heck ange­brachte Verdichterwalze (Option) kann diese Aufgabe ebenfalls erfüllen.
Die Leistung der Fräse beträgt je nach Beschaffenheit des Unter­grundes zwischen 120 bis max. 500 m pro Stunde, sodass an einem Arbeitstag über ein Kilometer beschädigte Flächen und Teilstücke bearbeitet und wieder verkehrssicher hergerichtet werden können. Neben der partiellen Asphaltsanierung erstrecken sich die Einsatzmöglichkeiten dieses patenten Unimog-Anbau­gerätes auf ein präzises Kanten- und Randschneiden von ausge­brochenen Fahrbahnrändern oder auch das Abfräsen von Auf­wulstungen im Belag durch Frosteinwirkung oder Baum­wurzel­wachs­tum. Die Vorteile gegenüber bisher eingesetzten Lösungen wie Spezialmaschinen liegen auf der Hand: es ist kein Tieflader zum Transport des Spezialgeräts notwendig; die vorhandene Lade­kapazität auf der Unimog-Pritsche wird nicht beeinträchtig und kann zum Transport von weiterem Werkzeug, Hilfsmitteln oder Material genutzt werden; kurze Rüstzeiten, schnelles Arbeiten im Verkehrsfluss sowie geringer Wartungsaufwand und lange Werk­zeug­standzeiten sind weitere Pluspunkte des Anbausystems.
Optional: Bankettfräse
Eine ideale Ergänzung für kommunale Fuhrparks und perfekt zur Auslastung der Fahrzeuge in der Zeit zwischen dem Winterdienst und den sommerlichen Mäh-, Schneid- und Häckselarbeiten ist das Anbaugerät Bankettfräse (BF 1000 S bzw. SW). Hiermit können abgefahrene und beschädigte Bankette in einem Arbeitsgang bis zu einer Breite von bis zu 1000 mm gefräst werden. Durch die serienmäßige Querförderschnecke wird das Fräsgut gleichzeitig an den Rand gefördert und kann dort weiter verwendet werden. Das Anfahren und der notwendige Einbau von Fremdmaterial entfallen damit, was neben dem Wegfall des Transport- und Materialauf­wandes ganz im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens, von Recycling und Umweltschutz ist. In der Version „SW“ ist in das Gerät eine Verdichterwalze integriert, das am Rand abgelegte Material wird mittels dieser in verschieden einstellbaren Stärke­graden verdichtet und wieder ein sauberes, tragfähiges Bankett hergestellt. 24 Fräswerkzeuge sorgen bei der Bankettfräse für einen gleichmäßigen und schnellen Abtrag, je nach vorheriger Beschaffenheit der Flächen sind Leistungen von 4- 5 Kilometern pro Schicht möglich.
Die Bankettfräse wird an der Unimog-Frontplatte eingehängt, in der Arbeitsstellung wird der Fräskopf um bis zu 800 mm nach außen zur Seite geschoben und ist so in der Lage, einen Bereich bis zu 1800 mm neben dem Fahrbahnrand zu bearbeiten. Das universell einsetzbare Nutzfahrzeug Unimog wird durch diese Anbaugeräte noch vielseitiger und erleichtert den öffentlichen und privaten Kunden ihre nicht immer leichte Tätigkeit.
60 Jahre Mercedes-Benz Unimog
Vor 60 Jahren, genau am 3. Juni 1951, lief in Gaggenau der erste Mercedes-Benz Unimog vom Band. Mit höchster Geländegängig-keit durch Allradantrieb und Schnellfahreigenschaften auf der Straße war ein einzigartiges Fahrzeugkonzept entstanden. Die Daimler AG feiert dieses Jubiläum 2011 mit vielfältigen Veranstaltungen. So findet im Mercedes-Benz Werk Wörth am Samstag, 4. Juni, ein großes Treffen historischer und aktueller Unimog statt. Detaillierte Informationen zu der Veranstaltung sowie Anmelde­möglichkeit besteht unter www.mercedes-benz.com/unimog-60jahre. Am Sonntag, 5. Juni wird im Unimog-Museum in Gaggenau gefeiert (www.unimog-museum.com).
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